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RB-Chef Mintzlaff: Keine neuen Spieler ohne Verkäufe

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Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann (l) begrüßt Geschäftsführer Oliver Mintzlaff. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Leipzig (dpa) - Vorstandschef Oliver Mintzlaff vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig hat angekündigt, neue Spieler nur bei einem Verkauf von jetzigen RB-Akteuren zu genehmigen.

Der «Sport Bild» sagte Mintzlaff, man habe beim 20-Millionen-Euro-Transfer von Dominik Szoboszlai von RB Salzburg genau abwägen müssen, ob er überhaupt zu stemmen sei. «Was ich nach dem Szoboszlai-Transfer aber ausschließen kann, ist, dass wir diesen Winter oder Sommer weitere Spieler holen, ohne dass wir welche abgeben», sagte Mintzlaff.

Es sei die Pflicht, weiterhin in junge, talentierte Spieler und somit in die Zukunft von RB Leipzig zu investieren. «Das ist unsere DNA», betonte der RB-Chef. Man habe einen auch qualitativ sehr breit besetzten Kader. «Also werden wir auch wieder Leistungsträger abgeben, wenn es finanziell sinnvoll ist und wir es sportlich auffangen können.» Mit den Verkäufen von Timo Werner (Chelsea), Matheus Cunha (Hertha), Naby Keita (Liverpool) oder Diego Demme (Neapel) habe man einiges erlöst und sich sportlich dennoch weiterentwickelt.

Verkaufs-Kandidaten könnten Abwehrspieler Dayot Upamecano und Kapitän Marcel Sabitzer sein, für die es von Spitzenclubs aus dem Ausland Interesse geben soll. Diese Namen seien aber fiktiv, sagte Mintzlaff. «Es ist kein Abgang für nächsten Sommer fix.»

© dpa-infocom, dpa:210105-99-903373/2

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