Nach Einigung im Lizenzstreit

Neues RB-Logo: Erkennen Sie einen Unterschied?

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Zum Vergleich: Links das alte, rechts das neue Logo von RB Leipzig.

Leipzig - Zweitliga-Aufsteiger RB Leipzig hat sein Logo heimlich, still und leise verändert. Damit soll den Auflagen der DFL genüge getan sein. Aber reicht das wirklich?

Ohne vorherige Ankündigung oder erklärende Worte prangte das leicht modifizierte Logo am Montag auf der Facebook- und Twitter-Seite des Klubs. Die Änderung war eine Bedingung der Deutschen Fußball Liga (DFL), damit der von einem österreichischen Getränkehersteller finanzierte Verein die Zweitliga-Lizenz erhält.

Im neuen Logo ist die gelbe Sonne im Hintergrund der beiden roten Bullen verschwunden, sie ist zentraler Bestandteil des Firmenlogos des Sponsors (Red Bull). Der Ball im Emblem wird dafür größer. Die Abkürzung „RB“, die offiziell für RasenBallsport steht, aber auch Bezug auf den Sponsorennamen nimmt, ist in die untere Zeile zum Wort „Leipzig“ gerückt und wird nicht mehr durch eine rote Färbung hervorgehoben.

Ein wenig erinnert das neue Emblem an die internationale Version des Wappens von Red Bull Salzburg. Die Österreicher treten auf europäischer Ebene als FC Salzburg mit verändertem Logo an, da Werbung in Vereinsnamen und -emblemen von der UEFA in ihren Wettbewerben nicht akzeptiert wird. Im Salzburger Emblem verschwand der Red-Bull-Schriftzug, die Sonne wich einem Ball und vor "Salzburg" wurde ein FC gesetzt. In der österreichischen Bundesliga gelten diese Verbote jedoch nicht, entsprechend blieb dort alles beim alten.

Nach dem Ende des Lizenzstreits mit der DFL sind die Leipziger auch dazu verpflichtet, ihre Gremien künftig mit „mehrheitlich unabhängigen Persönlichkeiten“ zu besetzten. Allerdings bleibt der Klub wohl ein exklusiver Verein. Von der zunächst ebenfalls geforderten Öffnung für weitere Mitglieder war zuletzt keine Rede mehr. Angeblich soll es nur neun stimmberechtigte Mitglieder geben, der Jahresbeitrag beträgt 800 Euro.

SID/fw

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