Vor Bundesliga-Topspiel

Mintzlaff: „Trauere Nagelsmann an keinem einzigen Tag hinterher“ - RB-Boss mit harten Worten über Bayern

Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff im Weserstadion von Werder Bremen.
+
Oliver Mintzlaff findet harte Worte für seine ehemaligen Kollegen.

Der FC Bayern hat sich in der Transferperiode mehrfach in Leipzig bedient. Ein ganzes Trio wechselte nach München. RB-Boss Mintlaff hat sich nun über Verein und Trainer geäußert - und findet harte Worte.

Leipzig - Als Anhänger von RB Leipzig* konnte man in den letzten Monaten einen echten Groll gegen den FC Bayern* entwickeln. Der Rekordmeister bediente sich in der abgelaufenen Transferperiode gleich mehrfach beim Rivalen aus Sachsen und lotste neben Abwehrchef Dayot Upamecano auch Bullen-Kapitän Marcel Sabitzer in den Süden der Nation.

Neben den beiden Leistungsträgern kauften die Münchner zudem Erfolgs-Coach Julian Nagelsmann* aus seinem Vertrag. Ein Teil seines Trainerteams folgte ihm. Der Aderlass ist zu Beginn der neuen Runde deutlich zu spüren. Die neu formierte Truppe des Champions League Teilnehmers hat sich noch nicht gefunden. Lediglich drei Punkte konnten die Leipziger bislang verbuchen. Vor dem Duell mit den Bayern meldete sich nun RB-Boss Oliver Mintzlaff zu Wort - und der bedient sich einer rauen Wortwahl.

Leipzig: RB-Boss Mintzlaff mit harten Worten gegen den FC Bayern - keine Trauer um Nagelsmann

Die Gesamtsituation ist ein echter Tiefschlag für den Vizemeister. Wie Mintzlaff jüngst in einem Interview mit der Sportbild verlauten ließ, soll der Ligaprimus auch Mittelfeldmann Konrad Laimer bezüglich eines Wechsels an die Säbener Straße Avancen gemacht haben. Dabei sollen die Bayern allerdings nur an den Spieler herangetreten sein, jedoch nicht an den Verein.

„Für uns ist dieses Vorgehen nicht neu, daher hat es bei uns auch zu keinerlei Aktionismus geführt“, gibt der Geschäftsführer der Leipziger zu verstehen und stichelt noch etwas weiter in Richtung München. „Schauen Sie, das ist die normale Vorgehensweise des FC Bayern. Natürlich lösen die Bayern bei uns, aber auch bei anderen Vereinen, gern mal ein wenig Unruhe aus“, stellte der RB-Boss klar. Auf die Frage, an wie vielen Tagen er Ex-Trainer Julian Nagelsmann hinterhergetrauert habe, antwortete Mintzlaff: „An keinem einzigen.“ Ein eindeutiges Statement.

Mintzlaff: „Wir wollen in die Champions League“ - RB Leipzig gegen die Bayern bereits unter Druck

Trotz des schwachen Starts in die Saison sieht Mintzlaff keinen Grund zur Sorge. Die Qualität im Kader sei aus dem obersten Fach und der Verein werde nicht in Panik geraten, wenn nicht sofort alles gewonnen würde. Dennoch müssen Erfolgserlebnisse her, um nicht den Anschluss an die internationalen Plätze zu verlieren. Das weiß auch der Chef der Roten Bullen.

„Natürlich müssen wir mit unserer hohen Qualität im Kader anfangen zu punkten, denn wir wollen wieder in die Champions League“, gibt sich Mintzlaff selbstbewusst. Am Wochenende haben die Leipziger im Spitzenspiel gegen den amtierenden Meister aus München die Chance, den Fehlstart vergessen zu machen. Auch wenn es in dieser Partie nur die üblichen drei Punkte zu holen gibt, wären diese mit Rückblick auf die letzten Monate besonders wichtig. (men) *tz.de ist ein Angebot von IPPPEN.MEDIA

Auch interessant

Kommentare