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RB Leipzig sieht in Geisterspielen Wettbewerbsnachteil

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RB Leipzig
Wegen der Coronalage in Sachsen muss RB Leipzig daheim vor leeren Tribünen spielen. © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Der deutsche Vizemeister RB Leipzig hat betroffen und mit Kritik an der Landesregierung auf die neuen Corona-Regelungen in Sachsen reagiert. Der Fußball-Bundesligist befürchtet aufgrund der Geisterspiele in den nächsten Wochen einen sportlichen Nachteil.

Leipzig - Man müsse erneut ohne Fans in der heimischen Arena spielen, nachdem man so sehr gehofft hatte, das hinter sich lassen zu können. „Auch für unsere Fans tut es uns leid, dass wir sie nicht im Stadion begrüßen können - Fußball ohne Fans ist einfach ein anderes Spiel. Dazu kommt der sportliche Wettbewerbsnachteil, da wir derzeit der einzige Erstligist sind, der seine kommenden Heimspiele vor leerer Kulisse austragen muss“, teilte RB auf dpa-Anfrage mit.

Sachsen will vom 22. November an angesichts rasant steigender Corona-Zahlen wieder Zuschauer im Profisport untersagen, teilte die Regierung mit. Die Regelungen, zu denen auch Geisterspiele zählen, gelten zunächst bis zum 12. Dezember. Davon ist auch der Profisport betroffen. RB spielt am 28. November gegen Bayer Leverkusen und am 11. Dezember daheim gegen Borussia Mönchengladbach. In der Champions League steht das Spiel gegen Manchester City am 7. Dezember auf dem Programm.

Der Bundesligist zeigte sich aufgrund der Situation im Freistaat besorgt. „Daher akzeptieren und respektieren wir die neue Gesetzeslage, denn wir haben Verständnis dafür, dass jetzt alles getan werden muss, um den weiteren Anstieg der Corona-Infektionen zu stoppen“, hieß es weiter. Doch es wurde auch Kritik laut: „Kein Verständnis haben wir aber dafür, dass es die sächsische Regierung überhaupt zu dieser Situation hat kommen lassen - die höchste Infektionsrate aller Bundesländer einhergehend mit der niedrigsten Impfquote ist ein Beleg dafür, dass die Politik es in Sachsen bislang nicht geschafft hat, tragfähige Konzepte umzusetzen, um die Pandemie wirksam einzudämmen.“ dpa

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