Der Erfolg der Königlichen

Real Madrid: Gründung, Erfolge, Stadion – alle Infos zu den Königlichen

Real Madrid - FC Valencia, 23. Spieltag:  Real Madrid feiert nach seinem zweiten Tor durch Toni Kroos (2.v.r) aus Deutschland
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Freude bei Real Madrid nach einem Tor

Real Madrid im Porträt

– Real Madrid spielt im weltberühmten Bernabéu Stadion

Madrid – Der spanische Fußballverein Real Madrid, vollständig Real Madrid Club de Fútbol, wurde am 06. März 1902 gegründet. Damals trug er noch den Namen Madrid FC. Real Madrid gehört zu den bekanntesten Fußballvereinen weltweit und zweifelsfrei auch zu den erfolgreichsten. Real Madrid spielt in der höchsten Fußballliga Spaniens und ist bis heute kein einziges Mal abgestiegen. Da „real“ auf Deutsch so viel wie „königlich“ bedeutet, wird Real Madrid auch als „die Königlichen“ bezeichnet. Der Verein blickt auf zahlreiche Spielerfolge, Titel und Auszeichnungen zurück. Aktuell besteht der Kader von Real Madrid aus 24 Spielern verschiedener Nationalitäten.

Real Madrid: Die Gründung des Fußballvereins

Am 06. März 1902 wurde der Madrid Football Club offiziell gegründet. Die damaligen Spieler trugen weiße Kleidung, schwarze Stutzen und Gürtel in Spaniens Landesfarben rot und gelb. Bereits drei Jahre nach Gründung gewann der Fußballverein den Copa del Rey – einen nationalen Wettkampf des spanischen Fußballs. Diesen Erfolg konnten die Fußballer wiederholen und viermal in Folge den Wettkampf für sich entscheiden. 1920 erhielt der Fußballverein den Zusatz „real“, den König Alfons XIII (*17.05.1886, †1941) erteilte. Während der Bürgerkriegsjahre löste sich Real Madrid beinahe auf, schaffte jedoch nach dem Krieg einen Neuanfang, insbesondere durch den 1943 zum Präsidenten gewählten Santiago Bernabéu (* 08.06.1895, †1978).

Real Madrid – Erfolge und Titel

Real Madrid konnte in der Vergangenheit sowohl nationale als auch internationale Erfolge verbuchen. Mit 34 Siegen der Spanischen Meisterschaft ist Real Madrid Rekordhalter. Darüber hinaus entschied Real Madrid 19-mal den Spanischen Pokal für sich sowie 11-mal den Spanischen Supercup. Auch auf regionaler Ebene ist Real Madrid mit 28 Siegen der regionalen Meisterschaft Rekordhalter. Das von Real Madrid organisierte Fußballturnier Trofeo Santiago Bernabéu gewann der Fußballverein 28-mal und ist auch hier Rekordhalter.

Des Weiteren gewann Real Madrid 13-mal die UEFA Champions League, viermal die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft sowie viermal den Europäischen Supercup. Im Jahr 2000 wurde Real Madrid als „Bester Fußballclub des 20. Jahrhunderts“ ausgezeichnet und gilt aufgrund seiner internationalen Erfolge als erfolgreichster Fußballverein der Welt.

Real Madrid und das Estadio Santiago Bernabéu

Heimspiele trägt Real Madrid im Estadio Santiago Bernabéu in Madrid aus. Das Stadion befindet sich im Zentrum Madrids und wurde ab 1944 gebaut. Seit 2019 ist das Estadio Santiago Bernabéu im Umbau. Die Umbauarbeiten, die unter anderem die Einrichtung einer 360°-Videowall und eine Neugestaltung der Fassade beinhalten, sollen bis zum Beginn der Saison 2022/23 abgeschlossen sein. Die Spiele der Saison 2019/20 wurden im Estadio Alfredo Di Stéfano ausgetragen, das sich ebenfalls in Madrid befindet.

Real Madrid und seine Trainer

Aktuell ist Zinédine Zidane (*23.06.1972) Trainer von Real Madrid. Bereits 2010 agierte er als Berater für den Fußballverein. Zum Saisonbeginn 2013/14 wurde Zidane außerdem zum Co-Trainer ernannt. Im Anschluss trainierte er die zweite Mannschaft von Real Madrid und ab 2016 die erste Mannschaft. Im Mai 2018 beendete er die Zusammenarbeit. Weniger als ein Jahr später kam Zidane jedoch zu Real Madrid zurück und unterschrieb einen Vertrag bis 2022.

Aufgrund seiner langjährigen Vereinsgeschichte blickt Real Madrid auf zahlreiche Trainer zurück. Manche blieben mehrere Jahre, andere nur wenige Monate. Trainer in der Vergangenheit Real Madrids waren unter anderem:

  • Santiago Solari (*07.10.1976)
  • García Remón (*30.09.1950)
  • Carlo Ancelotti (*10.06.1959)
  • Manuel Fleitas (*24.03.1984)
  • José Mourinho (*26.01.1963)

Real Madrid: Vereinsfarben und Trikots des Fußballvereins

Das heutige Logo von Real Madrid gibt es in seiner Form seit 2001. Es beinhaltet die Buchstaben I, M und C – die Initialen für Madrid Football Club – in goldener Farbe. Außerdem zu sehen, ist die spanische Königskrone und ein blauer Querstreifen. Der Querstreifen entstammt der Zeit der Spanischen Republik, während der das Symbol der Königskrone verboten war.

Wie bereits zu Gründungszeiten sind auch heute die Trikots von Real Madrid für Heimspiele weiß. Sponsor ist die Fluglinie Emirates, die Verträge laufen bis 2022. Auswärtsspiele absolviert Real Madrid während der Saison 2020/21 in rosa Trikots. Die Ausweichtrikots der Fußballer sind schwarz mit rosa Schrift. Alle Trikot-Varianten zeigen das Logo von Real Madrid.

Real Madrid und seine Top-Transfers 

Für eine Ablösesumme von 117 Millionen Euro wechselte Cristiano Ronaldo (*05.02.1985) 2018 von Real Madrid zu Juventus Turin. Damit ist er der Rekordabgang des Vereins. Für 115 Millionen Euro übernahm Real Madrid den Spieler Eden Hazard (*07.01.1991) vom FC Chelsea. Der Belgier ist auf Platz eins der aufgenommenen Spieler. Platz zwei der Rekordabgänge belegt mit einer Ablösesumme von 75 Millionen Euro Ángel Di María (*14.02.1988), Platz drei der Mittelstürmer Álvaro Morata (*23.10.1992) mit 66 Millionen Euro. Mit einer Ablösesumme von 101 Millionen Euro liegt Gareth Bale (*16.07.1989) auf dem zweiten Platz der teuersten aufgenommen Spieler. 

Real Madrid: Klublegenden und die besten Spieler

Zu den bekanntesten Spielern des Real Madrid zählt bis heute Cristiano Ronaldo. Zwischen 2009 und 2019 erzielte der Fußballer 311 Tore für Real Madrid. Ebenfalls zu den Klublegenden gehört Raúl González Blanco (*27.06.1977). Er war mehrere Jahre Kapitän von Real Madrid und galt als Rekordspieler.

Roberto Carlos (*10.04.1973) ist nicht nur als heutiger Jugendtrainer von Real Madrid bekannt, sondern erzielte mit dem Verein drei Siege der UEFA Champion League, zwei Siege des Weltpokals und vier Siege der spanischen Meisterschaft. David Beckham (*02.05.1975) gehört zu den 125 besten Fußballern und spielte von 2003 bis 2007 bei Real Madrid.

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