Real Madrid kurz vor Titel - Sieg über Sevilla

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Angel Di Maria (l.) gegen Federico Fazio

Madrid - Real Madrid hat das dramatische Halbfinal-Aus in der Champions Legaue gut weggesteckt und steht dicht vor der 32. Meisterschaft der Vereinsgeschichte.

Die Königlichen bezwangen den FC Sevilla am 35. Spieltag nach einem lange wenig überzeugenden Auftritt mit 3:0 (1:0) und vergrößerten den Vorsprung auf Verfolger und Titelverteidiger FC Barcelona vorübergehend auf zehn Punkte. Barca spielte am Sonntagabend (21.30 Uhr) bei Rayo Vallecano.

Superstar Cristiano Ronaldo, am vergangenen Mittwoch mit seinem Fehlschuss im Elfmeterschießen gegen die Bayern noch tragische Figur, brachte Madrid mit seinem 43. Ligatreffer in dieser Saison auf die Siegerstraße (19.). Angreifer Karim Benzema sorgte per Doppelpack unmittelbar nach der Halbzeitpause für die Entscheidung (48., 52.) für Real, bei dem Mesut Özil in der Startelf stand. Sami Khedira wurde nach einer guten Stunde (für Esteban Granero) eingewechselt, bei Sevilla spielten Piotr Trochowski und Ivan Rakitic durch.

Die treuesten Fans im Süden des Bernabeu-Stadions empfingen ihre Lieblinge mit einem aufmunternden Plakat mit der Aufschrift: „In guten wie in schlechten Zeiten“. Für Real begann die Begegnung dann aber denkbar schlecht - mit einem Tor von Federico Fabio für Sevilla (2.). Schiedsrichter Antonio Miguel Mateu Lahoz versagte dem Treffer allerdings wegen angeblichen Foulspiels an Pepe die Anerkennung.

In der Folge hatte Sevilla zahlreiche Chancen, doch Madrid machte das erste Tor. Ronaldo hatte wenig später noch Pech mit einem Pfostentreffer, in der Schlussphase hätte es bei Fouls an ihm zwei Elfmeter geben können.

Racing Santander steht derweil als erster Absteiger aus der Primera Division fest. Der Traditionsverein hat nach dem 0:3 (0:0) bei Real Sociedad San Sebastian drei Spieltage vor Schluss keine Chance mehr auf den Verbleib in der ersten Liga. Antoine Griezmann (47./70.) mit einem Doppelpack und Imanol Agirretxe besiegelten den Abstieg von Santander, das seit 17 Spielen nicht mehr gewonnen hat. Das Team von Alvaro Cervera hatte die letzten zehn Jahre im Oberhaus verbracht.

sid

Diese Deutschen spielten bei Real Madrid

Nach Sami Khedira (links) ist Mesut Özil der zweite Deutsche im aktuellen Starensemble von Real Madrid. Vor ihnen standen schon sechs Profis aus Deutschland bei den “Königlichen“ unter Vertrag. Zeitraum © dpa
Günter Netzer spielte von 1973 bis 1976 in Madrid. Er absolvierte 85 Spiele und schoß 9 Tore. Netzer gewann mit Real 1975 das "Double" und 1976 die Meisterschaft. © dpa
Paul Breitner spielte von 1974 bis 1977 bei Real. Seine Bilanz: 84 Spiele und 9 Tore. Breitner gewann mit den "Königlichen" 1975 die spanische Meisterschaft und den Pokal. 1976 verteidigte er mit Real die Meisterschaft. © dpa
Uli Stielike spielte von 1977 bis 1985 bei den Königlichen. In dieser Zeit stand er 215 mal auf dem Platz und traf 41 mal. Mit Real Madrid wurde er 3 mal Spanischer Meister (1978, 1979, 1980) und 1985 UEFA-Pokalsieger. © Getty
Bernd Schuster spielte von 1988 bis 1990 für die "Königlichen". Seine Bilanz: 61 Einsätze und 13 Tore. Als Spieler gewann er mit Real 1989 und 1990 die spanische Meisterschaft. Von 2007 bis 2008 trainierte er den Verein später. Er holte mit Real einmal die spanische Meisterschaft sowie den spanischen Supercup. © dpa
Bodo Illgner spielte von 1996 bis 2001 bei Real. Er brachte es dort auf 91 Einsätze. Der Keeper schoss kein Tor. Er wurde mit den Madrilenen zweimal (1997 und 2001) spanischer Meister, holte zweimal die Champions League (1998 und 2000). Außerdem gewann Illgner mit Real 1998 auch den Weltpokal. © dpa
Christoph Metzelder spielte von 2007 bis 2010 bei Real. Er brachte es in dieser Zeit auf 23 Einsätze, schoss aber kein Tor. Er holte mit dem Verein 2008 sowohl die spanische Meisterschaft als auch den Supercup. © dpa
Sami Khedira wechselte im Kuli 2010 zu Real. er absolvierte dort noch kein Pflichtspiel. Sein Debüt für seinen neuen Verein gab er am 13. August 2010 gegen den FC Bayern München in einem Testspiel (im Duell gegen Franck Ribéry, rechts). © dpa
Mesut Özil gab am 17. August seinen Wechsel zu Real Madrid bekannt. Er verließ den Verein im Sommer 2013 und wechselte für 50 Millionen Euro zum FC Arsenal. © dpa
Und gleich der nächste Deutsch-Türke aus dem Ruhrpott, den es zu den Königlichen zog: Nuri Sahin gab am 9. Mai 2011 bekannt, dass er in Madrid einen Vertrag bis 2017 unterschrieben hat. Nach einem Jahr ließ er sich aber schon wieder nach Liverpool verleihen. Auch dort wurde er nicht glücklich und wechselte im Januar 2013 zu Borussia Dortmund. © dpa
Toni Kroos, Real Madrid
Am 17. Juli 2014 wurde der Wechsel von Toni Kroos vom FC Bayern zu Real Madrid bekannt gegeben. Der Weltmeister erhält bei den Königlichen einen Sechs-Jahres-Vertrag. © dpa

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