42 Millionen Euro Ablöse?

Real schnappt sich Modric

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Neuzugang bei Real Madrid: Luka Modric

Madrid - Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid hat das wochenlange Tauziehen um Wunschspieler Luka Modric gewonnen.

Real Madrid hat den kroatischen Fußball- Nationalspieler Luka Modric nach langen Verhandlungen von den Tottenham Hotspur verpflichtet. Wie der spanische Rekordmeister am Montag mitteilte, erhält der Mittelfeldspieler bei den Madrilenen einen Fünfjahresvertrag. Die Höhe der Ablösesumme gaben die Königlichen nicht bekannt. Nach Medienberichten soll der Club aus der englischen Premier League mehr als 30 Millionen Euro erhalten.

Modric ist die erste Neuverpflichtung der Madrilenen für die neue Saison. Er dürfte ein neuer Konkurrent für den deutschen Nationalspieler Mesut Özil im offensiven Mittelfeld sein. „Bei Real Madrid hat man doch immer Konkurrenz, ob die nun Kaká oder Luka Modric heißt“, sagte Özil der Tageszeitung „Welt“ (Dienstags-Ausgabe). „Real ist ein Club, der nie nur aus elf Spielern besteht, sondern aus 20 oder mehr Weltklasseleuten. In einer Mannschaft mit diesem Anspruch und diesen hohen Zielen muss man sich immer beweisen“, betonte Özil.

Völlig offen ist noch die Zukunft von Kaká. Real würde den Brasilianer nach Presseberichten gerne abgeben, aber ein Transfer scheiterte bislang am hohen Gehalt des einstigen Weltklassespielers. Unter anderen gilt der AC Mailand als möglicher Interessent.

Modric war 2008 vom kroatischen Spitzenclub Dinamo Zagreb an die White Hart Lane gewechselt. Anfangs als defensiver Mittelfeldmann eingesetzt, entwickelte er sich unter Spurs-Ex-Coach Harry Redknapp zum Regisseur und Leistungsträger. In 160 Partien für die Londoner erzielte der 58-fache kroatische Nationalspieler 17 Tore.

Zugleich unterschrieben der spanische Meister und die Spurs eine Partnerschaft. Man wolle künftig in den Bereichen Spieler, Trainingsfragen und Geschäftsbeziehungen kooperieren. Madrids Präsident Florentino Perez sagte laut Spurs-Mitteilung: „Wir freuen uns sehr, Luka willkommen zu heißen und freuen uns, mit Tottenham in den kommenden Jahren eng zusammen zu arbeiten.“

dpa/SID

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