RB-Chef Mateschitz spricht

"... dann würden wir uns aus Leipzig zurückziehen"

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Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz betreibt unter anderem mehrere Fußball-Mannschaften (Leipzig, Salzburg, New York, Brasilien), sowie zwei Eishockey-Teams (München, Salzburg) und zwei Formel-1-Rennställe (Red Bull Racing, Toro Rosso).

Leipzig - Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz zeigt sich zwar kompromissbereit im Lizenzstreit zwischen DFL und RB Leipzig, droht aber dennoch mit einem Rückzug aus Sachsen.

Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz hat sich erneut zuversichtlich gezeigt, dass Aufsteiger RB Leipzig trotz der Bedingungen und Auflagen der Deutschen Fußball Liga (DFL) die Lizenz für die 2. Liga erhalten wird. "Alle bemühen sich um einen Konsens, und ich glaube, dass er erreicht werden wird", sagte Mateschitz der Nachrichtenagentur APA in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview. Darin betonte der Österreicher jedoch auch: "Wir wollen eine Einigung, aber nicht um jeden Preis. Bei Nichterteilung der Lizenz könnten wir uns nur aus Leipzig zurückziehen."

In seiner Sitzung am Donnerstag beschäftigt sich der Lizenzierungsausschuss der DFL mit dem bereits zweiten Einspruch des Clubs. Der erste war abgelehnt worden, eine finale Entscheidung wird spätestens bis zum 28. Mai fallen. Es geht unter anderem um ein neues Vereinslogo, eine vom Geldgeber unabhängigere Besetzung der Führungsgremien sowie geringere Hürden für neue Mitglieder.

Mateschitz machte in dem Interview indes deutlich, dass mit dem Aufstieg in die 2. Liga offenbar nur ein Zwischenziel mit RB Leipzig erreicht ist. Auf die Frage, wo der Club in drei Jahren stehen solle, antwortete Mateschitz: "Leipzig sollte sich in der ersten Bundesliga gut etabliert haben."

Lesen Sie auch: RB Leipzig - Das steckt hinter dem Retortenclub

dpa

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