Spieler stehen unter Schock

Schwerer Unfall in Bayern: LKW kracht in Fußball-Mannschaftsbus - Mehrere Regionalliga-Spieler verletzt

Vor dem Willy-Sachs-Stadion parkten die Rettungswagen, die die verunfallten Schaldinger Spieler versorgten.
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Vor dem Willy-Sachs-Stadion parkten die Rettungswagen, die die verunfallten Schaldinger Spieler versorgten.

Auf dem Weg zum Spiel ist ein Mannschaftsbus eines Fußballvereins in Schweinfurt von einem Lastwagen angefahren worden. Die Partie wurde abgesagt.

  • Das Regionalliga-Spiel zwischen Schweinfurt und Schalding-Heining musste kurzfristig abgesagt werden.
  • Schuld daran war nicht etwa Corona*, sondern ein Unfall. Ein LKW hat den Mannschaftsbus der Schaldinger gerammt.
  • Sieben der acht Personen des Kleinbusses wurden verletzt, an Fußball war nicht zu denken.

Schweinfurt - Das Regionalliga-Spiel zwischen dem 1. FC Schweinfurt 05 und SV Schalding-Heining musste kurzfristig abgesagt werden. Grund dafür war nicht Corona* oder ein unbespielbarer Platz, sondern ein Unfall. Auf dem Weg zum Spiel ist der Mannschaftsbus des SV Schalding-Heining in Schweinfurt von einem Lastwagen angefahren worden. Der LKW krachte am Samstagnachmittag in der Nähe des Stadions in das Heck des Kleinbusses, wie die Polizei mitteilte. Da sieben der acht Personen im Bus bei dem Zusammenprall verletzt wurden, wurde das Spiel gegen Schweinfurt abgesagt. Der Lastwagenfahrer blieb unverletzt.

Spielabsage in Schweinfurt: SVS-Abteilungsleiter gibt Entwarnung

SVS-Abteilungsleiter Michael Sonndorfer trat die Reise zum Auswärtsspiel selbst nicht mit an. „Sanitäter waren gleich vor Ort und haben sich die Situation angesehen. Gott sei Dank lassen sich aus der ersten Diagnose keine schwereren Verletzungen erkennen. Alles weitere ergibt sich aber erst bei weiteren Untersuchungen“, erklärte Sonndorfer. Die Schaldinger Spieler und Verantwortlichen standen unter Schock.

„Einige unserer Spieler wurden verletzt und mussten untersucht werden“, berichtete SVS-Trainer Stefan Köck bei fupa.net. „Auf den ersten Blick handelte es sich aber nicht um schwerwiegende Verletzungen.“

1. FC Schweinfurt wünscht den verletzten Spielern eine schnelle Genesung

Auch der Gegner der Schaldinger meldete sich zum Unfall zu Wort. „Natürlich kann aus diesem Anlass nicht gespielt werden - wir wünschen den Spielern eine schnelle Genesung“, postete der 1. FC Schweinfurt auf seiner Facebookseite.

Letztlich konnte sich das Team aus dem Landkreis Passau* am Nachmittag auf die lange, knapp vierstündige Heimreise begeben - mit allen Mann an Bord. „Wahnsinn, aktuell kommt einfach alles zusammen“, beschreibt Schweinfurts Trainer Tobias Strobl die derzeitige, vom Coronavirus ohnehin geplagte Lage. „In meiner kurzen Zeit hier haben wir mehr erlebt als in den vergangenen 20 Jahren zusammen.“

Während Schalding-Heining unverrichteter Dinge in die Heimat zurückkehren musste, rollte bei den „Schnüdel“ doch noch der Ball - aber nur der Übung wegen. „Meine Mannschaft hatte nach der Spielabsage drei Optionen: Frei, Spaßtraining oder ernsthafte Einheit. Sie haben sich für Letzteres entschieden, was für den Charakter der Jungs spricht“, so Strobl. (ck) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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