Trainer-Ikone

Rehhagel: Torlinientechnik ist unnötig

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Otto Rehhagel.

Essen - Trainer-Ikone Otto Rehhagel hält die Diskussion über eine mögliche Einführung der Torlinientechnik im deutschen Profifußball für unnötig und ist der Meinung, dass eine simple Lösung praktisch auf der Hand liegt.

„Es muss doch einfach nur einer der Schiedsrichter, die immer auf die Trainer aufpassen, oben vor dem Fernseher sitzen und herunterrufen: 'Geben Sie das Tor'. Damit hat sich die Sache schon erledigt„, sagte der 75-Jährige bei einem Pressetermin in Essen.

Nach dem "Tor-Klau" von Berlin, wo im DFB-Pokalfinale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund (2:0 n.V.) ein Treffer des Dortmunder Mats Hummels nicht gegeben worden war, entflammte die Debatte über technische Hilfsmittel erneut.

Unter anderem weil er eigenen Angaben zufolge vor dem Fernseher auch mehr sieht als im Stadion, „wo ich 80 Meter entfernt bin“, verzichtet Rehhagel auf eine Reise zur WM nach Brasilien (12. Juni bis 13. Juli). Der deutschen Mannschaft prophezeit er in Südamerika ein anspruchsvolles Turnier.

„Dort treffen sich die besten der Welt, man muss 100-prozentig fit sein und die Fehlerquote minimieren. Und man muss wissen, dass wir im Land der Fußball-Künstler spielen. Das wird nicht einfach“, sagte der ehemalige Trainer der griechischen Nationalmannschaft, der nur noch bei zwei Fällen auf die Trainerbank zurückkehren würde. „Wenn ich ein Angebot von Real Madrid oder dem FC Barcelona habe, dann komme ich nochmal.“

sid

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