FCI schießt Osnabrück in die 3. Liga

Nach dramatischer Schlussphase: Der FC Ingolstadt feiert den Aufstieg in die 2. Bundesliga

FC Ingolstadt
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Der FC Ingolstadt setzt sich in der Relegation gegen den VfL Osnabrück durch

Der FC Ingolstadt verliert in Osnabrück, steigt jedoch auf. Die Oberbayern retten ihren Vorsprung aus dem Hinspiel und feiern so die Rückkehr in die 2. Bundesliga. Der Live-Ticker zum Nachlesen.

VfL Osnabrück - FC Ingolstadt 3:1 (2:1), Sonntag 13.30 Uhr

OsnabrückKühn - Ajdini (69. Schmidt), Gugganing, Engel (57. Multhaup), Wolze - Heider, Trapp, Taffertshofer, Reis, Amenyido - Kerk
IngolstadtBuntic - Franke, Schröck, Paulsen, Heinloth - Krauße (53. Kotzke), Stendera, Gaus (71. Elva), Bilbija (78. Beister) - Kutschke (78. Röhl), Kaya (53. Eckert Ayensa)
Tore1:0 (Heider, 6. Minute), 2:0 (Heider, 20. Minute), 2:1 (Bilbija, 31. Minute), 3:1 (Amenyido, 81. Minute)

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Update vom 30. Mai, 16.30 Uhr: Große Freude beim FC Ingolstadt, Tränen beim VfL Osnabrück. Im DAZN-Interview lässt FCI-Trainer Tomas Oral seiner Freude freien Lauf: „Wir haben es verdient! Definitiv haben wir es verdient“. Doch auch für die abgestiegenen Osnabrücker findet der künftige Zweitliga-Trainer aufmunternde Worte: „Es tut mir leid für den VfL, ich weiß, wie die sich fühlen. Aber wir waren einfach mal reif“, merkt Oral an.

Markus Feldhoff, sein Osnabrücker Trainerkollegen, zeigt sich ernüchtert. „Heute sind wir so aufgetreten, wie man in der Relegation auftreten muss“, sagte der VfL-Coach nach dem Schlusspfiff. „Die Enttäuschung ist unfassbar groß für alle. Wir wissen, was es für alle hier bedeutet.“ Unter Tränen müssen die Osnabrücker zum siebten Mal in der Vereinsgeschichte den Gang in die 3. Liga antreten. Bei dem Projekt „Wiederaufstieg“ können sich die Niedersachsen auf ihre Fans verlassen. Nach Schlusspfiff feierten sie ihr Team für die engagierte Leistung.  „Die Fans waren überragend“, lobte VfL-Mittelfeldspieler Ulrich Taffertshofer nach Schlusspfiff bei DAZN.

Der VfL Osnabrück steigt nach engagierten 90 Minuten in die 3. Liga ab - Bei den Spielern ist die Enttäuschung groß

Update vom 30. Mai, 15.55 Uhr: Die Relegation und der VfL Osnabrück, eine unglückliche Beziehung. Nach 2009, 2011 und 2013 müssen die Niedersachsen ihre vierte Relegations-Pleite hinnehmen. Ingolstadt hingegen bricht den eigenen Relegations-Fluch. In den vergangenen zwei Jahren sind die Schanzer zwei Mal in der Relegation gescheitert. Nun folgt der ersehnte Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Der FC Ingolstadt feiert die Rückkehr in die 2. Bundesliga. Es war eine intensive, packende Relegation, die sich Osnabrück und Ingolstadt lieferten. Letztlich behielten jedoch die Schanzer die Oberhand, die im Rückspiel nicht ihre beste Leistung zeigten. Bedanken können sich die Gäste bei Filip Bilbija, der mit seinem 1:2-Anschlusstreffer die überfordert wirkenden Ingolstädter zurück ins Spiel brachte. Zuvor waren die Gastgeber das bessere Team, die zwei Treffer in der Anfangsphase ließen die Osnabrücker Fans auf das Relegations-Wunder hoffen.

Das Tempo der ersten Halbzeit machte sich jedoch in der Schlussphase bemerkbar, in der die Lila-Weißen den Zugriff auf das Spiel verloren. So setzt sich der FC Ingolstadt in der Relegation durch und trifft in der kommenden Saison auf den Hamburger SV, Werder Bremen und Co. Für Osnabrück bleibt der schwere Gang in die 3. Liga.

90.+5. Minute: Schlusspfiff in Osnabrück! Der FC Ingolstadt unterliegt dem VfL Osnabrück mit 1:3, feiert jedoch dank des 3:0-Hinspiel-Erfolgs den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Osnabrück steigt ab.

90.+2. Minute: Ingolstadt verpasst die Entscheidung knapp. Merlin Röhl trifft mit einem schönen Schuss nur den Querbalken, Eckert Ayensa verfehlt danach das Tor.

90. Minute: Vier Minuten gibt es obendrauf!

89. Minute: Osnabrück verpasst es, einen zwingenden Angriff zu starten. So schlagen die Ingostädter den Ball nach vorne. Die Schanzer sind nur noch wenige Momente vom Aufstieg in die 2. Bundesliga entfernt.

86. Minute: Die letzten fünf Minuten sind angebrochen. Ingolstadt beschränkt sich nun völlig auf die Defensive, Osnabrück rennt an. Die nächsten Minuten entscheiden über die Liga-Zugehörigkeit der beiden Teams.

Osnabrück verkürzt - Rettet Ingolstadt den Vorsprung über die Zeit?

83. Minute: Jetzt ist wieder Musik drin! Die Osnabrücker behalten sich eine Mini-Chance auf das Relegations-Wunder, auch weil sich Ingolstadt in den letzten Minuten abgemeldet hat. Es bleibt spannend!

81. Minute: Tooooor für den VfL Osnabrück! Etienne Amenyido zirkelt den Ball sehenswert ins Ingolstädter Tor. Jetzt sind es nur noch zwei Tore bis zur Sensation!

78. Minute: Doppelwechsel bei Osnabrück: Lukas Gugganig und Timo Beermann kommen. Bei Ingolstadt verlassen Torschütze Bilbija und Kutschke das Feld, Beister und Röhl kommen auf ihre Einsatzminuten.

78. Minute: Pfosten-Kracher für Osnabrück. Kerk donnert einen Freistoß aus 25 Metern gegen den Pfosten. Alle Ingolstädter können durchatmen.

76. Minute: Die rasante erste Halbzeit zollt ihren Tribut. Die Lila-Weißen wirken müde, Abspielfehler und Unaufmerksamkeiten schleichen sich in das Osnabrücker Spiel. Auch die Ingolstädter sind nicht mehr frisch, doch die Schanzer können mit dem Spielstand leben. Die Gastgeber müssen noch drei Treffer erzielen, um die Liga zu halten.

73. Minute: In den letzten Minuten kombinierten sich die Osnabrücker vermehrt in die Ingolstädter Hälfte, doch die Schanzer verteidigen gut. Die Gastgeber werden zunehmend ungeduldiger.

69. Minute: Beide Teams wechseln. Markus Feldhoff bringt Niklas Schmidt für Bashkim Ajdini, bei Ingolstadt kommt Caniggia Elva für Marcel Gaus. Oral und Feldhoff setzen für die Schlussphase auf Offensivkräfte!

68. Minute: Riesenchance für den FC Ingolstadt! Marcel Gaus schiebt den Ball in Stefan Kutschkes Lauf. Sein Abschluss wird vom herauseilenden Osnabrücker Keeper Kühn entschärft.

66. Minute: Langsam wird die Zeit für Osnabrück knapp. Zur Erinnerung: Die Lila-Weißen müssen noch drei Treffer erzielen, doch Ingolstadt verteidigt geschickt. Den Gastgebern bleiben noch etwas mehr als 25 Minuten.

Relegation zur 2. Bundesliga: Osnabrück drängt, Ingolstadt lauert auf Konter

62. Minute: Die beste Chance für Ingolstadt in der zweiten Hälfte! Die Taktik der Schanzer scheint aufzugehen: Ein Konter der Gäste bringt das Osnabrücker Tor in Gefahr, doch Dennis Eckert Ayensa verzog bei seinem Abschluss knapp, sodass der Ball links am Tor vorbeizischt. Stefan Kutschke hatte zuvor quergelegt.

61. Minute: Ingolstadt wartet weiter auf den ersten Torabschluss in der zweiten Hälfte. Die Schanzer kombinieren geduldig, überlassen die Spielkontrolle den Osnabrückern und lauern auf Konter.

57. Minute: Osnabrück wechselt zum ersten Mal. Für Abwehr-Spieler Konstantin Engel kommt Maurice Multhaup.

56. Minute: Es geht weiter hin und her. Beide Teams schenken sich nichts, das Tempo ist nach wie vor hoch. Osnabrück bleibt bei der Taktik, mit Flanken zum Torerfolg kommen zu wollen.

53. Minute: Doppelwechsel bei Ingolstadt: Dennis Eckert Ayensa und Jonatan Kotzke kommen für Robin Krauße und Fatih Kaya. Tomas Oral wechselt positionsgetreu.

Relegation zur 2. Bundesliga: Osnabrück drängt auf 3:1

51. Minute: Die Ingolstädter sind wie zu Spielbeginn in die Defensive gedrängt. Vor allem mit Flanken versuchen die Gastgeber das Abwehr-Bollwerk der Schanzer zu knacken. Bisher kann die Defensivereihe um Paulsen die Angriffe noch klären.

48. Minute: Riesenchance für Osnabrück! Marc Heider kommt wenige Meter vor dem Tor zum Kopfball, doch Ingolstadts Keeper Buntic hält den Aufsetzer klasse. Guter Auftakt für die Lila-Weißen.

46. Minute: Beide Teams gehen ohne Veränderung in die zweite Halbzeit. Für die Lila-Weißen ist die Aufgabe klar: Sie brauchen drei Treffer, um den Abstieg aus der 2. Bundesliga zu verhindern.

Ereignisreiche erste 45 Minuten liegen hinter dem VfL Osnabrück und dem FC Ingolstadt. Die Gastgeber starteten stark in die Begegnung, schnürten die Ingolstädter am eigenen Strafraum ein. Folgerichtig fielen zwei Treffer durch Marc Heider, sodass die 2.000 Fans auf das Wunder hoffen durften. Der Anschlusstreffer durch Filip Bilbija kam überraschend und machte bei den Osnabrückern merklich Eindruck. Die Leichtigkeit und Energie der ersten Minuten war verschwunden, doch noch sind 45 Minuten zu spielen, in denen Osnabrück fünf Tore erzielen muss.

45.+4. Minute: Pausenpfiff! Erstmal durchatmen.

45. Minute: Es gibt drei Minuten Nachspielzeit.

44. Minute: Kurz vor dem Pausenpfiff kombinieren sich die Schanzer gekonnt an den gegnerischen Strafraum. Kaya wird 16 Meter vor dem Tor gefoult, der anschließende Freistoß von Paulsen bleibt jedoch in der Mauer hängen.

43. Minute: In den ersten 43 Minuten fällt auf: Die Ingolstädter überlassen das Mittelfeld weitgehend den Gastgebern. So können diese auch in gefährlichen Zonen des Spielfelds agieren. Auf Seiten der Ingolstädter sind die Stürmer fast unsichtbar, der Treffer zum 1:2 war die erste Toraktion.

40. Minute: Es bleibt eine außergewöhnlich intensive Begegnung. Viele Zweikämpfe, Wortgefechte und Fouls bestimmen das Spielgeschehen. Das Tempo der Partie ist weiterhin hoch.

36. Minute: Hektische Szenen in Osnabrück. Ludovit Reis provoziert einen harten Zusammenprall, kassiert dafür die gelbe Karte. Im Anschluss gibt es eine Rudelbildung. Mittendrin: Ingolstadts Stefan Kutschke.

Relegation zur 2. Liga: Ingolstadt reagiert auf Osnabrücks Führung eiskalt

32. Minute: Bitter für Osnabrück. Der Anschlussteffer entstand durch einen eigenen Ballverlust, die Flanke zum Treffer abgefälscht. Bilbija legt den Ball aus fünf Metern Entfernung gekonnt ins lange Eck.

31. Minute: Toooooor für den FC Ingolstadt!! Aus dem Nichts köpft Bilbija zum 1:2-Anschlusstreffer ein. Der wichtige Auswärtstreffer bringt die Bremer Brücke zum Schweigen. Jetzt muss Osnabrück insgesamt fünf Mal treffen

26. Minute: Die Ingolstädter sind weiterhin auf der Suche nach ihrer Spielidee. Bisher schlagen die Schanzer vor allem lange Bälle, die jedoch selten einen Abnehmer finden. Im Vergleich zum Hinspiel wirken die Oberbayern wie ausgewechselt. Vielleicht würde ein Akzent von der Bank helfen.

23. Minute: Die 2.000 Osnabrücker-Fans verwandeln die Bremer Brücke in einen Hexenkessel. Nach dem 2:0 ist die Nervösität der Ingolstädter mit den Händen zu greifen. Trotzdem braucht Osnabrück noch ein Tor.

20. Minute: Tooooooor für den VfL Osnabrück: Marc Heider schnürt den Doppelpack! Und wie! Aus etwa 20 Metern Entfernung nimmt der Offensiv-Spieler den Ball Vollspann, ein Geschoss, das Buntic im Ingolstädter Tor nicht abwehren kann. Was für ein Spiel!

17. Minute: Schiedsrichter Tobias Stieler wählt für das wilde Spiel die lange Leine. Viele Zweikämpfe im Mittelfeld, einige davon an der Grenze zum Foul, doch der FIFA-Referee lässt einiges laufen.

13. Minute: Jetzt ist Feuer in der Begegnung. Der Osnabrücker Reis fällt Ingolstadts Kaya, der anschließende Freistoß bringt für die Schanzer nichts ein. Insgesamt ein hektisches Spiel.

Osnabrück schockt Ingolstadt mit frühem Treffer - Wie reagieren die Schanzer?

10. Minute: Osnabrück ist von der frühen Führung beflügelt. Die Schanzer sind vor allem in der Defensive gefragt, wirken mit dem Spiel überfordert. Tomas Oral muss jetzt die richtigen Anweisungen von der Seitenlinie geben. Noch ist der Vorsprung nach Hin- und Rückspiel für Ingolstadt deutlich.

6. Minute: Tooooooor für den VfL Osnabrück: Marc Heider schießt die Gastgeber in Führung! Nach einer Hereingabe von Bashkim Ajdini spitzelt Heider den Ball an Buntic vorbei. Was für ein Start für den Zweitligisten!

5. Minute: Da ist er, der erste Abschluss: Osnabrücks Mittelfeldmotor Ulrich Taffertshofer zieht aus ungefähr 25 Metern ab. Der Ball donnert knapp am Tor vorbei, die Ingolstädter sollten jetzt jedoch gewarnt sein.

3. Minute: Schon in den Anfangsminuten fällt auf: Die Körpersprache der Osnabrücker unterscheidet sich im Vergleich zum Hinspiel komplett. Wohl ein Grund: Die 2.000 Fans an der Bremer Brücke machen ordentlich Lärm.

1. Minute: Der Ball rollt. Die Osnabrücker spielen in ihren traditionell lila-weißen Trikots, Ingolstadt läuft ganz in weiß auf.

ANPFIFF

Update vom 30. Mai, 13.29 Uhr: Der VfL Osnabrück und der FC Ingolstadt laufen zu den Klängen der VfL-Hymne ein. Für die letzte Entscheidung der Profi-Saison 2020/2021 ist alles angerichtet.

Relegation zur 2. Liga: Osnabrück will „anderes Gesicht zeigen“

Update vom 30. Mai, 13.21 Uhr: Kurz vor Anpfiff steht VfL-Coach Markus Feldhoff bei DAZN Rede und Antwort. Sein Team sei „gewillt, ein anderes Gesicht zu zeigen“. Im Gegensatz zur 0:3-Hinspiel-Pleite forderte der Trainer ein selbstbewussteres Auftreten. Das Relegations-Rückspiel sei „Kopfsache“. In wenigen Minuten geht‘s los!

Update vom 30. Mai, 13.12 Uhr: Der erste Gänsehaut-Moment schon vor dem Anpfiff. Die Heim-Fans an der Bremer Brücke feuern ihre Osnabrücker beim Aufwärmen frenetisch an. Zuvor veröffentlichte der VfL ein Video auf Twitter. Zu sehen sind euphorische Heim-Fans mit der klaren Forderung an die Spieler des VfL: „Wir wollen euch kämpfen sehen!“ In wenigen Minuten rollt der Ball.

Update vom 30. Mai, 13.00 Uhr: Bevor es gleich ernst wird, lohnt ein Blick auf die Umstände vor Ort. Eine halbe Stunde vor Anpfiff machen sich die Spieler beider Teams bei sonnigen 20 Grad warm. Der Rasen scheint in gutem Zustand zu sein, der Relegations-Entscheidung steht nichts im Wege! Als Schiedsrichter steht heute der erfahrene FIFA-Spielleiter Tobias Stieler auf dem Feld. Unterstützt wird er von seinen Assistenten Christian Gittelmann und Sascha Thielert.

Relegation zur 2. Liga: Ingolstadt vertraut auf Hinspiel-Elf, Osnabrück wechselt

Bei den Aufstellungen vertrauen beide Trainer auf ihre gefährlichsten Stürmer. Für Ingolstadt soll Stefan Kutschke auf der Neun die Entscheidung herbeiführen, Kaya unterstützt in der Doppelspitze. Es bleibt abzuwarten, ob die VfL-Elf nach drei Wechseln im Vergleich zum Hinspiel zurück in die Spur findet. Ihr bester Torschütze, Sebastian Kerk, steht jedenfalls in der Starformation.

Update vom 30. Mai, 12.35 Uhr: Die Aufstellungen sind da! Osnabrück-Trainer Markus Feldhoff wechselt im Vergleich zur 0:3-Hinspiel-Schlappe auf drei Positionen. Für Beermann, Multhaup und Santos starten Gugganing, Engel und Heider. Der VfL Osnabrück läuft also wie folgt auf: Kühn - Ajdini, Gugganing, Engel, Wolze - Heider, Trapp, Taffertshofer, Reis, Amenyido - Kerk.

Für Ingolstadt sollen es dieselben elf Akteure wie im Hinspiel richten. Tomas Oral setzt auf folgende Startformation: Buntic - Franke, Schröck, Paulsen, Heinloth - Krauße, Stendera, Gaus, Bilbija - Kutschke, Kaya.

Relegation zur 2. Liga: Osnabrück spielt vor Heim-Publikum - unter strengen Auflagen

Update vom 30. Mai, 12.15 Uhr: So schwer die Aufgabe nach der 0:3-Hinspiel-Niederlage für den VfL Osnabrück ist, der Unterstützung ihrer Fans können sich die Lila-Weißen sicher sein. 2000 Heim-Fans sind für das Relegations-Rückspiel an der Bremer Brücke zugelassen. Allerdings nur, weil strenge Corona-Vorschriften gelten. Wie der Verein am 28. Mai schreibt, ist der Einlass nur mit negativem Corona-Test von einem zertifizierten Testzentrum erlaubt. Außerdem ist das Tragen einer FFP2-Maske oder medizinischen Mund-Nase-Bedeckung im gesamten Stadionbereich und auf dem Sitzplatz vorgeschrieben. Der Ausschank alkoholischer Getränke bleibt aus, ebenso gibt es ein Rauchverbot im gesamten Stadion.

Trotz der strengen Auflagen freuen sich Fans und Spieler auf die lautstarke Unterstützung von den Rängen. „Auch wenn am Sonntag nur 2.000 Zuschauer an der Bremer Brücke sind. Da geht auf jeden Fall noch was“, ist sich Mittefeld-Akteur Ulrich Taffertshofer sicher. In wenigen Stunden wissen wir, ob der VfL-Spieler Recht behält.

Update vom 30. Mai, 11.35 Uhr: In etwa einer Stunde veröffentlichen beide Teams die Aufstellungen für den Relegations-Kracher. Zur Erinnerung: Die Ingolstädter gehen mit einem 3:0-Polster in das entscheidende Spiel, Osnabrück muss daher alles in die Waagschale werfen - und trotzdem defensiv sicher stehen. In der Relegation gilt nämlich die Auswärtstor-Regel. Schießen die Schanzer einen Auswärtstreffer, so braucht Osnabrück mindestens fünf Treffer. Verlängerung und Elfmeterschießen gibt es nur bei einem 3:0 für den VfL nach Ende der regulären Spielzeit.

Relegation zur 2. Liga: Ingolstadt in hervorragender Form - Kann Osnabrück gegenhalten?

Update vom 30. Mai, 11.00 Uhr: Der FC Ingolstadt geht mit Aufstiegsträumen in das Relegations-Rückspiel, bei Osnabrück spielt die Abstiegsangst mit. Doch wie sind die Teams in die Relegation gekommen? Der VfL Osnabrück hätte mit einem Sieg im letzten Saisonspiel gegen Erzgebirge Aue auf den 15. Tabellenplatz springen können, doch Markus Feldhoffs Team verlor mit 1:2. So müssen die Lila-Weißen gegen den FC Ingolstadt um den Ligaverbleib kämpfen.

Die Schanzer hingegen nahmen den Schwung aus der letzten Drittliga-Begegnung in das Relegations-Hinspiel. Im „Finale um die Relegation“ rangen die Ingolstädter 1860 München mit 3:1 nieder. Besonders die Offensive kann dem FCI Hoffnung auf den Aufstieg machen: In den letzten drei Spielen erzielte der Drittligist elf Treffer.

Update vom 30. Mai, 10.30 Uhr: Nach der 0:3-Hinspiel-Pleite muss von den Osnabrückern vor allem offensiv mehr kommen. Richten soll es Sebastian Kerk, mit zehn Saisontreffern gefährlichster Stürmer bei den Niedersachsen. Auch auf der Barcelona-Leihgabe Ludovit Reis ruhen die Hoffnungen der Lila-Weißen. Der 20-jährige Niederländer verzichtete wegen der Relegation auf die Teilnahme an der U21-Europameisterschaft.

Bei den Ingolstädtern verlässt man sich auf Routinier Stefan Kutschke. Der 32-Jährige Stürmer machte in der Drittliga-Saison 13 Tore, ein weiterer Treffer in der Relegation könnte den Osnabrücker Abstieg besiegeln - wenn die Defensive der Schanzer sicher steht. In der vergangenen Saison zeigte sich die Abwehrreihe jedoch nicht immer sattelfest. Kein Team Top-4-Team in der 3. Liga kassierte mehr Gegentore als der FCI (40).

Relegation zur 2. Liga: Osnabrück hofft auf „außergewöhnlichen Moment“

Update vom 30. Mai, 09.45 Uhr: Ein Blick in die Statistiken der Relegation darf den Ingolstädtern Hoffnung machen. Seit Wiedereinführung des Aufstiegsmodus konnte sich neun Mal der Drittligist durchsetzen, nur viermal behielt das Team aus der Zweiten Liga die Oberhand. Besonderer Ansporn für die abstiegsgefährdeten Osnabrücker: Seit Wiedereinführung der Relegation lag kein Team mit drei Toren nach dem Hinspiel zurück. Sollten sie den Abstieg in die 3. Liga vermeiden, hätten sie ihren Platz in den Relegations-Geschichtsbüchern sicher.

Ein Hinspiel zum Vergessen: Der VfL Osnabrück muss einen 0:3-Rückstand aufholen

Update vom 30. Mai, 09.15 Uhr: Wenn heute um 13.30 der Ball in Osnabrück rollt, steht die letzte Entscheidung der Profi-Fußballsaison 2020/2021 an. Schaffen die Osnabrücker nach der 0:3-Hinspiel-Pleite das Wunder oder setzen sich die Aufstiegsaspiranten aus Ingolstadt durch? Für VfL-Spieler Ulrich Taffertshofer steht fest: „Wer denkt, dass es jetzt vorbei ist, der täuscht sich“. Sein Trainer Markus Feldhoff gibt sich bescheidener. Man brauche einen „außergewöhnlichen Moment“, um den Abstieg in die 3. Liga noch zu verhindern.

Die Ingolstädter hingegen gehen nach der 3:0-Machtdemonstration mit breiter Brust in das Rückspiel. „Als elf Freunde auf dem Platz, 90 Minuten gegenseitig pushen, uns unterstützen, egal was kommt“, beschrieb Robin Krauße die Marschroute für das Rückspiel. In wenigen Stunden geht‘s los!

Erstmeldung: Osnabrück - Aufgeben gibt's nicht - heißt es beim VfL Osnabrück. Abheben verboten - heißt es beim FC Ingolstadt. Vor dem Relegations*-Rückspiel am Sonntag (13.30 Uhr/ZDF und DAZN) um den letzten Platz in der 2. Fußball-Bundesliga* sind Ausgangs- und Stimmungslagen beim Zweitliga-16. aus Niedersachsen und dem Drittliga-Dritten aus Bayern höchst unterschiedlich.

Nach dem ernüchternden 0:3 am Donnerstag im Hinspiel in Ingolstadt haben Durchhalteparolen in Osnabrück Hochkonjunktur. „Wir werden alles versuchen, das Wunder vielleicht noch zu schaffen“, sagte VfL-Trainer Markus Feldhoff. Seine Mannschaft müsse „von der ersten Sekunde an brennen. Wir brauchen an der Bremer Brücke einen außergewöhnlichen Moment.“

Relegation zur 2. Liga im Live-Ticker: Rückspiel steigt vor 2000 Zuschauern

Einen außergewöhnlichen Moment hatte die Osnabrücker bereits im Hinspiel um den Zweitliga*-Aufstieg* - wenn auch einen außergewöhnlich schwachen. Einen Hauch der leistungsfördernden Atmosphäre an der Bremer Brücke soll die Teil-Rückkehr von Zuschauern bringen. „Am Sonntag vor 2000 Zuschauern müssen wir alles rausblasen, ein frühes 1:0 machen, dann brennt die Hütte in Osnabrück und es wird noch mal richtig spannend“, sagte VfL-Routinier Ulrich Taffertshofer.

Zu verlieren haben Taffertshofer und seine Kollegen nichts mehr. Ganz anders die Ingolstädter. „Wir gehen das Spiel an, als wenn es 0:0 ist“, versicherte daher Defensivspieler Tobias Schröck. Das 3:0 bedeute „noch gar nichts.“

Relegation zur 2. Liga im Live-Ticker: Ingolstadt droht der Pleiten-Hattrick in der Relegation

Die Ingolstädter wollen nicht wieder auf der Zielgeraden scheitern. Ihnen droht sonst der Pleiten-Hattrick in der Relegation, nachdem sie schon in den vergangenen beiden Jahren erst gegen Wehen Wiesbaden und dann gegen den 1. FC Nürnberg gescheitert waren. „Wir dürfen 0,0 nachlassen“, forderte Trainer Tomas Oral.

Immerhin einmal war der FC Ingolstadt seit Wiedereinführung der Relegation 2009 erfolgreich - doch das liegt elf Jahre zurück. Die Relegations-Bilanz des VfL Osnabrück liest sich noch schlechter: drei Mal dabei (2009, 2011, 2013), drei Mal gescheitert. Es bedarf schon eines sehr großen Wunders, damit die Negativ-Bilanz nicht ausgebaut wird. - *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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