Reus bleibt Thema beim FC Bayern

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Der Dortmunder Marco Reus hat eine Ausstiegsklausel im Vertrag. Foto: Rolf Vennenbernd

München (dpa) - Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hat die Spekulationen um Marco Reus neu befeuert.

Der 25 Jahre alte Fußball-Nationalspieler von Borussia Dortmund bleibt ein Thema beim deutschen Rekordmeister, der von dem Bundesliga-Rivalen bereits Weltmeister Mario Götze (2013) und Robert Lewandowski (2014) verpflichten konnte. "Ich muss offen und ehrlich sagen, wir werden das in aller Ruhe intern diskutieren und dann eine Entscheidung fällen", äußerte Rummenigge zur Personalie Reus.

Der Bayern-Chef betonte vor der Abreise zum Champions-League-Spiel in Rom aber auch: "Am Ende des Tages muss der Spieler das ja auch entscheiden. Die Klausel ist bekannt, mehr möchte ich dazu gar nicht sagen."

Der bis 2017 laufende Vertrag von Reus soll angeblich eine Ausstiegsklausel von 25 Millionen Euro für einen Vereinswechsel am Saisonende beinhalten. Der BVB ist offenbar bemüht, den Vertrag zu modifizieren und Reus weiterhin langfristig zu binden. Auch Götze hatte eine Klausel, die Bayern mussten 37 Millionen Euro zahlen. Lewandowski kam dagegen im Sommer ablösefrei nach München.

Zur Krise des BVB in der Bundesliga äußerte sich Rummenigge zurückhaltend. "Ich bin kein Freund davon, wenn einer auf der Erde liegt, draufzutreten." Die Borussia liegt auf Platz 14, der Rückstand auf Spitzenreiter FC Bayern beträgt bereits 13 Punkte. "Das sind Dinge, die passieren. Uns ist auch schon mal ein Fehlstart passiert und wir wurden dann kritisch betrachtet", sagte Rummenigge.

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