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Meister geht neue Wege

Roboter soll BVB-Profis besser machen

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Mustafa Amini von Borussia Dortmund führt die Funktionsweise des Roboters vor.

Dortmund - Ein Roboter soll die Profis des deutschen Meisters Borussia Dortmund in Zukunft noch besser, schneller und präziser machen. Trainer Jürgen Klopp ist begeistert.

Der sogenannte Footbonaut ist ein quadratischer Käfig, in dem acht programmierte Ballmaschinen einen Fußballer intensiv beschäftigen. Die neue Errungenschaft, etwa eine Million Euro teuer, wurde am Mittwoch auf dem BVB-Trainingsgelände in Brackel offiziell vorgestellt.

„Das ist ein perfektes Trainingsgerät für die Ball-Annahme und -Mitnahme. Der Footbonaut fördert die Handlungsschnelligkeit und Konzentrationsfähigkeit unter körperlicher Belastung - ein überragendes Gesamtpaket“, sagt BVB-Trainer Jürgen Klopp.

14 mal 14 Meter groß ist das Feld, auf dem der Akteur den Ball von einer der acht Wurfmaschinen zugespielt bekommt. Je zwei davon sind an den Seiten angebracht. Der Ball kommt von dort angeflogen, wo es zuvor gepiept hat. Dann muss er kontrolliert und weitergespielt werden. 72 Felder umgeben den Platz in einem Gitterwerk, jedes ist 1,40 Meter im Quadrat groß und von Lichtleisten eingefasst. In das Feld, das aufleuchtet, muss der Spieler treffen.

„Das ist so, als würden zehn Mitspieler um dich herum postiert. Nur zu dem Zweck, dich mit Bällen zu versorgen. Das ist im normalen Trainingsbetrieb natürlich nicht zu leisten. Der Footbonaut hilft dir, persönliche Schwachstellen abzubauen oder zu beseitigen, er macht dich schneller und präziser in deinem Spiel“, sagte Talent Mustafa Amini, der zur Anschauung eine Einheit in dem Käfig absovierte.

Das Gerät, das über Smartphones und Tablets gesteuert werden kann und beim BVB auch in der Jugend- sowie Reha-Arbeit zum Einsatz kommt, soll ein langfristiger und nachhaltiger Bestandteil der Trainingsarbeit des Double-Siegers werden.

sid

Die Meistertipps der 18 Bundesliga-Trainer

Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): „Wer am Ende oben steht? Ich weiß es nicht. Ich glaube, die anderen wissen es auch nicht. Es gibt nur einen Verein, für den es die einzige Möglichkeit ist, erfolgreich zu sein, das ist Bayern München. Sie haben die besten Voraussetzungen. Das ist auch okay so. Aber mir ist es persönlich auch wurscht um ehrlich zu sein. Ich freue mich einfach darauf, dass wir dabei sind.“ © dpa
Trainer Jupp Heynckes (Bayern München): „Wenn eine Mannschaft zweimal hintereinander Meister wird, kann sie die Favoritenrolle nicht abstreiten. Aber natürlich werden wir Borussia Dortmund attackieren und alles daran setzen, dass wir wieder den Titel nach München holen.“ © dpa
Trainer Huub Stevens (Schalke 04): „Die ersten beiden Plätze sind an Borussia Dortmund und Bayern München vergeben. Auf einen Meistertipp will ich mich nicht festlegen.“ © dpa
Trainer Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): „Für mich kommen zwei Klubs in Frage - Dortmund und Bayern.“ © dpa
Teamchef Sami Hyypiä (Bayer Leverkusen, Foto): "Ich glaube an die Meisterschaft von Bayern München.“) Trainer Sascha Lewandowski (Bayer Leverkusen): „Ich tippe auf eine Titelverteidigung von Borussia Dortmund.“ © 
Trainer Bruno Labbadia (VfB Stuttgart): „Borussia Dortmund und der FC Bayern München sind wohl die heißesten Anwärter auf den Titel, doch vielleicht gibt es ja auch in dieser Saison wieder ein Team, das überrascht und oben mitspielt.“ © dpa
Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): „Zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund sehe ich einen engen Zweikampf, der möglicherweise erst kurz vor Schluss im direkten Duell entschieden wird. Ich meine, dass die Bayern knapp vorne liegen werden.“ © dpa
Trainer Felix Magath (VfL Wolfsburg): „Der FC Bayern wird Meister.“ © dpa
Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): „Die Klubs, die in der Vorsaison vorne standen, zählen auch diesmal zum Kreis der Favoriten.“ © dpa
Trainer Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): „Ich habe mich auf Dortmund festgelegt. Bei den Bayern wird es interessant sein zu beobachten, wie die Entwicklung weitergeht. Sie haben die Qualität, Dortmund wieder vom Thron zu stoßen, aber ich sehe in München einfach mehr Spannungsfelder. Insgesamt hoffe ich, dass die beiden nicht irgendwann ihre eigene Liga bilden. Das wäre für die Bundesliga nicht gut, wenn der Rest nur noch die Plätze 3 bis 18 ausspielt.“ © dpa
Trainer Markus Babbel (1899 Hoffenheim): „Trotz der vielen Verletzten ist und bleibt mein Tipp Bayern. Sie haben mit Matthias Sammer eine absolute Top-Verpflichtung getätigt. Von der Qualität sind sie sowieso die beste Truppe. Sie werden es auch bis zum Schluss durchziehen.“ © dpa
Trainer Christian Streich (SC Freiburg): „Dortmund, die Bayern, Gladbach oder Schalke.“ © dpa
Trainer Thomas Tuchel (FSV Mainz 05): „Ich möchte mich nicht festlegen, aber vielleicht wird ja ein Außenseiter Meister.“ © dpa
Trainer Markus Weinzierl (FC Augsburg): „Ich glaube, dass Bayern München wieder an der Reihe ist. Sie werden alles dafür tun, um Dortmund wieder zu verdrängen.“ © dpa
Trainer Thorsten Fink (Hamburger SV): „Mein Meister-Tipp ist nach drei zweiten Plätzen der FC Bayern.“ © dpa
Trainer Armin Veh (Eintracht Frankfurt): „Ich möchte mich nicht festlegen.“ © dpa
Trainer Mike Büskens (SpVgg Greuther Fürth): „Nach zwei Jahren ohne Titel werden die Bayern wieder alles daran setzen, die Meisterschaft zu holen. Der BVB ist nach dem Reus-Transfer aber ebenso gut aufgestellt, um den Titel zu verteidigen. Und natürlich gibt es als Dritten auch den großen Unbekannten, wobei ich nichts dagegen hätte, wenn dieser Unbekannte blau-weiße Trikots trägt.“ © dpa
Trainer Norbert Meier (Fortuna Düsseldorf): „Ich gebe keine Tipps ab!“ © dpa

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