Klopp, Podolski und Co. in Dortmund dabei

Weidenfellers Abschiedsspiel: Zwei Elfer pariert und selbst eingenetzt

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Noch einmal im Kreis der BVB-Familie: Roman Weidenfeller posiert mit den Fahnenträgern der Dortmunder Fanklubs.

Roman Weidenfeller hat mit seinem Abschiedsspiel in Dortmund endgültig einen Schlussstrich unter seine Karriere gezogen. Dabei spielt er gleich dreimal die Hauptrolle.

Dortmund - Auf seiner letzten Ehrenrunde war Roman Weidenfeller sichtlich gerührt. Der Torhüter von Borussia Dortmund wurde nach seinem Abschiedsspiel am Freitagabend von rund 70.000 Fans überschwänglich gefeiert. „So etwas gibt es nur in Dortmund“, sagte der scheidende Torhüter. Er gehe „mit einer Träne im Auge“, sagte der 38-Jährige nach seinem letzten Spiel, „weil es so lange mein Wohnzimmer war“.

Beim 4:1 (2:1) der „BVB-Allstars“ gegen „Roman and Friends“ spielte Weidenfeller für beide Mannschaften. Unter anderem waren Liverpools Trainer Jürgen Klopp, die Fußball-Weltmeister Lukas Podolski und Per Mertesacker sowie die Bundesligaprofis Christoph Kramer und Marcel Schmelzer angereist. „Das ist die erfahrenste Mannschaft, mit der ich je zusammengearbeitet habe. Ich habe noch nie im Mittelfeld soviel Übergewicht gehabt“, sagte Klopp im Scherz.

Hatte mächtig Spaß: Jürgen Klopp (M.) reiste aus Liverpool an.

Weidenfeller hält zwei Elfmeter und trifft selbst

Weidenfeller parierte zwei Strafstöße und erzielte bei einem Ausflug in die gegnerische Hälfte sogar das Tor zum 3:1. Mit einem Elfmeter zum 4:1 setzte er zudem den umjubelten Schlusspunkt. Dann begann die große Feier.

Im Rahmen des Spiels wurden auch die ehemaligen Dortmunder Sven Bender und Neven Subotic verabschiedet. Bender läuft inzwischen für Ligakonkurrent Bayer Leverkusen auf, Subotic für den französischen Erstligisten AS Saint-Etienne. Zudem ehrte der Klub den langjährigen Torwarttrainer Wolfgang „Teddy“ de Beer, der Dortmund im Sommer nach 31 Jahren als Spieler und Torwarttrainer verlassen hatte. Die weiteren Tore erzielten die ehemaligen BVB-Stürmer Alexander Frei und Mohamed Zidan sowie Japan-Legionär Podolski.

dpa

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