Staus anlässlich der Vorstellung

Skandal: Politiker bezeichnet Ronaldinho als Affen

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Die Vorstellung von Ronaldinho bei seinem neuen Verein FC Queretaro in Mexico sorgte für Verkehrsbinderungen in der Stadt.

Queretaro - Der brasilianische Fußballstar Ronaldinho ist von einem Politiker in seiner neuen Wahlheimat Mexiko als „Affe“ beleidigt worden.

Carlos Manuel Trevino Nunez, Mitglied der konversativen Nationalen Partei Mexikos, regte sich in einem Beitrag auf Facebook darüber auf, dass es wegen der offiziellen Vorstellung des 34-Jährigen beim FC Queretaro zu massiven Verkehrsbehinderungen in der Stadt kam.

„Ich versuche tolerant zu sein, aber ich hasse Fußball und die verdummenden Phänomene, die er mit sich bringt“, schrieb Nunez in einem Beitrag, der mittlerweile wieder gelöscht wurde: „Ich hasse es noch mehr, weil die Menschen die Straßen verstopfen. Ich habe zwei Stunden gebraucht, um nach Hause zu kommen. Und das alles für einen Affen. Einen Brasilianer, aber trotzdem einen Affen.“

Ronaldinhos neuer Klub in Queretaro forderte daraufhin öffentlich eine harte Strafe für die rassistische Entgleisung des Politikers. Der ehemalige Weltfußballer Ronaldinho wechselte in der Vorwoche nach Mexiko, nachdem sein Vertrag beim brasilianischen Klub Atletico Mineiro aufgelöst worden war.

SID

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