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Rose: Kein Geld für Wintertransfers - Entspannt bei Haaland

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Marco Rose
BVB-Trainer Marco Rose erklärt auf dem Trainingsplatz den Dortmund-Profis eine Übung. © Bernd Thissen/dpa/Archivbild

Trainer Marco Rose hat Neuverpflichtungen bei Borussia Dortmund in diesem Winter nahezu ausgeschlossen. „Wir müssen weiter an unserem Kader arbeiten, aber ich sehe nicht, dass die Winter-Transferperiode dafür Anlass bietet“, sagte der Chefcoach des Tabellenzweiten der Bundesliga.

Dortmund - Grund dafür sei die wirtschaftliche Situation aufgrund der Coronavirus-Pandemie. Rose verwies auf den jüngsten Teil-Ausschluss der Zuschauer: „Das reißt natürlich wieder ein großes Loch in unsere Kassen. Dementsprechend sind auch unsere Planungen. Da wird nicht viel möglich sein. Wir müssen auch auf das Wohl des Vereins schauen.“

Sichtlich entspannt reagierte Rose auf erneute Spekulationen über einen vorzeitigen Abschied von Top-Torjäger Erling Haaland. „Wir sehen ihn ja jeden Tag und sind mit ihm im Austausch. Wir wissen, was Fakt ist und nehmen es hin, wie es kommt“, sagte Rose über den 21 Jahre alten Norweger, der beim BVB noch einen Vertrag bis 2024 hat. Allerdings wird immer wieder über einen vorzeitigen Abgang zu einem europäischen Spitzenclub spekuliert.

„Da gibt es ja inzwischen jeden Tag hanebüchene Meldungen und Spekulationen. Wie er als immer noch junger Spieler damit umgeht, ist außergewöhnlich“, sagte Rose. Zuletzt hatte eine Solo-Ehrenrunde Haalands nach dem 3:0 gegen Fürth zu wilden Spekulationen vor allem in ausländischen Medien über einen bevorstehenden kurzfristigen Abgang Haalands geführt.

Vor dem Auswärtsspiel bei Hertha BSC zum Abschluss der Bundesliga-Hinserie gibt es beim BVB noch einige personelle Unsicherheiten. Laut Trainer Rose sind die Einsätze von Torhüter Gregor Kobel, Abwehrchef Mats Hummels, Raphael Guerreiro und Marius Wolf aktuell gefährdet. „Mats und Gregor haben eine Erkältung. Da müssen wir sehen, wie sich das entwickelt“, sagte der Coach. Guerreiro stand zuletzt zweimal nicht im Kader und konnte nur eingeschränkt trainieren. „Da ist auch noch nicht klar, ob das funktionieren kann oder nicht“, sagte Rose. Ähnliches gelte auch für Wolf, der ebenfalls beim 3:0 gegen Fürth am Mittwoch nicht im Kader gestanden hatte.

Dagegen ist der Einsatz von Thorgan Hazard am Samstag in Berlin (18.30 Uhr/Sky) nach seiner vorzeitigen Auswechslung gegen Fürth nicht gefährdet. „Toto hatte einen Krampf. Das sollte funktionieren“, sagte Rose, der mit der bisherigen Hinrundenbilanz zumindest in der Liga zufrieden ist. „Wir haben bis hierhin eine anständige Hinrunde gespielt und können daraus nun eine sehr, sehr anständige machen“, sagte der 45-Jährige, forderte im Vergleich zum Mittwoch aber eine Leistungssteigerung: „Ich wünsche mir, dass wir es anders machen, denn sonst wird es schwierig, etwas mitzunehmen.“ dpa

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