Weggefährten denken zurück

Trauerfeier für Rudi Assauer: BVB-Präsident mit außergewöhnlicher Liebeserklärung

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BVB-Präsident Reinhard Rauball (li.) und St. Paulis Geschäftsführer Andreas Rettig kommen zur Trauerfeier für Rudi Assauer

Viele Fans und Fußball-Größen haben am Freitag dem langjährigen Schalke-Manager Rudi Assauer die letzte Ehre erwiesen.

  • Rudi Assauer ist am Mittwoch, den 6. Februar, im Kreise seiner Familie verstorben.
  • Der ehemalige Profi und Ex-Manager wurde 74 Jahre alt.
  • Nicht nur die Fußball-Welt trauert um eine Legende.
  • Die Todesanzeige offenbarte nun einen großen Konflikt in seiner Familie. 

13.21 Uhr: Zahlreiche Weggefährten haben sich am Freitagmittag auf einer Trauerfeier in Gelsenkirchen-Buer von Rudi Assauer verabschiedet. Rund 1.000 Gäste waren vor Ort. BVB-Präsident Reinhard Rauball würdigte den langjährigen Rivalen mit emotionalen Worten: „Er war ein Schalker, den wir in Dortmund geliebt haben.“

Für Lacher bei der Trauergemeinde sorgte der langjährige Schalke-Coach Huub Stevens. Den Niederländer und Assauer verband eine ganz besondere Beziehung. „Zu mir sagte er „Alter“, weil er der Meinung war, dass er jünger und besser aussah, als ich“, erinnert sich Stevens. 

Emotionale Worte - Hoeneß denkt an Assauer zurück: „Das war in diesem Geschäft eine Seltenheit“

Update vom 15. Februar 2019, 11.21 Uhr: Zur vom Verein organisierten Gedenkfeier in der Probsteikirche St. Urbanus in Gelsenkirchen-Buer erschienen am Vormittag unter anderem Jahrhunderttrainer Huub Stevens, Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund, Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß und viele Schalker "Eurofighter" von 1997.

"Es spricht für Rudi, dass ihn so viele Menschen auf seinem letzten Gang begleiten", sagte Schalke-Boss Clemens Tönnies.

Video: Fans und Weggefährten nehmen Abschied von Rudi Assauer

Hoeneß denkt an Assauer zurück: „Das war in diesem Geschäft eine Seltenheit“

Update vom 15. Februar 2019, 10.44 Uhr: In einer Sport1-Sondersendung hat sich Uli Hoeneß über seinen langjährigen Bundesliga-Rivalen und Vertrauten Rudi Assauer geäußert. Hier gibt es die wichtigsten Zitate des FCB-Präsidenten im Überblick.

Uli Hoeneß über...

…den Typen Rudi Assauer: „Rudi Assauer war über viele Jahre einer der profiliertesten Manager der Bundesliga. Wir haben viele Schlachten geschlagen – auf und neben dem Platz. Ich habe ihn immer geschätzt für seine Geradlinigkeit. Das Wort Handschlagqualität war kein Fremdwort für ihn. Wenn man etwas ausgemacht hat, hat es gegolten. Er war ein Mann mit harter Schale und einem sehr weichen Kern.“ 

…sein Verhältnis zu Rudi Assauer: „Er war ein richtig guter Freund von mir, das ist in diesem Geschäft eher eine Seltenheit. Deshalb ist es furchtbar, dass er jetzt leider verstorben ist.“ 

…seine besonderen Erinnerungen an Rudi Assauer: „Als wir Olaf Thon weggeholt haben, war das für ihn ein Riesenschlag. Er hat das am Ende respektiert, obwohl er vorher um ihn wie wahnsinnig gekämpft hat. Und er hat mir richtig leid getan, als wir in Hamburg Deutscher Meister geworden sind, und ich die Bilder gesehen habe, als er geglaubt hat, Schalke ist Meister. Ich kann mir vorstellen, was in ihm vorgegangen ist. Denn die Meisterschaft war sein Traum und der Traum aller Schalker Fans. Er hat mir da richtig leid getan, das habe ich ihm auch gesagt. Wir hatten ein sehr offenes Verhältnis und haben uns auch privat hin und wieder zum Essen getroffen, da hat man seine Emotionen nicht versteckt.“

Sondersendung nach Tod von Rudi Assauer: Hoeneß spricht über Verhältnis zu Schalke-Legende

Update vom 14. Februar 2019, 10.37 Uhr: Am Freitag findet die offizielle Trauerfeier der Königsblauen für den im Alter von 74 Jahren in der vergangenen Woche verstorbenen Ex-Bundesliga-Profi statt.

Assauer hatte Schalke unter anderem zu zwei Siegen im DFB-Pokal und dem Triumph im UEFA-Cup 1997 geführt. Der gewiefte Manager sorgte zudem für den Bau der Veltins-Arena in Gelsenkirchen.

In der einstündigen Sondersendung spricht auch Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß über sein Verhältnis zu Assauer. Zudem sind Bilder der Trauerfeier des Klubs zu sehen. Jochen Stutzky obliegt die Moderation der Sondersendung.

Nach Tod von Rudi Assauer: Familienstreit geht weiter - Tochter über Vorfall bei Beerdigung entsetzt

Update vom 14. Februar 2019, 9.30 Uhr: Obwohl Katy zunächst nicht auf der Beerdigung ihres eigenen Vaters erwünscht war, durfte die 48-Jährige letztendlich doch am Grab von Rudi Assauer Abschied nehmen. Die Trauerfeier sei jedoch alles andere als angenehm für sie gewesen, berichtet die Tochter des ehemaligen Schalke-Managers in der Bild. Im Interview spricht Katy von mehreren Männern kräftiger Statur mit sichtbaren Tattoos, Sonnenbrillen und Springerstiefeln, die dafür sorgten, dass unerwünschte Gäste nicht am Grab erscheinen könnten. 

Einer dieser unerwünschten Gäste sei Katy selbst gewesen. Auf dem Weg über den Friedhof habe sie am Ende des Trauerzuges laufen müssen, am Grab selbst musste sie etwa 30 Meter Abstand zu den anderen Gästen einhalten. Ans Grab treten durfte Katy erst, als sich alle anderen Gäste bereits von Rudi Assauer verabschiedet hatten. Auf dem Weg dorthin sei sie von den dunkel gekleideten Männern bedrängt worden. 

Anwalt Burkhard Benecken bestätigt den Einsatz der Aufpasser und erklärt: „Meiner Mandantin ist ganz wichtig, dass sie keine Schalke-Hooligans als Aufpasser für die Beerdigung ihres Vaters Rudi bestellt hat, wie ihr vorgeworfen wird. Allerdings hatte sie Angst, dass Störenfriede die Beerdigung hätten beeinträchtigen können.“ 

Nach Beerdigung von Rudi Assauer: Töchter offenbar noch immer zerstritten

Und auch das Bestattungsunternehmen bezieht Stellung zu dem Einsatz der Männer: „Die Leute haben ganz normal mit der Halbschwester gesprochen und sie ganz höflich gebeten, Ruhe zu bewahren. Dafür haben wir auch mehrere Zeugen. Die Männer sahen vielleicht etwas böse aus, waren aber sehr lieb und professionell im Umgang. Es war der Wille von Frau Michel, dass ihre Halbschwester in einem gewissen Abstand an der Beerdigung teilnehmen könne. Dafür wurde gesorgt.“

Nach Bild-Informationen könne der Grund für den Familien-Streit der Umgang untereinander nach dem Tod Rudi Assauers gewesen sein. Tochter Bettina habe den Tod des Schalke-Managers erst nach Beerdigung öffentlich bestätigen wollen, Tochter Katy und Assauers frühere Lebensgefährtin Beate Schneider hätten den Tod dagegen ohne Erlaubnis zu früh mitgeteilt. 

Tod von Rudi Assauer: Streit der Töchter geht nach Beerdigung weiter

19.55 Uhr: Obwohl Bettina Michel ihre Schwester Katy Assauer nicht auf die Beerdigung eingeladen hatte, erschien sie. Bettina beschuldigte ihre Schwester dafür verantwortlich zu sein, dass Assauers Ableben zu früh bekannt geworden sei. Gegenüber der Bild sagte sie: „Ursprünglich stand Katy auf der Liste der Gäste, die an seiner Bestattung teilnehmen sollen. Aber es ging darum, dass sie die Nachricht von Rudis Tod mit öffentlich gemacht hat, was gegen den Wunsch meines Vaters war.“ Katy Assauer versuchte sich ein Recht auf den Besuch der Beerdigung einzuklagen. Sie scheiterte aber dabei. Zur Beerdigung kam sie trotzdem. 

„Als wir aus der Kirche kamen, stand Katy davor. Es gab nur Blickkontakt. Sie konnte dann mit Abstand an der Bestattung teilnehmen,“ erzählte Michel der Bild. Am Ende hätten sie ihrem Wunsch entsprochen, und Katy durfte sich alleine verabschieden.

Die sprach ebenfalls mit der Bild und stellte die Situation anders da: „Ich kann diese Lüge einfach nicht stehen lassen. Ich habe bis zur Beerdigung entgegen der Ankündigung des Anwalts von Bettina keine Information erhalten, musste mir die Möglichkeit des Abschieds von meinem Vater erkämpfen.“ Es sei ein wirklich unwürdiger Abschied gewesen, sagte sie. „Menschen, die ich in ihrem Leben noch nicht gesehen habe, versuchten mich vom Grab fernzuhalten, bedrängten uns. Papa hätte das niemals gewollt.“ Trotz allem verlief die Beerdigung friedlich.

Nach Tod von Rudi Assauer: Tochter darf Beerdigung nicht besuchen und erscheint trotzdem

15.30 Uhr: Rudi Assauer ist in aller Stille und im engsten Familienkreis beigesetzt worden. Der langjährige Manager des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 fand seine letzte Ruhestätte am Dienstagmittag in einem Friedwald im nördlichen Ruhrgebiet. Assauer war am vergangenen Mittwoch in seiner Heimatstadt Herten nach langer Krankheit im Alter von 74 Jahren gestorben. 

Der FC Schalke 04 hat zu einer Gedenkfeier am kommenden Freitag um 11.00 Uhr in die Propsteikirche St. Urbanus in Gelsenkirchen-Buer eingeladen. Dort wollen neben den Königsblauen auch Vertreter von Borussia Dortmund und Werder Bremen seines Lebenswerks gedenken. Für beide Vereine spielte Assauer als Fußball-Profi, ehe er in Bremen seine Manager-Karriere startete.

Im Anschluss an die Gedenkfeier sind alle Freunde, Wegbegleiter und Fans zu Bier und Bratwurst in die Veltins-Arena eingeladen - so wie es dem Kind des Ruhrgebiets gefallen hätte. In der Arena liegt zudem ein Kondolenzbuch aus.

Bei der Gedenkfeier sind Kränze willkommen. Darüber hinaus kann an die Rudi Assauer Initiative Demenz und Gesellschaft gespendet werden. 

13.45 Uhr: Der Streit um die Beerdigung von Rudi Assauer geht weiter: nachdem Tochter Katy genaue Informationen zur Beisetzung des ehemaligen Schalke-Managers vorenthalten wurden, versuchte sich die 48-Jährige ein Recht auf den Besuch der Beerdigung einzuklagen. Wie die Bild nun berichtet, scheiterte sie damit. Der Antrag wurde offenbar vom Amtsgericht Recklinghausen abgelehnt. 

Obwohl Katy Assauers Antrag abgelehnt wurde, soll die 48-Jährige aber bei der Beerdigung ihres Vaters, die am Dienstag stattfindet, Vorort sein.

Update vom 12. Februar, 7.46 Uhr: Rudi Assauer ist noch nicht einmal beerdigt, da entbrennt schon jetzt ein hitziger Streit im direkten Umfeld des ehemaligen Schalke-Managers. Wie die Bild zunächst berichtete, dürfe Tochter Katy nicht an der Beerdigung des eigenen Vaters teilnehmen. Nun möchte sich die 48-Jährige scheinbar mit Hilfe einer einstweiligen Anordnung Zugang zu dem Begräbnis einfordern. 

Halbschwester Bettina, die sich in den letzten Jahren um ihren Vater kümmerte, scheint die Daten der Beerdigung unter Verschluss zu halten. Im Gespräch mit der Bild erzählt Tochter Katy: „Es ist so traurig, dass es so weit kommen musste. Dass ein Gericht darüber entscheidet, ob ich zum Grab meines Vaters darf. Er hätte gewollt, dass ich bei der Beerdigung dabei bin.“ Doch viel Zeit wird der leiblichen Tochter von Rudi Assauer nicht bleiben, der Fall liegt offenbar nun beim Amtsgericht Recklinghausen. 

Bettina selbst ließ durch ihren Rechtsanwalt Burkhard Benecken erklären: „Katy Assauer hat Kontakt zu meiner Mandantin Bettina Michel aufgenommen. Sie hat mich beauftragt, die Angelegenheit für sie zu regeln. Katy Assauer hat über ihren Anwalt die Herausgabe von Informationen rund um die Beerdigung von Rudi Assauer erbeten. Alles außergerichtlich. Wir haben das Schreiben erhalten und geantwortet, dass wir uns dazu Dienstag äußern werden.“

Update 22.55 Uhr: Nächste Eskalationsstufe nach dem Tod von Rudi Assauer: Die Bild-Zeitung berichtet, dass Tochter Katy (48) nicht auf der Beerdigung ihres Vater erscheinen dürfe. „Ich weiß nicht, wann und wo er beerdigt wird. Papas Sekretärin hat mir mitgeteilt, dass ich keine weiteren Informationen bekommen werde.“

Video: Familien-Drama zu Assauers Beerdigung

Ihre ältere Halbschwester Bettina (53) hatte sich mit der langjährigen Sekretärin Sabine Söldner bis zum Tod um Assauer gekümmert. „Ich möchte keine mediale Schlammschlacht. Ich möchte mich nur von meinem Vater verabschieden“, sagt Katy Assauer nun. 

Vom Ableben ihres Vater habe sie nur über eine SMS erfahren. Diese habe Söldner verschickt. Die Bild zitiert den kühlen Inhalt der Kurznachricht: „Der Chef hat es geschafft“.

Rudi Assauer: Die Schlammschlacht vor seiner Beerdigung

Update vom 10. Februar 2019: Er ist noch nicht einmal begraben und schon bricht der Streit in der Familie Assauers aus. Oder genauer gesagt der „Krieg“ tobt zwischen den beiden Fronten aus Tochter Bettina Michel (sie hat ihn bis zum Ende gepflegt) und seiner Sekretärin Sabine Söldner und der anderen Front aus Tochter Katy Assauer, Simone Thomalla, Sophia Thomalla und Beate Schneider. Grund dafür ist der angebliche Vorwurf, dass Bettina Michel und Sekretärin Sabine Söldner Rudi Assauer vor den anderen abgeschottet hätten. 

Sophia Thomallas Worte aus ihrem Instagram-Post bekommen dadurch eine ganz neue Bedeutung. So schrieb sie: „Ich bin unendlich traurig... Als wir uns nach neun wunderschönen Jahren getrennt haben, ist eine Tür zugegangen, die ich leider nie wieder habe öffnen können.“ Außerdem schreibt sie nur, dass sie in Gedanken bei Katy sei. Von Bettina kein Wort. 

Doch Bettina Michel wehrt sich gegen die Vorwürfe, dass sie ihren Vater angeblich weggesperrt und den Kontakt zu den anderen unterbunden habe. Über Simone Thomalla sagte sie 2013 der „Gala“: „Wenn er sie im Fernsehen sieht, sagt er: ,Mach das weg! Schalt um, die will ich nicht sehen!‘ Dafür habe ich Zeugen.“ Auch hätte sich keiner der anderen um Rudi Assauer gekümmert. 

Katy Assauer konterte in der „Bild am Sonntag“ damit, dass sie viel zu spät erfahren hätte, dass ihr Vater im Sterben läge und sie sich anschließend noch nicht einmal richtig verabschieden konnte. Sie hätte nicht einmal im Bestattungsinstitut eine Minute mit ihrem Vater alleine bekommen. Außerdem wüsste sie noch nicht einmal, wann und wo die Beisetzung stattfinden wird, weshalb ihre Halbschwester ein Anwaltsschreiben erhielt, mit der Aufforderung den Termin mitzuteilen. 

Rudi Assauer: Seine Todesanzeige

Und wodurch kam der Streit der Assauer-Familie heraus? Durch eine Todesanzeige, die bei der WAZ erschienen ist. Darin verabschieden sich nur Katy Assauer, Simone und Sophia Thomalla sowie Beater Schneider. Bettina Michel und seine langjährige Sekretärin, die auch eine Generalvollmacht hat, fehlen. In der Anzeige stehen die Worte: „Auf dem schweren Weg, den Du gegangen bist, waren Nähe und Abstand zu Deinen Lieben nicht mehr bestimmbar. Jetzt nehmen wir Dich wieder in den Arm und verabschieden uns unendlich traurig von meinem geliebten Vater, unserem langjährigen Lebensgefährten, unserem Freund und Patenonkel.“

Ein kleines Trostpflaster könnte die Gedenkfeier des Schalke 04 am kommenden Freitag sein. Es soll ein Gedenkgottesdienst um 11 Uhr in Gelsenkirchen-Buer stattfinden mit anschließendem Freibier in der Arena. Das Motto: "Auf ein Pils mit Rudi!" Sabine Söldner und Bettina Michel werden hierzu wahrscheinlich nicht kommen, da Söldner einen Arzttermin habe. 

Ob es doch noch ein gutes Ende nimmt? Beide Töchter haben mit der Bild am Sonntag gesprochen und sich geäußert. So sagt Katy Assauer zu „Bild am Sonntag“: „Ich möchte nur meinem Vater das letzte Geleit geben. So wie er es gewollt hätte.“ Bettina Michel geht mehr auf Defensive: „Ich werde mich an dieser Schlammschlacht nicht beteiligen. Das hat der Papa nicht verdient.“ 

Thomalla zeigt sich das erste Mal nach Rudi Assauers Tod

Update vom 10. Februar 2019: Es war der erste große Auftritt von Sophia Thomalla seit dem Tod ihres Ziehvaters. Das Model zeigte sich auf der „Place-to-be-Party“ in Berlin sichtlich bedrückt.  

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Die News vom 9. Februar, 13.30 Uhr: Schalke 04 lädt am 15. Februar ab 11 Uhr in die Propsteikirche St. Urbanus in Gelsenkirchen-Buer zu einer öffentlichen Gedenkfeier für Rudi Assauer. Anschließend soll es eine Fortsetzung der Trauerfeier in der Veltins-Arena geben. Seit Samstag liegt im La-Ola-Haupteingang der Arena zudem ein Kondolenzbuch aus, darin können sich Trauernde verewigen, das Kondolenzbuch liegt bis einschließlich 15. Februar aus. Die Königsblauen hatten zuvor dem Wunsch der Familie nach einer Beisetzung im engsten Kreis entsprochen. Schalke plant indes eine Straße nach Assauer zu benennen. Der Klub will den Arenaring in den "Rudi-Assauer-Ring 1" umbenennen und dazu auf die Stadt Gelsenkirchen zugehen, um das Vorhaben in die Tat umsetzen zu können.

Sophia Thomallas Abschiedsfoto rührt zu Tränen 

Update 9. Februar, 10. 32 Uhr: Der Schmerz über den Verlust ihres Ziehvaters scheint bei Sophia Thomalla tief zu sitzen. Auf Instagram hat sie sich jetzt erneut zu Rudi Assauer geäußert. Diesmal postet sie ein süßes Kinderfoto, das sie zusammen mit dem langjährigen Schalke-Manager zeigt. Assauer steht hinter Thomalla und hält schützend seine Arme um sie. „Meine abschließende Worte über jemanden, den ich nie vergessen werde. Glück auf“, schreibt das Model dazu. 

Update 8. Februar, 20.09 Uhr: Der ehemalige Schalke-Trainer Huub Stevens erinnert sich noch an die letzten Begegnungen mit seinem gestorbenen Freund Rudi Assauer. „Leider war es so, dass er auch mich bei den letzten Besuchen nicht mehr erkannt hat. Er war sehr ruhig, in sich versunken“, sagte der heutige Aufsichtsrat des Fußball-Bundesligisten dem Internetportal „Sportbuzzer“. „Er war durch diese Scheißkrankheit schon seit Jahren nicht mehr der Rudi, wie wir alle ihn kannten, nicht mehr der Assi, der mein Freund war.“

Update 8. Februar 18.20 Uhr: 

Schalke 04 will eine Straße in Gelsenkirchen nach der gestorbenen Clublegende Rudi Assauer benennen lassen. „Wir werden vom Verein die Initiative ergreifen und auf die Stadt Gelsenkirchen zugehen, um eine Straße nach Rudi Assauer zu benennen“, teilte Schalke 04 am Freitag auf seiner Homepage mit. Dabei werde unter anderem an eine Straße gedacht, die in direkter Umgebung zur Arena auf Schalke liegt. Assauer starb am Mittwoch im Alter von 74 Jahren.

Update 7. Februar, 16.32 Uhr:

Aus Fan-Kreisen wurde vorgeschlagen die Heimspielstätte von Schalke 04 in „Rudi-Assauer- Arena“ umzubenennen. Die Namenrechte der Veltins-Arena sollten nach Auslaufen des Vertrags nicht neu ausgeschrieben werden. Assauer hatte seinerzeit den Bau der hypermodernen Multifunktions-Arena maßgeblich vorangetrieben. Sie wurde im August 2001 eingeweiht.

Die „1000-Freunde-Mauer“ vor der Veltins-Arena in Gelsenkirchen wird aktuell immer mehr zum Pilger-Ort für trauernde Fans. Einige Anhänger legten Blumen, Schals, Teddybären und andere Utensilien zum Gedenken an Ex-Manager Assauer nieder.

Uli Hoeneß über Rudi Assauer: „Wir waren auch privat befreundet“

Update 7. Februar, 13.13 Uhr: Auch Uli Hoeneß (67) hat das Wirken von Rudi Assauer gewürdigt. Der Bayern-Boss sagte in der ARD: „Er war ein richtiger kerniger Typ, der dem Fußball unheimlich gut getan hat.“ Man habe viele Schlachten geschlagen, sich aber privat sehr gut verstanden. „Wir waren auch privat befreundet“, so Hoeneß.

Rudi Assauer: Seine fünf besten Zitate

Update 7. Februar, 12.48 Uhr: Rudi Assauer war ein Mann der klaren Worte. Hier sind seine fünf besten Sprüche:

  • „Die schmieren den fetten Gänsen den Hintern. Wenn Bayern nur gegen den FC Hemdhoch spielt, ist das TV da.“ Rudi Assauer zur Vorliebe der TV-Sender für Live-Übertragungen von Bayernspielen.
  • „Die einvernehmliche Trennung ist erfolgt, nachdem ich gesagt habe, wir machen nicht weiter.“ Rudi Assauer zur Entlassung von S04-Trainer Frank Neubarth (Juli 2002 - März 2003).
  • „Wenn der Schnee geschmolzen ist, siehst du, wo der Mist liegt.“ Rudi Assauer über den Wettskandal um Schiedsrichter Robert Hoyzer im Jahr 2005.
  • „Entweder ich schaffe Schalke oder Schalke schafft mich!“ Rudi Assauer über seine Lebensaufgabe als Schalke-Manager.
  • „Vom Fußball hat sie keine Ahnung. Aber sonst ist die Alte schwer in Ordnung.“ Rudi Assauer über seine damalige Partnerin Simone Thomalla.

Rudi Assauer ist tot: Sophia Thomalla meldet sich auf Instagram

Update 7. Februar, 12.33 Uhr: Schöne Geste der Schalke-Fans. Einige haben an der Tausend-Freunde-Mauer Kerzen für Rudi Assauer aufgestellt. Das berichtet Sky-Reporter Schlarmann.

Update 7. Februar, 11.52 Uhr: Stuttgart-Coach Markus Weinzierl hat sich zum Tod von Rudi Assauer geäußert. Der 44-Jährige sagte: „Ich kenne die Arbeit, ich kenne das Standing, ich kenne den Verdienst. Er ist ein Kind der Bundesliga und das ist natürlich immer traurig.“ Weinzierl war von 2016 bis 2017 Trainer beim FC Schalke 04.

Update 7. Februar, 10.55 Uhr: Inzwischen hat sich auch Sophia Thomalla zu Wort gemeldet (siehe auch Update um 8.16 Uhr). Bei Instagram schrieb die 29-Jährige rührende Worte über Rudi Assauer, der mehrere Jahre mit Thomallas Mutter Simone liiert war. Sophia Thomalla schreibt unter anderem, sie bereue, gegen Ende von Assauers Leben nicht mehr Kontakt zu ihm gesucht zu haben. Das Statement im Wortlaut:

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Es schien mir gestern nicht richtig, nachdem ich die Nachricht erhalten hatte, sofort auf Instagram etwas hochzuladen, was nur annähernd erklärt und zeigt, wie es einem geht. Alle schreiben er war der große Macher, die Schalke-Legende, Macho und gute Seele, aber was man über den Mann schreibt, mit dem man 10 Jahre Ostern, Weihnachten, Urlaube verbracht hat, einen zu Schule gefahren hat, der das Büro vom Schuldirektor absichtlich zugequarzt hat, nachdem man ihm erzählte, ich habe einige Schulstunden geschwänzt und was bitte aus mir werden solle, gestaltet sich für mich dann doch ziemlich schwierig. Der Mann, den ich ständig grundlos angekräht habe, einfach nur deshalb, weil ich 14 Jahre alt und ein pubertierendes Gör war. Der Mann, mit dem man Erfolge und Misserfolge durchlebt hat. Mit dem man zusammen geheult hat, als 2001 Schalke die Meisterschaft verloren hat. Übrigens bis heute einer der schlimmsten Tage meines Lebens. Ich weiß nicht was ich fühle. Trauer natürlich aber nicht nur das. Jahrelang habe ich mir eingeredet es ist die bessere Entscheidung sich nicht um den Kontakt zu bemühen. Jetzt werde ich 30 und muss rückblickend feststellen, dass ich es bereue. Ferner muss ich feststellen, dass das Leben zu kurz ist. Leider war eine Beziehung zur Familie zum Schluss nicht wirklich da, heißt ich werde mich nicht verabschieden dürfen. Im Herzen bleibt er dennoch für mich bestehen. Als Rudi, nicht als Macher.

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Rudi Assauer ist tot: Was war die genaue Todesursache? 

Update 7. Februar, 10.38 Uhr: Am Mittwoch gegen 15.30 Uhr ist Rudi Assauer mehreren Medienberichten zufolge gestorben. Am Tag danach stellen sich viele Fußballfans die Frage, was die Todesursache war. Klar ist: Rudi Assauer litt an Alzheimer. Das ist – vereinfacht gesagt – eine Erkrankung, bei der Zellen im zentralen Nervensystem absterben. Die Betroffenen leiden an zunehmender Demenz, verlieren also Fähigkeiten, die sie sich im Laufe ihres Lebens angeeignet hatten. 

Rudi Assauer hat seine Alzheimer-Erkrankung im Jahr 2012 öffentlich gemacht. Damals war der langjährige Schalke-Manager noch fit, sagte gegenüber der Bild-Zeitung: „Mein Hirn, die Rübe da oben, funktioniert nicht mehr. Es wird ja nicht besser, eher schlechter. Ich muss mich damit abfinden. Verdammte Hacke!“ Sechs Jahre später folgte ein öffentlicher Auftritt, bei dem Rudi Assauer sichtlich gezeichnet war. Sprechen konnte er kaum noch, zur Fortbewegung brauchte der einstige Bundesliga-Macho einen Rollstuhl. 

War Alzheimer die Todesursache bei Rudi Assauer? Unwahrscheinlich. Der Verein Deutsche Alzheimer Gesellschaft schreibt auf seiner Homepage: „Die Alzheimer-Krankheit selbst führt nicht zum Tod. Die häufigste Todesursache ist eine Infektionskrankheit.“

Update 7. Februar, 10.07 Uhr: Inzwischen sind auch immer mehr Bilder des DFB-Pokalspiels der Schalker gegen Fortuna Düsseldorf (4:1) aufgetaucht. Auch die Schalker Nordkurve trauert um Rudi Assauer. Vor Anpfiff war ein großes Banner hochgehalten worden, darauf stand: „Legenden sterben nie - Ruhe in Frieden.“ Tolle Geste: Nach Abpfiff drehte die Mannschaft samt XXL-Banner eine Ehrenrunde auf dem Rasen, gedachte gemeinsam mit den Fans des toten Ex-Managers.

Nach dem 4:1 gegen Fortuna Düsseldorf: Die Schalker Mannschaft mit dem XXL-Banner für Rudi Assauer.

Update 7. Februar, 9.33 Uhr: Auch die bekannte Seite 9gag erweist dem verstorbenen Rudi Assauer die letzte Ehre. Der Meme-Spezialist mit mehr als 100 Millionen Abonnenten bei Twitter, Facebook und Instagram postete auf seiner Seite ein Bild des Ex-Schalke-Managers, dazu die Worte: „Eine weitere Legende ist von uns gegangen. Ruhe in Frieden, Rudi.“

Update 7. Februar, 8.53 Uhr: Auch Politiker haben sich zum Tod von Rudi Assauer geäußert. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (57, CDU) schrieb bei Twitter, Assauer werde „dem Sport und unserem Land fehlen“.

Update 7. Februar, 8.16 Uhr: Still ist es bislang um Sophia Thomalla (29). Sie ist die Tochter von Schauspielerin Simone Thomalla, die mehrere Jahre mit Rudi Assauer liiert war. Sophia Thomalla sagte mal über den verstorbenen Schalke-Manager: „Rudi war wie ein Vater für mich!“

Sophia Thomalla bei einer Spendengala. Sie sagte einst: „Rudi war wie ein Vater für mich.“

Video: "Gute Reise, lieber Rudi" - Stars trauern um Rudi Assauer

Update 7. Februar, 7.28 Uhr: Der bekannte Fußballjournalist Christoph Biermann forderte in einem Tweet, die Veltins-Arena nach dem verstorbenen Rudi Assauer zu benennen. 

Ein Fan meint scherzhaft, man müsse die Veltins-Arena passend zur Ruhrpott-Mundart in „Rudi Assauer sein Stadion“ umbenennen. Andere Schalker sehen das pragmatischer. Einer schreibt: „Wegen der wirtschaftlichen Einbußen wäre selbst Rudi dagegen gewesen.“ Andere sind für eine Umbenennung. „Guter Gedanke“, meint ein Twitter-User.

Nüchtern betrachtet wird der Verein sein Stadion natürlich nicht umbenennen. 6,5 Millionen Euro sollen die Königsblauen pro Jahr bekommen, dass Veltins seinen Namen ans Dach schrauben kann.

Update 7. Februar, 6.55 Uhr: Rudi Assauers Weggefährte Huub Stevens (65) sagte dem Kicker: „Er hat mich nach Deutschland gebracht, er war mein Entdecker. Wir waren zusammen sehr erfolgreich. Und wir haben immer Kontakt gehalten und uns getroffen. Es tut sehr weh. Vor allem diese lange Krankheit, die immer schlimmer wurde.“

Dicke Kumpels: Der verstorbene Rudi Assauer und Huub Stevens (hinten).

Update 7. Februar, 6.43 Uhr: Kult-Cartoonist Oliver Hilbring rang nach dem Tod Rudi Assauers nach Worten. Er veröffentlichte eine schlichte Schwarz-Weiß-Zeichnung bei Instagram, versehen mit den Worten: „Gute Reise, Rudi. Glück auf.“

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Gute Reise Rudi. Glück Auf.

Ein Beitrag geteilt von Oli Hilbring (@oliscartoons) am

Update 7. Februar, 6.21 Uhr: Auch einen Tag nach dem Tod des früheren Schalke-Managers Rudi Assauer ist die Fußballwelt geschockt. Kohlen-Kicker und Dschungelcamp-Finalist Thorsten Legat (50) schrieb bei Twitter:

Update von 21.59 Uhr: Auch die ehemalige Lebensgefährtin Simone Thomalla hat ihren Ex-Partner mit warmen Worten verabschiedet. 

Update von 21.44 Uhr: Uli Hoeneß sagte in der ARD während der Halbzeitpause des Spiels Hertha BSC gegen FC Bayern München*: „Wir haben viele Schlachten geschlagen. Wir haben uns oft gefetzt, aber danach immer verstanden. Er war ein kerniger Typ, der dem Fußball fehlen wird.“

Update von 21.31 Uhr: Clemens Tönnies, aktueller Aufsichtsrat der Schalker: „Ohne Rudi wären wir alle heute nicht hier. Er war der Architekt des modernen Schalke. Rudi, wir sind unendlich traurig und werden dich nie vergessen.“ Auch der Ex-Kapitän der Königsblauen, Benedikt Höwedes, hat sein Beileid gepostet.

Reinhard Grindel (DFB-Präsident) meinte: "Mit Rudi Assauer verliert der deutsche Fußball eine herausragende Persönlichkeit. Er hat in 307 Bundesliga-Partien als Spieler, als Trainer und vor allem als Manager des FC Schalke 04 viel für den Vereinsfußball in Deutschland bewegt. Mein Beileid gilt besonders der Familie."

Rudi Assauer ist tot - Schalke, Dortmund und Bochum trauern

Update von 21.15 Uhr: Die Fußball-Welt trauert um die Legende. Rudi Assauer hat die Bundesliga und vor allem den FC Schalke 04 geprägt. Vor dem DFB-Pokalspiel der Knappen wurde eine Schweigeminute abgehalten. 

Der FC Schalke 04 nahm auf Twitter zu der Nachricht Stellung und kündigte ebenso an, gegen Fortuna Düsseldorf mit Trauerflor aufzulaufen

Auch der VfL Bochum hat ein aufrichtiges Beileid in Richtung der Königsblauen gesendet. 

Bei Borussia Dortmund war Rudi Assauer in seiner aktiven Karriere erfolgreich. Der BVB hat auch seine Trauer bekundet. 

Gerald Asamoah, ehemaliger Schalke-Akteur, hatte auch einige rührende Worte übrig. 

 Schalke-Legende Rudi Assauer ist tot - Ehefrau trauert: „Traurig aber auch eine Erlösung“

Gelsenkirchen - Die Schalker Fußball-Legende Rudi Assauer ist gestorben. Beate Schneider, die Lebensgefährtin des 74-Jährigen, bestätigte diese Info. „Rudi ist heute Nachmittag gestorben. Es ist traurig aber auch eine Erlösung für ihn. Wir sind alle wahnsinnig traurig“, wird Schneider auf bunte.de zitiert. 2012 wurde öffentlich bekannt, dass Assauer an Alzheimer leide. Er thematisierte seine Erkrankung in der Autobiografie. 

Vor allem den FC Schalke 04 prägte er über Jahrzehnte. Unvergessen bleibt die Fast-Meisterschaft aus dem Jahr 2001, als Assauer schon jubelte, Bayern aber noch einen Treffer erzielte und der Traum vom Bundesliga-Titel platzte. Bis 2006 war er für die Knappen als Manager tätig. Während seiner Zeit als Verantwortlicher holten die Königsblauen 1997 den UEFA-Cup - den Vorgänger der Europa League - und waren 2001 sowie 2002 DFB-Pokalsieger. 

Rudi Assauer - Für immer untrennbar mit dem FC Schalke 04

Sein Name ist für immer untrennbar mit dem FC Schalke 04 verbunden. In den vergangenen Jahrzehnten prägte niemand den Traditionsverein aus dem Revier so nachhaltig wie Rudi Assauer. „Ohne diese Fans, ohne diese Tradition, ohne diese religiösartige Bewunderung wäre dieser Verein schon längst tot. Das ist die Philosophie von Schalke 04“, sagte Assauer einmal. Und beschrieb damit eindringlich, was ihm der Fußballclub bedeutete.

Schon zu Lebzeiten war er als mächtiger Manager, der Schalke als sein Lebenswerk betrachtete, eine königsblaue Legende. Nun ist Rudolf „Rudi“ Assauer, der jahrelang an Alzheimer litt, am Mittwoch im Alter von 74 Jahren gestorben. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur aus Kreisen der Familie bestätigt. Zuerst hatte die „Bunte“ über den Tod Assauers berichtet. Er hinterlässt zwei Töchter, Katy und Bettina.

Rudi Assauer und Huub Stevens mit dem UEFA-Pokal im Jahr 1997.

„Entweder ich schaffe Schalke oder Schalke schafft mich“, lautet einer der bekanntesten Sätze Assauers. Im Rückblick lässt sich sagen, dass er Schalke geschafft hat. In zwei Amtszeiten (1981 bis 1986 und 1993 bis 2006) war er insgesamt 18 Jahre lang für den Revierclub als Manager tätig. Der große Erfolg stellte sich aber erst ein, als ihn der damalige Präsident, „Sonnenkönig“ Günter Eichberg, in höchster Not im April 1993 holte. Schalke lag finanziell am Boden, es drohte der Lizenzentzug. In mühsamer Kleinarbeit gewannen Assauer und seine Vorstandskollegen in den Folgejahren das Vertrauen der Banken und Sponsoren zurück und legten damit die Basis für den späteren sportlichen Erfolg.

 ank mit dpa

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Auch interessant: Ein weiterer Todesfall erschüttert gerade die Medien. Film-Legende Albert Finney starb am 07. Februar an Krebs. 

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