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Augsburg war bessere Mannschaft

Rückschlag für FCA: Heimpleite gegen 96

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Augsburgs Torwart Mohamed Amsif (l) und Verteidiger Paul Verhaegh (r) können das 0:1 von Hannovers Konstantin Rausch nicht verhindern.

Augsburg - Der FC Augsburg hat im Abstiegskampf der Bundesliga einen herben Rückschlag einstecken müssen. Die heimpleite gegen Hannover 96 war mehr als unnötig.

Die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl unterlag nach zuletzt drei Siegen in vier Spielen gegen Hannover 96 unglücklich mit 0:2 (0:0). Während für die Schwaben der direkte Klassenerhalt durch die siebte Heimneiderlage wieder unwahrscheinlicher geworden wird, hat die Elf von Mirko Slomka in ihrem „Euro-Endspiel“ den Anschluss zu den internationalen Rängen hergestellt.

In einer insgesamt mittelprächtigen Begegnung war Augsburg eigentlich die bessere Mannschaft. Doch nach einer lange Zeit ganz schlechten Leistung der Niedersachsen traf Konstantin Rausch in der 61. Minute zu der zu diesem Zeitpunkt vollkommen überraschenden Führung. Rausch schoss aus 13 Metern flach ein, nachdem ihm ein geblockter Versuch von Didier Ya Konan genau vor die Füße gesprungen war. Der FCA stemmte sich trotz einiger Chancen erfolgslos gegen die Niederlage und hatte bei einem Pfosten-Kopfball von Jan-Ingwer Callsen-Brakker (83.) Pech, musste sich nach Rauschs zweitem Treffer (90.+1) allerdings endgültig geschlagen geben.

Schon gleich zu Beginn waren die Augsburger, die kurzfristig den Südkoreaner Koo Ja-Cheol wegen einer Bauchmuskelverletzung ersetzen mussten, das tonangebende Team. Die Weinzierl-Elf präsentierte sich wie zuletzt engagiert im Zweikampf und auch recht sicher im Kombinationsspiel. Vor allem über die sehr auffälligen Außenverteidiger Paul Verhaegh und Matthias Ostrzolek erzeugte der FCA Druck.

Viel Aufwand, kein Ertrag - Bilder von Augsburg - Hannover

Mit großem Engagement gehen die Augsburger gegen Hannover 96 zu Werke, doch am Ende steht die Mannschaft von Markus Weinzierl mit leeren Händen da. © dpa
Mit großem Engagement gehen die Augsburger gegen Hannover 96 zu Werke, doch am Ende steht die Mannschaft von Markus Weinzierl mit leeren Händen da. © dpa
Mit großem Engagement gehen die Augsburger gegen Hannover 96 zu Werke, doch am Ende steht die Mannschaft von Markus Weinzierl mit leeren Händen da. © dpa
Mit großem Engagement gehen die Augsburger gegen Hannover 96 zu Werke, doch am Ende steht die Mannschaft von Markus Weinzierl mit leeren Händen da. © dpa
Mit großem Engagement gehen die Augsburger gegen Hannover 96 zu Werke, doch am Ende steht die Mannschaft von Markus Weinzierl mit leeren Händen da. © Bongarts/Getty Images
Mit großem Engagement gehen die Augsburger gegen Hannover 96 zu Werke, doch am Ende steht die Mannschaft von Markus Weinzierl mit leeren Händen da. © Bongarts/Getty Images
Mit großem Engagement gehen die Augsburger gegen Hannover 96 zu Werke, doch am Ende steht die Mannschaft von Markus Weinzierl mit leeren Händen da. © dpa
Mit großem Engagement gehen die Augsburger gegen Hannover 96 zu Werke, doch am Ende steht die Mannschaft von Markus Weinzierl mit leeren Händen da. © Bongarts/Getty Images

Hannover hatte Mühe, die defensive Ordnung zu halten und in der siebten Minute Glück, dass Torsten Oehrl einen Kopfball freistehend nicht auf das Tor platzierte. Die 96er blieben auch in der Folge zu passiv, fanden offensiv fast gar nicht statt. Der Ausfall der gesperrten Mame Diouf und Sergio da Silva Pinto machte sich deutlich bemerkbar.

Auf der anderen Reihe standen sich Oehrl und Ji Dong-Won (10.) in aussichtsreicher Position im Weg. Ya Konan (16.) hatte nach Pass von Jan Schlaudraff und einer Unsicherheit von FCA-Torwart Mohammed Amsif dann eher zufällig die erste Möglichkeit, brachte den Ball aber nicht unter.

Die Schwaben hatten auch weiterhin optische Vorteile, ihre Aktionen verloren aber zunächst etwas an Schwung und Präzision. Erst Callsen-Bracker (31.) sorgte mit einem Freistoß erneut für Gefahr und zwang 96-Torhüter Ron-Robert Zieler zu einer Parade. Anschließend war der FCA wieder zwingender und Ji (39.) mit einem 18-Meter-Schuss sowie Ragnar Klavan (43.) per Kopf verpassten die Führung ganz knapp.

Auch nach dem Wechsel blieb Augsburg am Drücker und Hannover erschreckend harmlos. Bei einem Kopfball von Ji (48.) rettete Manuel Schmiedebach für den bereits geschlagenen Zieler. Slomkas Elf fand eine Stunde lang keinen Weg in dieses Spiel, dann prallte Rausch der Ball im Augsburger Strafraum vor die Füße. Bei einer Doppelchance von Sascha Mölders und Kevin Vogt in der 65. Minute war Hannover nochmals mit dem Glück im Bunde. Und Zieler (75.) entschärfte mit einer Glanztat einen Schuss des eingewechselten Jan Moravek.

Bei Augsburg waren Verhaegh und Ostrzolek die besten Spieler, Hannover hatte im gut aufgelegten Torwart Zieler, Verteidiger Christian Schulz und Rausch seine stärksten Akteure.

SID sr dk

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