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Rückspiel gegen Israel: DFB-Frauen wollen mehr Effektivität

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Martina Voss-Tecklenburg
Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg. © Berney Ardov/dpa

Kuchen und Ständchen für Rekordnationalspielerin Birgit Prinz zum 44. Geburtstag, dann ging die Konzentration bei den deutschen Fußballerinnen gleich wieder auf das zweite WM-Qualifikationsspiel gegen Israel.

Düsseldorf - Auch Prinz als Teampsychologin bereitet die DFB-Auswahl auf die Partie am Dienstag (16.05 Uhr/ARD) in Essen mit vor. Nach dem mühsamen 1:0 gegen den Außenseiter vergangene Woche in Petach Tikva hat Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg jede Menge Verbesserungsvorschläge für ihre Mannschaft.

Mehr Geduld auf den einzelnen Positionen, mehr Präzision beim letzten Pass und bei den Standards - das zählte die 53-Jährige bei einer Video-Pressekonferenz unter anderem auf. „Wir haben weit über 800 Pässe gespielt, hatten weit über 70 Prozent Ballbesitz“, klagte Voss-Tecklenburg über das Hinspiel, „aber zu wenig Effektivität, zu wenig Lösungen, um den Gegner in der Box vor Probleme zu stellen.“

Personell hat die Bundestrainerin große Auswahl: „Alle sind fit.“ Dennoch werde sie wegen der vielfältigen Belastung vor allem ihrer Champions-League-Teilnehmerinnen in den vergangenen Wochen Wechsel vornehmen. Trotz der Spiele in der Königsklasse ihres Clubs TSG 1899 Hoffenheim könnte Jule Brand in der Startelf bleiben. „Wir wissen jetzt, was wir nicht so gut gemacht haben und was wir besser machen müssen“, sagte die 19-Jährige.

Die deutsche Nationalmannschaft führt die Tabelle der Gruppe H in der WM-Qualifikation mit drei Siegen aus drei Spielen an. Am kommenden Donnerstag blickt der Olympiasieger von 2016 auch schon Richtung EM 2022 in England: Da steht in Manchester die Auslosung der Vorrunde an. dpa

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