1. tz
  2. Sport
  3. Fußball

Das sagte Löw zu Götze bei der Nicht-Nominierung

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Joachim Löw und Mario Götze
Joachim Löw und Mario Götze. © picture alliance / dpa / Marcus Brandt

Bundestrainer Joachim Löw ist trotz der Aussortierung von Mario Götze für die WM in Russland weiter von den Fähigkeiten des Offensivspielers von Borussia Dortmund überzeugt.

Eppan - "Mario ist selbstkritisch und weiß, dass er in dieser Saison nicht die Leistung abrufen konnte, die er sich auch selbst gewünscht hat. Er hat die Gabe der guten Selbstreflexion. Er weiß, wo er jetzt ansetzen und was er nächste Saison machen muss", sagte Löw im Interview mit der Bild-Zeitung.

Nach dem Siegtor Götzes im WM-Finale 2014 gegen Argentinien in Rio de Janeiro (1:0 n.V.) verspürt Löw eine große Dankbarkeit gegenüber Götze. "Er hat ja in seinen jungen Jahren schon so viel für Deutschland geleistet. Ein technisch so starker Treffer - eigentlich das Tor des Jahrhunderts. Damit ist er in der Wahrnehmung von allen auch immer etwas Besonderes. Wir alle haben ihm sehr viel zu verdanken", sagte der Bundestrainer.

„Er ist ein Spieler mit großen Fähigkeiten“

Dennoch verzichtete Löw in seinem vorläufigen 27er-Kader für die Endrunde in Russland (14. Juni bis 15. Juli) auf Götze. "Natürlich ist es schwer für einen jungen Spieler, nach so einem WM-Finale so ein Hoch und Tief zu erleben. Insgesamt ist es aber bemerkenswert, dass Mario sich jetzt nicht völlig aus der Bahn werfen lässt. Er ist ein Spieler mit großen Fähigkeiten", sagte Löw.

Götze hatte zuletzt erklärt, dass er nach seiner Nicht-Nominierung alles dafür tun werde, "um wieder in den Kader der Nationalmannschaft zu kommen."

SID

Auch interessant

Kommentare