Wechsel ist fix

Schalke-Irrsinn! Sturm-Opa Huntelaar ist da - Knipst er schon heute gegen Köln?

Schalke 04 hofft nach dem ersten Sieg seit einer Ewigkeit auf den Klassenerhalt. Ein alter Bekannter soll dabei helfen - der Wechsel von Klaas-Jan Huntelaar ist fix.

Update vom 19. Januar, 18,59 Uhr: Die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern, nun ist das Ding in trockenen Tüchern. Klaas-Jan Hunterlaar kehrt zum FC Schalke zurück! Am Dienstag gaben die Königsblauen die Verpflichtung des Angreifers von Ajax Amsterdam offiziell bekannt.

„Wir müssen Spiele gewinnen, müssen dafür Tore schießen, um aus dem Tabellenkeller zu klettern. Ich will meinen Teil dazu beitragen, dass wir den Klassenerhalt schaffen“, sagte Huntelaar, der einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieb: „Schalke gehört in die 1. Bundesliga. Es liegt jetzt in unserer Verantwortung, dass das auch so bleibt.“

Der Niederländer trug bereits von 2010 bis 2017 das Trikot des FC Schalke 04. Der Hunter trägt künftig die Rückennummer 21. Trainer Christian Gross sagte auf der Dienstags-PK zu einem möglichen Einsatz des Neuzugangs am Mittwoch gegen Köln: „Es sind noch letzte Details zu klären, aber es kann so oder so ausgehen. Ob er einsatzfähig ist, klären wir dann ab. Wenn, dann nehmen wir einen fitten und hungrigen Huntelaar in den Kader mit.“

Schalke 04: Huntelaar-Hammer! Transfer schon fix? Irre Aussage von Ajax-Star

Gelsenkirchen - Schalke ist zurück! Das eindrucksvolle 4:0 über 1899 Hoffenheim beendete die unglaubliche Serie von 30 Partien ohne Sieg. Der legendäre Negativ-Rekord der Bundesliga bleibt also bei Tasmania Berlin. Wie hieß es in den sozialen Netzwerken so schön: „Wenn es darum geht, einen Titel zu verpassen, ist auf Schalke eben Verlass.“

Verlass ist auf Königsblau auch, wenn es um Rückholaktionen geht. Sei es bei Trainern oder Spielern - bei S04 setzt man gerne auf Leute, die den Verein schon kennen. Die jüngsten Beispiele sind Huub Stevens, der zuletzt wieder einmal kurzzeitig als Trainer einsprang, und Defensivspezialist Sead Kolasinac.

Schalke 04: Klaas-Jan Huntelaar vor Comeback? Königsblau arbeitet an irrem Plan

Und die Arsenal-Leihgabe soll nicht der einzige Comebacker bleiben! Offenbar tüftelt man in Gelsenkirchen an einer Rückholaktion von Ajax-Star Klaas-Jan Huntelaar. Der Niederländer ist inzwischen schon 37 Jahre alt und damit ein echter Sturm-Opa. Trotzdem sollen die Schalker interessiert sein, wie kicker und Bild übereinstimmend berichten.

Der mittlerweile 37-Jährige hatte vor vier Wochen angekündigt, im kommenden Sommer seine Karriere zu beenden. Bis dahin, so offenbar der Plan von S04-Sportvorstand Jochen Schneider, soll der Angreifer mithelfen, den vierten Abstieg in der Vereinsgeschichte zu verhindern. Und die jüngsten Aussagen lassen die Fans nun ausrasten.

Bundesliga: Schalke 04 an Rückkehr von Klaas-Jan Huntelaar interessiert

Der „Hunter“ wurde am Donnerstag in der 89. Minute eingewechselt. Zwischen Ajax und Twente Enschede stand es zu diesem Zeitpunkt 1:1. Zwei Minuten später: 3:1! Doppel-Torschütze? Klar, Huntelaar! Er kann es also noch. Im Anschluss meinte er gegenüber ESPN: „Ich habe Schalke gesagt, dass ich darüber nachdenken und mit Ajax darüber diskutieren werde. Das ist eher eine Wahl mit Gefühl. Ich denke, Ajax wird mir erlauben, zu gehen.“ Das klingt doch schon sehr deutlich! Geht es jetzt ganz fix und Huntelaar ist schon im Anflug?

Sein Trainer Erik ten Hag bestätigte das Schalke-Interesse ebenfalls. Ganz so schnell will er sich aber nicht festlegen: Er wisse noch nicht, wohin das führen würde. „Klaas-Jan ist dort eine Ikone. Ich würde ihn aber wirklich gerne bei Ajax behalten.“

Huntelaar, 76-maliger Nationalspieler, war vor dreieinhalb Jahren in seine niederländische Heimat zu Ajax Amsterdam zurückgekehrt. Dort spielte er zuletzt aber nur noch eine Nebenrolle. Der Stürmer hatte zwischen 2010 und 2017 in 240 Pflichtspielen für die Königsblauen 126 Tore erzielt und sich in die Herzen der Fans geschossen. Er krönte sich in der Saison 2011/12 mit 29 Treffern zum Bundesliga-Torschützenkönig und gewann 2011 mit Schalke den DFB-Pokal. akl/dpa

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