Entscheidung über Hachinger Saisonziel

Schwabl: "Gegen Wehen-Wiesbaden heißt es Hopp oder Top"

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Mit einem Sieg gegen Wehen-Wiesbaden könnten Manni Schwabls Hachinger bis auf drei Punkte an die Hessen heranrücken. F: Buchholz

Ungeachtet der Verletzung von Stephan Hain (der Torjäger fällt mit einer Knieverletzung rund drei Wochen aus) sieht Manfred Schwabl für die SpVgg Unterhaching im ersten Heimspiel 2018 ein absolutes Schlüsselspiel. 

„Gegen Wehen-Wiesbaden heißt es ,Hopp oder Top’“, sagt der Präsident über die Partie am Samstag (14 Uhr). Wehen schlug zum Neustart Osnabrück 5:1, die SpVgg verpatzte den Auftakt mit einem 1:3 beim Karlsruher SC.

Schwabl war in Baden mit der Leistung des Drittligisten zufrieden. „In der ersten Hälfte haben wir richtig gut gespielt, in der zweiten traf uns die Angriffswucht des KSC.“ Der Sieg der Platzherren sei in Ordnung, „aber auch für uns war es ein Schritt in die absolut richtige Richtung – auch wenn sich das nach einer Niederlage vielleicht komisch anhört“. Der KSC verfüge über den vierfachen Etat der Hachinger. „Aber sie haben uns nicht abgeschlachtet.“ Das Spiel habe noch mal gezeigt, „dass wir mit unserem Dreijahresplan realistisch liegen und ein Schnellschuss in Sachen Aufstieg wohl nicht das Gelbe vom Ei wäre“, erklärt der Präsident.

Der Vergleich mit Wehen-Wiesbaden ist nun „der Gradmesser, ob wir noch einmal an die Plätze drei/vier heranschmecken – oder uns auf das eigentliche Saisonziel konzentrieren, einen Platz im gesicherten Mittelfeld“. Deswegen gäbe es im Sportpark in dieser Partie auch nur eine Marschroute: „Volle Attacke – wir haben nichts zu verlieren: Entweder es geht noch was nach oben, oder eben nicht. Und wenn nicht, ist unser Weg noch lange nicht zu Ende. Nach diesem Spiel wissen wir, wohin die Richtung geht – kurzfristig. Langfristig ist die Entwicklung ja so oder so positiv.“

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