Ex-Mainz-Trainer

Schwarz über Moskau-Wechsel: «Für mich der richtige Schritt»

Sandro Schwarz
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Trainiert Dynamo Moskau: Sandro Schwarz. Foto: Torsten Silz/dpa

Berlin (dpa) - Sein Wechsel nach Russland ist für den früheren Mainzer Bundesliga-Trainer Sandro Schwarz kein Rückschritt. «Nein», sagte der Ex-Fußballprofi dem «Kicker».

Man solle im Gegenteil eine Auslandserfahrung «keinesfalls unterschätzen, weil das eine Persönlichkeitsentwicklung ist», sagte der 42-Jährige, der seit Mitte Oktober Trainer von Dynamo Moskau ist und zuletzt mit seinem neuen Team drei Siege in drei Spielen schaffte. Derzeit ist Dynamo Moskau Tabellenvierter.

Der gebürtige Mainzer spielte von 1997 bis 2004 beim FSV, ehe er von 2017 an knapp zweieinhalb Jahre Cheftrainer des Bundesligisten war. Vor zwölf Monaten wurde er dort beurlaubt. «Zuvor war ich fast immer im Rhein-Main-Gebiet. Ich wollte mal rausgehen, mein Spektrum erweitern. Für mich ist es der richtige Schritt. Ich wollte mich nicht für eine Liga, eine Sprache oder gewisse Vereine begrenzen», sagte der Familienvater.

Schwarz glaubt, dass Trainer früher mehr Chancen hatten, sich zu bewähren. «Als Trainer konntest du dir früher mehrere Schusswunden erlauben. Und du wurdest nicht so schnell in eine Schublade gesteckt. Da wurde die Arbeit noch inhaltlicher bewertet. Auch medial.»

© dpa-infocom, dpa:201116-99-346913/2

Kicker-Interview

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