Die eidgenössische Nationalelf

Schweizer Nationalmannschaft: Rekorde, Erfolge, Trainer – alle Infos

WM 2018 - Serbien - Schweiz  im Kaliningrad Stadion
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Die Spieler der Schweizer Mannschaft

Zu den größten Erfolgen der Schweizer Nationalmannschaft gehört die Olympische Silbermedaille im Fußball aus dem Jahre 1924.

Lausanne – Am 26. Juni 1954 fand ein Fußballspiel im Rahmen der Weltmeisterschaft in der Schweiz statt, das als „Hitzeschlacht von Lausanne“ in die Geschichte eingehen sollte. Die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft trat gegen die Nationalelf Österreichs an. Das Spiel wurde zum torreichsten in der Geschichte der Weltmeisterschaft: Die Schweizer unterlagen 5:7. Während dieser Fußballschlacht herrschten Temperaturen von 40 Grad im Schatten.

Die Schweizer Nationalmannschaft: Die Anfänge

In der Schweiz wurde Fußball als Sport wesentlich früher populär als in anderen europäischen Ländern. Um 1900 entstanden in vielen Kantonen erste Fußballvereine. Elf dieser Clubs gründeten 1895 die Schweizerische Football Association als Vorläuferorganisation des Schweizerischen Fußballverbandes, der aus einer Umbenennung 1913 entstand. Bereits vor Gründung dieser Vereinigung fanden einige Länderspiele zwischen einer Auswahl an Schweizer Spielern und ausländischen Teams statt. Am 12. Februar 1905 kam es dann zum ersten offiziellen Länderspiel der Schweizer Nationalmannschaft gegen Frankreich, das die Eidgenossen 0:1 verloren.

Die Schweizer Nationalmannschaft: Die Länderspielbilanz

Bis heute (Stand Ende März 2021) hat die Schweizer Nationalmannschaft insgesamt 813 Spiele absolviert. Die Länderspielbilanz weist dabei 352 Niederlagen, 283 Siege sowie 178 Unentschieden auf.

Als positiver Rekord ging das Fußball-Spiel gegen Litauen am 25. März 1924 in die Geschichte ein, das die Schweiz mit 9:0 Toren für sich entscheiden konnte. Dem steht die Rekordniederlage mit exakt umgekehrtem Torverhältnis gegenüber, die vom Schweizer Nationalteam am 29. Oktober 1911 gegen Ungarn hingenommen werden musste.

Die Schweizer Nationalmannschaft: Die Teilnahme an Welt- und Europameisterschaften

Die Schweiz kann als kleines Land auf eine beachtliche Anzahl an WM-Teilnahmen zurückblicken. Die Schweizer Nationalmannschaft qualifizierte sich elfmal für eine WM, dabei schaffte sie es dreimal in die Endrunde: Nach 1934 und 1938 gelang ihr dies bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land 1954.

Mit nur vier Teilnahmen präsentiert sich die Erfolgsbilanz in Bezug auf Europameisterschaften weniger umfangreich. Dabei erzielte die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft ihr bestes Ergebnis im Jahre 2016, als das Team erst im Achtelfinale ausschied.

Der Schweizer Nationalmannschaft gelang es, sich für die EM 2021 zu qualifizieren. In den letzten Länderspielen waren diese Spieler im Kader der Nationalmannschaft:

Tor:

  • Jonas Omlin
  • Yvon Mvogo
  • Yann Sommer

Verteidigung:

  • Eray Cömert
  • Nico Elvedi
  • Kevin Mbabu
  • Manuel Akanji
  • Loris Benito
  • Ricardo Rodríguez
  • Becir Omeragic
  • Silvan Widmer

Mittelfeld:

  • Steven Zuber
  • Edimilson Fernandes
  • Xherdan Shaqiri
  • Remo Freuler
  • Granit Xhaka
  • Denis Zakaria
  • Djibril Sow

Angriff:

  • Breel Embolo
  • Admir Mehmedi
  • Ruben Vargas
  • Haris Seferovic
  • Mario Gavranovic

Die Schweizer Nationalmannschaft: Die Teilnahme an Olympiaden

Die Schweizer Nationalmannschaft hat an den Olympischen Spielen der Jahre 1924 in Paris, 1928 in Amsterdam sowie 2012 in London teilgenommen. Während die Nationalelf 1928 sowie 2012 bereits in der Vorrunde ausschied, gewann sie 1924 die Silbermedaille.

Die Schweizer Nationalmannschaft: Rekorde wichtiger Spieler

In der Schweizer Nationalmannschaft spielten zahlreiche Stars, die im In- und Ausland bei bedeutenden Vereinen unter Vertrag waren. Die folgenden Spieler erzielten in Bezug auf die Anzahl der absolvierten Länderspiele Rekorde:

  • Heinz Hermann: 118 Spiele
  • Alain Geiger: 112 Spiele
  • Stefan Lichtsteiner: 108 Spiele
  • Stephan Chapuisat: 103 Spiele

Diese Spieler hatten die größten Erfolge als Torschützen:

  • Alex Frei: 42 Tore
  • Kubilay Türkyılmaz: 34 Tore
  • Max Abbeglen: 32 Tore
  • Jacques Fatton: 29 Tore

Die Schweizer Nationalmannschaft: Erfolgreiche Trainer

Karl Rappan (1905 bis 1995) erzielte als Trainer der Schweizer Nationalmannschaft große Erfolge. Der Erfinder des Schweizer Riegels, einer Spielerformation, führte das Nationalteam in drei Weltmeisterschaften. Der Engländer Roy Hodgson (1947) erreichte mit dem Schweizer Team die WM-Qualifikation 2006 und die EM-Qualifikation 2004. Sein Nachfolger Ottmar Hitzfeld schaffte die Qualifikationen für die Weltmeisterschaften 2010 und 2014. Der Bosnier Vladimir Petkovic folgte als Trainer der eidgenössischen Nationalelf und gewann die EM-Qualifikationen 2016 und 2021 sowie die WM-Qualifikation 2018.

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