Mann droht mit Bombe: Entwarnung nach Großeinsatz in München und Ingolstadt

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tz-Interview

Vettel ist schon im Fußball-WM-Fieber

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Sebastian Vettel spielt selber sehr gerne Fußball.

München - Auch Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel (26) fiebert dem WM-Sommer entgegen – das erzählte er im Interview mit der tz.  

Herr Vettel, spaltet das Thema Fußball Ihr Red-Bull-Team?

Vettel: So viel Rückenwind für die deutsche Mannschaft habe ich da nicht. Ich kann mich an die WM 2010 erinnern, als Deutschland gegen England gespielt hat. Da hatten wir die Monitore eingeschaltet, ein grandioses Spiel, dieses 4:1. Da ging mir das Herz auf und ich konnte das ganze Meeting danach strahlend dasitzen, während alle anderen ein bisschen verkrampft waren.

Fiebern Sie mit der Nationalelf anders mit als mit Ihrem Herzensklub Frankfurt?

Vettel: Für alle Fans ist das was anderes, weil die Aufmerksamkeit noch mal viel größer ist. Wenn es mit der Nationalmannschaft rund geht, drückt jeder Hanswurst die Daumen.

Bei großen Turnieren ergriff zuletzt ein Patriotismus die Republik. Wie finden Sie das?

Vettel: Die Deutschen haben aufgrund der eigenen Geschichte ein bisschen Probleme damit, zum eigenen Land zu stehen. Deswegen ist es schön, dass man zu so einem Ereignis aus sich herauskommen kann.

Wie sind denn Ihre Qualitäten als Fußballer?

Vettel: Normalerweise ist ja die Stärke beim Fußball, die Mannschaft ins Spiel zu bringen. Das passiert bei mir leider nicht so oft.

Was können Fußballer von Formel-1-Piloten lernen?

Vettel: Wenn man ganz nach oben kommt im Sport, gibt es sehr viele Parallelen. Das tägliche Leben, die Bereitschaft, die Disziplin, das Training.

Was spricht aus Ihrer Sicht für die deutsche Mannschaft?

Vettel: Die Qualität. Es ist jetzt nicht mehr nur die junge Generation, die die erste Elf bildet, sondern eine international erfahrene Truppe. Natürlich wird der Druck sehr schnell geschürt. Das geht nicht nur den Fußballern so, sondern vielen Sportlern. Ich wünsche der Mannschaft, dass da nicht so viel hinterfragt wird, sondern man sie einfach machen lässt.

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