Juve nicht zu stoppen

Serie A: 19-Jähriger erzielt Viererpack

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Domenico Berardi traf vierfach.

Rom - Die Spitzenteams Juve, Roma und Napoli haben die Hinrunde der Serie A standesgemäß mit Siegen abgeschlossen. Ein 19-Jähriger sorgte in der Liga für Furore.

Das Spitzentrio der italienischen Serie A hat sich zum Hinrundenabschluss keine Blöße gegeben - und zugleich Miroslav Klose gezeigt, wie man das Tor trifft. Der deutsche Stürmer vergab am Samstagabend beim 0:0 von Lazio Rom in Bologna die Riesenchance zum Siegtreffer. Kurios: Ausgerechnet gegen Bologna war dem Nationalspieler in der Vorsaison noch ein famoser Fünferpack gelungen.

Mehr Torgefahr als der diesmal glücklose Klose verströmten am Sonntag die Offensivabteilungen von Juventus Turin, AS Rom und dem SSC Neapel. Titelverteidiger Juventus gewann in Cagliari mit 4:1 (1:1), die Roma setzte sich daheim mit 4:0 (3:0) gegen den CFC Genua durch. Der SSC Neapel feierte bei Hellas Verona ein 3:0 (1:0).

Allen voran erwies sich am Sonntagabend dann aber noch ein 19-Jähriger namens Domenico Berardi als Torgarant par excellence: Er erzielte beim 4:3-Sieg von Aufsteiger US Sassuolo Calcio alle vier Tore. Und das gegen die mit Weltstars gespickte, aber sportlich weiter kriselnde Mannschaft des AC Mailand.

Klose hätte schon ein Tor gereicht. Zuletzt gegen Inter Mailand noch der Matchwinner, sorgte er in Bologna für den Patzer des Abends. In der 70. Minute wurde Lazios Toptorjäger im Fünfmeterraum mustergültig bedient, schaffte es aber, den Ball über die Querlatte zu befördern. „Unglaublich“, schrieb die „Gazzetta dello Sport“ zur kuriosesten Aktion eines schwachen Spiels. „Bis auf Klose haben wir in der zweiten Halbzeit nicht ein einziges Mal auf das Tor geschossen“, schimpfte Roms neuer Coach Edy Reja.

Pokalsieger Lazio verpasste wichtige Punkte im Kampf um den Einzug in den Europapokal. Der AC Florenz des weiterhin verletzten Stürmers Mario Gomez machte es am Sonntag nicht besser: Beim FC Turin kamen die Kicker aus der Toskana ebenfalls nicht über ein torloses Remis hinaus und rangieren nun schon fünf Punkte hinter dem für die Champions-League-Qualifikation entscheidenden Platz drei.

Ganz vorne verabschiedeten sich die ersten Drei standesgemäß in die Rückrunde. Nur Tabellenführer Juventus Turin tat sich beim am Ende klaren Erfolg auf Sardinien zunächst schwer. Mauricio Pinilla brachte die Hausherren in der 21. Minute überraschend in Führung, doch Fernando Llorente (31.) und in der Schlussphase Claudio Marchisio (73.), erneut Llorente (76.) und Stephan Lichtsteiner (80.) sorgten für den elften Serie-A-Sieg von Juve nacheinander.

Die Roma ließ von Beginn an nichts anbrennen, Alessandro Florenzi (26.), Club-Ikone Francesco Totti (30.) und Maicon (43.) sorgten schon vor der Pause für klare Verhältnisse. Mehdi Benatia rundete in der 52. Minute den Erfolg für die Hauptstädter ab. Für Napoli trafen Dries Mertens (27.), Lorenzo Insigne (72.) und Blerim Dzemaili (76.).

dpa

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"Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen der Spieler mit in meine objektiven einfließen lassen." Erich Ribbeck. © dpa
"Jeder, der mich kennt und der mich reden gehört hat, weiß genau, dass ich bald englisch in sechs oder auch schon in vier Wochen so gut spreche und Interviews geben kann, die jeder Deutsche versteht." Lothar Matthäus (vor seinem Engagement in New York). © picture-alliance / dpa
"Entweder ich gehe links vorbei oder ich gehe rechts vorbei." Dribbelkönig Wiggerl Kögl. © picture-alliance / dpa
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"Bedanken möchten wir uns auch bei den Fans, auf denen wir uns immer verlassen konnten." Andreas Brehme (zu Spielerzeiten). © picture-alliance / dpa
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"Wir waren besonders motiviert. Dieser Trainer Camacho, Caramba oder wie der heißt, hat vor dem Spiel im spanischen Fernsehen gesagt, Fußball in Deutschland ist nur bumm, bumm, bumm. Nächstes Mal soll er die Fresse halten." Giovane Elber (nach dem 4:2-Sieg der Bayern bei Real Madrid). © picture-alliance / dpa
"Mir hamm a gut genugene Mannschaft." Dietmar Hamann (vor dem Spiel Deutschland-Island). © picture-alliance/ dpa/dpaweb
"Nein, da ist ja inzwischen Schnee über die Sache gewachsen." Andreas Herzog auf die Frage, ob er Olli Kahn, der ihm vor Jahren nach einem Gegentor an die Kehle sprang, noch böse sei. © picture alliance / dpa
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