Zusammen mit Messi?

Deutscher Weltmeister plötzlich bei Barca im Gespräch - bei aktuellem Verein ist er nur Ersatz

Eine Transfer-Sensation bahnt sich an. Rio-Weltmeister Shkodran Mustafi könnte schon bald zum FC Barcelona wechseln.

  • Shkodran Mustafi bekommt beim FC Arsenal wenig Spielzeit, sein Vertrag läuft im Sommer aus.
  • Den FC Barcelona plagen aktuell große Abwehrsorgen.
  • Mustafi könnte die Katalanen schon im Januar verstärken.

London - Shkodran Mustafi ist bei seinem Klub FC Arsenal derzeit nur Ersatz. Für den Weltmeister von 2014 könnte sich nun unverhofft ein neues Türchen öffnen. Der FC Barcelona soll angeklopft haben.

Weltmeister Mustafi bei Arsenal nur Ersatz

Für Mustafi läuft es schon seit geraumer Zeit nicht mehr nach Wunsch. In dieser Saison verlor der Abwehrspieler beim FC Arsenal endgültig seinen Stammplatz. Der Ex-Nationalspieler kommt vornehmlich in der Europa League zum Einsatz, die für englische Klubs zumeist keinen hohen Stellenwert einnimmt. In der Premier League wurde Mustafi in dieser Spielzeit nur zweimal eingewechselt. Zuletzt spielte der 28-Jährige beim 1:4 im League Cup gegen Manchester City durch.

Arsenal liegt in der Premier League nur auf Platz 15, trotzdem sind Mustafis Dienste unter Trainer Mikel Arteta nicht mehr gefragt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag, dem Boxing Day, treffen die Gunners im London-Derby auf Chelsea.

Barca mit Abwehrsorgen - Mustafi kann helfen

Mustafi gilt mit 41 Millionen Euro Ablöse für viele Fans als einer der größten Transfer-Flops der Klubgeschichte. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, die Zeichen stehen auf Abschied. Doch jetzt bahnt sich schon im Winter ein Transfer an. Niemand geringeres als der FC Barcelona soll heiß auf den Rio-Weltmeister sein. Schon vor ein paar Wochen soll Barca Kontakt aufgenommen haben, berichtet die Bild. Ein Teamkollege bei den Gunners, mit dem Mustafi 2014 Weltmeister wurde, steht ebenfalls vor einem spektakulären Wechsel.

Mustafi zum ruhmreichen Barcelona, in einem Team mit Superstar Lionel Messi? Was auf den ersten Blick völlig unrealistisch scheint, ergibt beim genaueren Betrachten der Gemengelage durchaus Sinn. Barca hat ein Abwehr-Problem. Dass die Katalanen in der Defensive nicht optimal aufgestellt sind, ist spätestens seit dem historischen 2:8 gegen den FC Bayern beim Champions-League-Turnier im August kein Geheimnis mehr. Trotzdem holte Barcelona keinen neuen Innenverteidiger, stattdessen wurden zwei Talente aus der zweiten Mannschaft zu den Profis hochgezogen. Ein Fehler, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte.

Abwehrchef Gerard Pique fehlt nach seiner Knieverletzung noch wochenlang, Samuel Umtiti hat nach langer Verletzungspause noch Anpassungsprobleme und Clement Lenglet war zuletzt völlig überfordert. Deshalb bekamen die beiden 21-jährigen Nachwuchskräfte Ronald Araujo und Oscar Mingueza in den letzten Partien das Vertrauen von Trainer Ronald Koeman. Die Wunschlösung sieht aber anders aus, ein erfahrener Abwehrmann soll kommen. Mustafi dürfte aufgrund seines auslaufenden Vertrags günstig zu haben sein. Zudem kennt Mustafi die spanische Liga, vor seinem Wechsel nach England im Sommer 2016 spielte er zwei Jahre für Valencia. (ck)

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

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