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Sieg gegen Bochum kann für Gladbach nur der Anfang sein

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Arbeitssieg
Die Gladbach-Profis feiern ihren Heimsieg gegen Bochum. © Federico Gambarini/dpa

Borussia Mönchengladbach bläst nach dem Pflichtsieg gegen Bochum zur Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga. Das 5:0 zuvor im DFB-Pokal gegen Bayern München hat das Selbstvertrauen nachhaltig gestärkt.

Mönchengladbach - Für Jonas Hofmann kann die Richtung von Borussia Mönchengladbach in der Tabelle nach dem Pflichtsieg gegen den VfL Bochum nur nach oben gehen.

„Wir müssen jetzt weiterpunkten, auch nach der Länderspielpause“, sagte der Nationalspieler nach dem 2:1 (2:0) am Sonntag gegen den VfL Bochum. „Die drei Punkte waren wichtig, um den Anschluss an die internationalen Plätze nicht zu verlieren“, sagte Hofmann weiter, der das 2:0 (40. Minute) gegen den Aufsteiger erzielt hatte. Alassane Plea (12.) hatte früh das erste Gladbacher Tor geschossen. Danny Blums Anschlusstor (86.) für Bochum kam zu spät.

Nach einigen Rückschlägen zuletzt in der Liga sprang die Borussia damit auf Rang zehn am Erzrivalen 1. FC Köln vorbei. „Das ist natürlich wichtig, dass wir vor denen stehen. Aber wir wollen schon noch ein paar Plätze klettern“, sagte Hofmann.

Was die Borussia leisten kann, hatte sie beim fulminanten 5:0 am Mittwoch im DFB-Pokal gegen Bayern München gezeigt. In der Liga war sie davor gegen vermeintlich schwächere Gegner wie den VfB Stuttgart (1:1) und bei Hertha BSC (0:1) zweimal sieglos geblieben. Auch gegen Bochum geriet der Sieg in einem dominant geführten Spiel in der Schlussphase noch einmal unnötig in Gefahr, weil erneut etliche Großchancen in der zweiten Halbzeit ungenutzt blieben.

„Wenn wir das zweite Tor noch kassiert hätten, hätten wir uns die Köpfe abgerissen“, sagte Hofmann und Nationalverteidiger Matthias Ginter kritisierte: „Jeder weiß, dass wir schon etliche Punkte liegen gelassen haben. Heute wäre es fast wieder so weit gewesen.“

Indes war die Partie am Sonntag im Vergleich zu den Spielen gegen Stuttgart und in Berlin durchaus ein Fortschritt. Denn zur erneut spielerischen deutlichen Überlegenheit kam diesmal auch eine gewisse Entschlossenheit - zumindest in der ersten Halbzeit. „Über die zweite Halbzeit werden wir schon noch mal reden müssen“, kündigte Trainer Adi Hütter an. „Die Leistung war bei weitem nicht die, die wir am Mittwoch gezeigt haben“, monierte der Coach, der sein Team indes grundsätzlich auf dem richtigen Weg sieht.

Hofmann erhofft sich auch für die kommenden Aufgaben Rückenwind durch die 5:0-Gala gegen die Bayern: „So ein fast perfektes Spiel schafft man natürlich nicht jede Woche. Das ist aber das Niveau, was wir dauerhaft anstreben. Das Spiel von Mittwoch kann schon Rückenwind geben. Das hat gezeigt, was ins uns steckt.“ dpa

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