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Aue siegt - Ingolstadt weiter in der Krise

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Der Bielefelder Markus Bollmann (r) beim Kopfball-Zweikampf mit dem Auer Sebastian Glasner (l). © dpa

Bielefeld/Fürth - Arminia Bielefeld hat in der 2. Fußball- Bundesliga einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Die SpVgg Greuther Fürth hält indes Anschluss an die Spitze.

Bielefeld verliert erneut: 0:1 gegen Aue

Arminia Bielefeld unterlag gegen den FC Erzgebirge Aue mit 0:1 (0:0). Vor 9217 Zuschauern in Bielefeld waren die Hausherren zwar bemüht, fanden aber keine klare Linie und kassierten bereits ihre fünfte Saisonniederlage. Den Siegtreffer für Aufsteiger Aue markierte Thomas Paulus (87.) mit einem Foulelfmeter.

Aue übernahm im ersten Durchgang die Spielkontrolle und überzeugte mit guten Kombinationen. Arminia-Keeper Dennis Eilhoff konnte Schüsse von Sebastian Glasner (24.) und Skerdilaid Curri (31.) jedoch entschärfen. Bielefeld wirkte nervös, hatte aber die besseren Chancen. Arne Feick (7.) und Markus Bollmann (10.) scheiterten mit Kopfbällen, Oliver Neuville (44.) schoss aus kurzer Distanz neben das Tor.

Im zweiten Abschnitt konnte die enttäuschende Arminia überhaupt keine Akzente setzen. Aue blieb konzentriert und nach einem Foul von Eilhoff an Enrico Kern verwandelte Paulus den fälligen Strafstoß zum verdienten Sieg.

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Fürth hält Anschluss - 1:0 gegen Ingolstadt

Die SpVgg Greuther Fürth unter Trainer Mike Büskens besiegte am Samstag im bayerischen Derby Aufsteiger FC Ingolstadt mit 1:0 (0:0) und rückten dank des vierten Saisonsieges zumindest vorübergehend auf den dritten Tabellenplatz vor. Das Tor des Tages erzielte bei tristem Regenwetter Bernd Nehrig per Foulelfmeter (48. Minute). Der Neuling aus Oberbayern, der nur in der ersten Hälfte gefallen konnte, muss weiter auf seinen ersten Auswärtspunkt warten.

Vier Tage nach der ersten Saisonniederlage in Cottbus taten sich die Hausherren gegen den gut organisierten Aufsteiger zunächst schwer und kamen in der ersten Hälfte nicht richtig ins Spiel. Allerdings hatten die Gäste, bei denen Kapitän Stefan Leitl nach überstandener Hüftverletzung ins Team zurückgekehrt war, mächtig Glück, als Danijel Aleksic kurz vor der Pause nur die Latte traf.

“Es ist nicht mehr so, dass das Kaninchen Angst vor der Schlange hat“, freute sich Ingolstadts Aufsichtsratschef Peter Jackwerth in der Pause über den bis dahin durchaus couragierten Auftritt der Gäste. Doch nach dem Wechsel änderte sich mit dem sicher verwandelten Strafstoß von Nehrig früh das Geschehen. Fortan spielte nur noch Fürth und machte dank der Steigerung einen am Ende verdienten Heimsieg perfekt.

“Wir stehen mit leeren Händen da und das ist ziemlich bitter“, sagte Ingolstadts Kapitän Leitl nach der fünften Saisonniederlage. “Aber wenn man auswärts in Fürth solche Chancen kriegt, dann muss man sie irgendwann auch mal machen.“

dpa

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