Holland und Italien souverän

Spanien siegt auswärts - England nur Remis

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Pedro Rodriguez erzielte für Spanien das Siegtor gegen Frankreich.

Köln - Spanien hat sich auswärts knapp gegen Frankreich durchgesetzt. Österreich ist der erste Verfolger der DFB-Elf. England spielt gegen Montenegro nur Remis und Holland ist fast durch.

Titelverteidiger Spanien hält in der Qualifikation zur Fußball-WM 2014 in Brasilien nach seinem kleinen Durchhänger wieder Kurs auf die direkte WM-Qualifikation. Der Europameister setzte sich im Spitzenspiel der Gruppe I in Frankreich mit 1:0 (0:0) durch und übernahm mit elf Punkten einen Zähler vor der Equipe Tricolore wieder die Tabellenführung. Die Spitze verpasste dagegen England in der Gruppe H durch ein 1:1 (1: 0) bei Tabellenführer Montenegro.

Deutschland kommen unterdessen in der Gruppe C die Verfolger abhanden. Irland und Österreich nahmen sich im direkten Duell beim 2:2 (2:1) gegenseitig die Punkte ab und haben damit gleichauf mit Schweden jeweils acht Punkte Rückstand auf die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw.

In der von Ex-Weltmeister Italien (2:0 auf Malta) dominierten Gruppe B sanken unterdessen Dänemarks Aussichten auf die Reise zur WM in Brasilien. Die Mannschaft von Trainer Morten Olsen kam gegen Bulgarien auf eigenem Platz nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus, hat auf dem dritten Rang weiter vier Punkte Rückstand auf die zweitplatzierten Osteuropäer und ist nunmehr auf Schützenhilfe anderer Mannschaften angewiesen.

Locker aus eigener Kraft den Sprung zur WM schaffen werden voraussichtlich neben Italien auch die Niederlande. Oranje feierte gegen Rumänien mit 4:0 (1:0) den sechsten Sieg im sechsten Spiel der D und hat an der Spitze sieben Punkte Vorsprung auf Verfolger Ungarn. Einen weiteren Zähler zurück folgt Rumänien auf dem dritten Platz.

Wieder bessere Karten hat Portugal in der Gruppe F in der Hand. Die Iberer siegten in Aserbaidschan ohne den gesperrten Superstar Cristiano Ronaldo zwar nur mit Mühe 2:0 (0:0), rückten aber dennoch mit vorläufig nur noch einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer Russland auf den zweiten Rang vor.

Österreich hielt sich dank Bundesliga-Profi David Alaba im WM-Rennen. Der Münchner erzielte in der letzten Minute den Ausgleich für die Gäste, nachdem Jonathan Walters für die Mannschaft von Irlands Starcoach Giovanni Trapattoni mit einem Doppelpack Österreichs frühe Führung durch den Stuttgarter Martin Harnik in einen Pausenvorsprung gedreht hatte. Österreich liegt mit acht Punkten aus fünf Spielen derzeit auf Rang zwei, hat aber bereits eine Partie mehr absolviert als die punktgleichen Schweden auf dem dritten Platz. Irland folgt ebenso gleichauf auf Rang vier.

Spaniens Matchwinner nach dem 1:1 am vergangenen Freitag gegen Finnland war Pedro. Der Rechtsaußen des FC Barcelona erzielte im Stade de France in Saint-Denis in der 58. Minute das entscheidende Tor. Frankreich mit dem Münchner Franck Ribery musste in der Schlussphase in Unterzahl spielen: Paul Pogba kassierte innerhalb weniger Sekunden zwei Gelbe Karten und musste vom Platz (78.).

England durfte sich nach dem frühen Führungstreffer durch Wayne Rooney (6.) bis 15 Minuten vor dem Ende Hoffnungen auf die Tabellenführung machen. Trotz Montenegros Ausgleich durch Dejan Damjanovic und damit weiterhin zwei Punkten Rückstand auf die Gastgeber können die Briten allerdings noch im Rückspiel gegen das Balkan-Team das Direktticket an den Zuckerhut lösen.

Italien feierte auf Malta einen glanzlosen Pflichtsieg. Ein Doppelpack von Stürmerstar Mario Balotelli (8., Strafstoß und 45.) sicherte dem noch unbesiegten EM-Zweiten den vierten Erfolg im fünften Gruppenspiel.

Ex-Europameister Dämnemark kam durch das Remis gegen Bulgarien nicht von der Stelle. Daniel Agger bewahrte die Gastgeber 21 Minuten vor dem Abpfiff mit einem verwandelten Strafstoß wenigstens vor der zweiten Niederlage in der laufenden Ausscheidung, nachdem Stanislaw Manolew den WM-Vierten von 1994 sechs Minuten nach dem Seitenwechsel in Führung gebracht hatte.

An alle Fußballer: Diese Jubel müsst Ihr beherrschen!

An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Der Muskelprotz: Die Muskeln sollte nur spielen lassen, wer auch welche besitzt, wie Mario Balotelli. Wer statt Waschbrett- einen Waschbärbauch unter dem Trikot versteckt, sollte ihn dort auch belassen. Sonst lacht der Gegner noch über Ihr Tor.  © Getty
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Gruß nach oben: Danke Gott, dass ich so ein toller Kicker sein darf! Der gläubige Fußballer bedankt sich nicht nur beim Assistgeber, sondern auch ganz oben für den Torerfolg. © Getty
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Psssssssssssssst: Gerade gnadenlos ausgepfiffen worden? Ein Törchen zum richtigen Zeitpunkt ist immer die passende Antwort. Und schon schweigt die grölende Meute. Was für eine Genugtuung ... © Getty
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Der Hobbypilot: Der Traum vom Fliegen ist auch unter Fußballern verbreitet. Für alle Hobbypiloten, die vor Glück am liebsten abheben würden, empfiehlt er sich. Bitte darauf achten, dass kein Spieler die Tragflächen streift. © Getty
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Eckfahnenmikro: Die meisten Fußballer sollten das Singen lieber bleiben lassen, hat die Vergangenheit gezeigt. Wer den Fans trotzdem ein Ständchen trällern will, ist an der Eckfahne genau richtig. Die ist nämlich mit keinem Lautsprecher verbunden. © Getty
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Eckfahnengitarre: Die Eckfahne ist generell der Treffpunkt aller musikalischen Fußballer. Sie lässt sich auch als Gitarre missbrauchen, wie die ehemalige Mainzer Boygroup beweist. Mit nur einer Saite lässt sich's gar nicht so falsch klampfen. © Getty
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Daumenlutscher: Wer nicht nur die Spielerfrau, sondern auch den Nachwuchs grüßen will, macht am besten den Schnullerjubel siehe Jefferson Farfan. Zwei Daumen empfehlen sich bei Zwillingen. Bei Drillingen muss auch noch der große Zeh herhalten. Schwierig.  © dpa
Samba: Tanze Samba mit mir, Samba, Samba die ganze Nacht! Dieser Jubel ist vor allem Spielern wie Dante zu empfehlen, die nicht zur Kategorie Körperklaus zählen. Wer den Frauen schon beim Discofox auf die Zehen tritt, sollte es lieber lassen ... © Getty
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Ohrschrauber: Dieser Jubel ist eigentlich Luca Toni vorbehalten und der beste Beweis dafür, dass Sie ruhig kreativ sein dürfen und Ihren eigenen Jubel entwickeln sollten. Mindestens zehn Saisontore sollten Sie aber schon schießen, damit sich Ihr eigener Jubel sich bei den Fans einprägt. © Getty

In Baku siegte Portugal erst durch späte Tore des Innenverteidigers Bruno Alves (63.) und des eingewechselten Ex-Bundesligaprofis Hugo Almeida (79.) 2:0 (0:0) bei den von Ex-Bundestrainer Berti Vogts betreuten Aserbaidschanern. Den Portugiesen kam vier Tage nach dem 3:3 in Israel auch zugute, dass die Platzherren kurz nach der Pause nach einer Roten Karte nur noch in Unterzahl spielten.

SID

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