tz fragt bei Jens Weinreich nach

Spiegel-Autor zur WM 2006: "Inzwischen wissen wir noch mehr"

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Spiegel-Autor Jens Weinreich.

München - Die WM 2006 soll gekauft worden sein, wie der Spiegel berichtet. Dessen Autor Jens Weinreich erklärt der tz, dass er schon seit Monaten an diesem Thema dran sei.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland soll nach Informationen des Spiegel mutmaßlich gekauft worden sein. Dabei habe Autor Jens Weinreich schon lange am Thema WM 2006 recherchiert, wie er auf tz-Nachfrage bestätigte. „Die Pressemitteilung des DFB war eine Reaktion auf unsere Nachfragen, wir arbeiten seit Monaten daran“, so Weinreich. Zweifel lässt der ­FIFA-Kritiker keine aufkommen, auch wenn im Text davon die Rede ist, dass das Geld „offenbar“ für Stimmenfang eingesetzt und die Zahlung „möglicherweise“ nicht für den kulturellen Zweck verwendet wurde. Weinreich: „Das Ding ist wasserfest, inzwischen wissen wir noch mehr als im veröffentlichten Text steht“, sagt Weinreich und ergänzt: „Was jetzt alles auf den Tisch kommt, kann ich nicht vorhersagen, aber ich bin mir sicher, dass es weitreichende Folgen haben wird. Das ist alles Teil des korrupten FIFA-Systems.“

mm

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