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Wer fliegt raus?

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Andreas Beck ist Streichkandiat Nummer 1. © Getty

Eppan - Vor Dienstag ist Joachim Löw nicht wohl. Von einer „brutalen Entscheidung, nicht nur für die Spieler, sondern auch für die Trainer“, spricht der Bundestrainer.

 Um 12 Uhr endet seine Deadline – dann muss Löw bekannt geben, welche zwei Akteure er noch aus seinem Aufgebot für Südafrika streicht. Der erste Streichkandidat steht: Andreas Beck ist so gut wie weg! Der Hoffenheimer spielte eine schwache Rückrunde, gegen Ungarn kam er keine Sekunde zum Einsatz.

Der vorläufige WM-Kader - und wer nicht mit darf

„Ein bisschen Enttäuschung ist schon dabei“, erklärte Beck nach dem 3:0, „ich weiß ja nicht, ob der Trainer öfter wechseln durfte“. Nein, Löw hatte sein Kontingent ausgeschöpft – trotzdem sieht es für Beck schlecht aus. Aber wer ist der Zweite, der gestrichen wird? Im Team sorgt die bevorstehende Entscheidung für heiße Diskussionen, keiner will sein Ticket im letzten Moment abgeben.

Die Wackelkandidaten: Zum einen der junge Dennis Aogo (23) vom HSV. Doch Löw sieht in als Alternative für das defensive Mittelfeld, testete Aogo dort auch gegen Ungarn. Das gab dem Hamburger Selbstvertrauen: „Ich glaube, dass es ein gutes Zeichen ist, dass der Trainer mir vertraut und mich einfach ins kalte Wasser wirft.“

Teamkollege Marcell Jansen bestand den Fitness-Test und sagt mutig: „Ich gehe davon aus, dass ich dabei bin. Ich habe keinerlei Zweifel. Sonst hätte ich ja gar nicht kommen brauchen.“ Die jungen Marin, Kroos und Badstuber wurden von Löw ausdrücklich gelobt.

Bleibt noch ein anderer Kandidat: Stefan Kießling. Der spielte in den Tests gegen Malta und den FC Südtirol ganz schwach, konnte auch im Training nicht überzeugen. Gegen Ungarn musste der 26-Jährige 90 Minuten zusehen – für ihn wird es ganz eng.

Bilder aus Budapest

ta

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