Stuttgart stoppt die Dortmunder Erfolgsserie

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Lucas Barrios (r.) schoss Dortmunds einzigen Treffer des Tages

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat die beeindruckende Erfolgsserie von Borussia Dortmund gestoppt und seine bemerkenswerte Aufholjagd fortgesetzt. Der neue VfB-Trainer bewirkt bei den Schwaben Wunder.

Mit dem 4:1 (1:0) gegen die zuvor zwölfmal nacheinander ungeschlagenen Westfalen schafften die unter ihrem neuen Trainer Christian Gross weiter unbezwungenen Schwaben am Sonntag den Anschluss an das Mittelfeld der Fußball-Bundesliga. Durch ein unübersichtliches Eigentor von Dortmunds Felipe Santana ging der VfB in der 14. Minute 1:0 in Führung, Lucas Barrios traf mit seinem 10. Saisontor (55.) zum Dortmunder Ausgleich. Zdravko Kuzmanovic (77.), Ciprian Marica (86.) und Christian Träsch (89.) trafen dann zum VfB- Sieg. In der mit 43 000 Zuschauern ausverkauften Baustelle Mercedes- Benz Arena hatte Stuttgarts Stürmer Ciprian Marica (48.) zuvor einen an ihm verursachten Foulelfmeter vergeben.

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Der Bayern-Held in Strumpfhosen war auch gegen Mainz überragend. © getty
Obwohl Jörg Butt einen Elmeter vergab, gewannen die Bayern am Ende mit 3:0. © getty
Bastian Schweinsteiger (r.) im Zweikampf mit dem Mainzer Niko Bungert. © getty
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Lorenz-Günther Köstner feierte bereits am Freitag sein Debüt als Cheftrainer des VfL Wolfsburg © Getty
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Dank eines Tors von Edin Dzeko (links) sah es lange Zeit gut aus für den Meister © Getty
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Dzekos Führungstreffer aus der 34. Minute © Getty
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Marcell Jansen brüllte sich die Seele aus dem Leib © Getty
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Doch Piotr Trochowski (r.) gelang in letzter Sekunde der Ausgleich © Getty
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Den Titel kann sich Klaus Allofs von Werder Bremen in dieser Saison abschminken © Getty
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Bremen kassierte gegen Borussia Mönchengladbach seine fünfte Niederlage in Serie © Getty
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Raul Bobadilla war mit zwei Treffern beim 4:3-Sieg der Borussia der überragende Mann © Getty
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Marko Marin mit einer artistischen Einlage gegen Gladbach-Keeper Bailly © Getty
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Seine anschließende Geste symbolisiert die Situation in Bremen recht treffend © Getty
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Friedhelm Funkel war vom 0:0 seiner Hertha gegen den VfL Bochum überhaupt nicht angetan © Getty
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Optisches Highlight des Spiels waren die Trikots der Bochumer © Getty
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Adrian Ramos (r.) gegen Matias Concha © Getty
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Mirko Slomka hat mit seinem neuen Verein Hannover 96 auch wenig Freude © Getty
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Albert Bunjaku schoss den Club aus Nürnberg mit drei Toren zu einem 3:1-Sieg gegen 96 © Getty
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Bunjaku überzeugte auf ganzer Linie © Getty
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Eintracht Frankfurt vergab durch die 1:2-Heimschlappe gegen den 1. FC Köln die große Möglichkeit, sich in der Tabelle weiter nach vorn zu orientieren. © Getty
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Adil Chihi bei einer Rutscheinlage © Getty
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Köln-Keeper Faryd Mondragon schickte prompt einen Dank nach ganz oben © Getty
Schalke bleibt mit 2:0 gegen Hoffenheim auf Champions-League-Kurs. © dpa
Doch Schalke-Felix Magathgab gefiel längst nicht alles, was er sah. © dpa
Kevin Kuranyi trug sich erneut in die Torschützenliste ein. © dpa
Jürgen Klopp war nach der 1:4-BVB-Niederlage in Stuttgart bedient. © dpa
Die Dortmund-Fans sorgten dennoch für Stimmung. © dpa
Stuttgarter-Spieler lassen sich von den Fans feiern. © dpa
Stefan Kießling erzielte gegen Freiburg seinen ersten Rückrunden-Treffer. © 
Am Ende hieß es 3:1 für die Werkself. © dpa
Auch nach dem 20. Spieltag ist Bayer Leverkusen ungeschlagen. © dpa

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Hitzlsperger wechselt zu Lazio Rom

Dem VfB, der Stunden vor dem Spiel hatte der VfB den sofortigen Wechsel von Nationalspieler Thomas Hitzlsperger zum abstiegsbedrohten italienischen Club Lazio Rom bekanntgegeben hatte, reichte unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw zunächst eine solide Leistung zur Halbzeit-Führung. Ein klare spielerische Linie war jedoch nicht zu erkennen, gelungene Kombination wechselten mit Fehlpässen ab. Nach dem vergebenen 2:0 und dem überraschenden Dortmunder Ausgleich gaben sich beide Teams mit dem Punkt nicht zufrieden, der VfB schaffte dann in der turbulenten Schlussphase den insgesamt verdienten Sieg.

Die Gastgeber spielten zu Beginn druckvoll nach vorne und wurde nach 14 Minuten belohnt. Alexander Hleb bediente mustergültig Neuzugang Cristian Molinaro, der passte in den Fünfmeterraum zu Marica. Aus dem Gewühl heraus prallte der Ball von Hüfte des Innenverteidigers Felipe Santana über die Linie. Unklar blieb, ob dabei auch die Hand von Pawel Pogrebnjak im Spiel war. “Mit allen Körperteilen haben beide den Ball reingemacht“, sagte VfB-Manager Horst Heldt zur Halbzeit am “Sky“-Mikrofon, BVB-Geschäftsführer Hans- Joachim Watzke meinte: “Die Hand war wohl dran, aber das müssen wir akzeptieren, fertig aus.“ Die Gäste zeigten sich von dem unglücklichen Rückstand nur kurz beeindruckt. Sowohl Patrick Owomoyelas Kopfball (20.) als auch der Fernschuss von Nelson Valdez (24.) verfehlten ihr Ziel nur knapp. Insgesamt blieb der BVB aber zu harmlos.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit vergab der Gastgeber das 2:0. Marica wurde von Owomoyela im Strafraum klar gefoult, knallte aber den fälligen Elfmeter an die Unterkante der Querlatte (48.). Ähnlich kurios wie die VfB-Führung fiel dann der Dortmunder Ausgleich: Nach einem Foul an Pogrebnjak, der kurz zuvor nach einer Schwalbe “Gelb“ gesehen hatte, warteten die Stuttgarter vergeblich auf den Pfiff von Schiedsrichter Peter Gagelmann (Bremen). Kevin Großkreutz nutzte die Konfusion und passte unbedrängt zu Barrios, der zum 1:1 einschoss (55.).

Mit einem Freistoß von der Strafraumgrenze in die Torwartecke von BVB-Schlussmann Marc Ziegler traf der erst kurz zuvor eingewechselte Kuzmanovic zum 2:1 (77.). Subotic rettete gegen Tasci kurz darauf auf der Linie, Lehmann auf der Gegenseite kurz darauf gegen Valdez. Marica machte dann kurz vor Schluss alles klar (86.), Träsch erhöhte dann zum zu hoch ausgefallenen 4:1.

dpa

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