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Stuttgarts neuer Trainer soll gegen Dortmund auf der Bank sitzen - das sind wohl die Kandidaten

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VfB entlässt Trainer Korkut - Michael Reschke
Michael Reschke telefoniert. © dpa / Christoph Schmidt

Tayfun Korkut wurde entlassen. Nun hat sich der VfB Stuttgart eine Frist gesetzt, bis wann der neue Trainer auf der Bank sitzen soll.

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart will bei der Trainersuche keine Zeit verlieren und den Nachfolger von Tayfun Korkut bereits vor dem nächsten Bundesliga-Spiel am 20. Oktober gegen Borussia Dortmund verpflichtet haben. "Wir suchen einen Trainer, der uns gegen Dortmund zur Verfügung steht", sagte Präsident Wolfgang Dietrich bei Sport im Dritten im SWR.

Interimstrainer Andreas Hinkel werde nur dann gegen den Tabellenführer auf der VfB-Bank sitzen, "wenn wir nicht den idealen Mann bis dahin gefunden haben", ergänzte der 70-Jährige.

Ralph Hasenhüttl, Markus Weinzierl, Roger Schmidt oder Markus Gisdol

Als Wunschlösung des Tabellenletzten gilt laut Stuttgarter Medien der frühere Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl, der kicker dagegen nennt Markus Weinzierl (zuletzt Schalke 04) als Nummer eins. Die Bild-Zeitung brachte überdies den ehemaligen Leverkusener Roger Schmidt ins Gespräch. Auch der Schwabe Markus Gisdol (zuletzt Hamburger SV) soll ein Kandidat sein.

Sportvorstand Michael Reschke, der mit der Suche betraut ist, betonte am Sonntag, es gebe keine Rangliste möglicher Kandidaten. Er werde mehrere Gespräche führen, in denen sich eine Wunschlösung herauskristallisiere. Die Trainersuche sei "kein Wettrennen".

VfB Stuttgart: Muss im „Haifischbecken Bundesliga“ bestehen

Dietrich skizzierte am späten Sonntagabend das Anforderungsprofil für den neuen Mann so: "Zunächst mal ist es wichtig, dass er genügend Ruhe ausstrahlt, um in diesem Haifischbecken Bundesliga zu bestehen. Der zweite Punkt ist, er muss möglichst einen modernen Fußball spielen lassen und unsere Mannschaft weiterentwickeln. Drittens muss er eine Balance zwischen erfahrenen und jungen Spielern finden."

SID

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