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SV Werder Bremen: Gründung, Erfolge, Stadion – alle Infos

Da geht’s lang – mit dem SV Werder Bremen.
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Da geht’s lang – mit dem SV Werder Bremen.

Der SV Werder Bremen will nach einer Neuausrichtung endlich wieder an die schillernden erfolgreichen Jahre anknüpfen.

  • In den 1980ern und 1990ern gehörte Werder zu den besten Mannschaften in Europa.
  • Kreative Transfers und offensive Spielweise sind das Markenzeichen vom SV Werder Bremen.
  • Vom Weserstadion mit alten Tugenden in eine neue Zukunft gehen – Werders Weg.

Bremen – Die Gründung des SV Werder Bremen datiert auf das Jahr 1899. Werder gehört zum Inventar der Bundesliga und ist seit der Saison 1980/1981 immer erstklassig unterwegs. Der Klub ist mit aktuell 56 Spielzeiten ebenfalls Rekordhalter bei insgesamt gespielten Bundesligasaisons. Der Name SV Werder Bremen kommt vom Bremer Stadtteil Werder. Bremen gehörte lange zu den besten Mannschaften in der Bundesliga und besonders die Rivalität zum HSV im Norden und zu Bayern München im Süden wird gepflegt. Sie gründet sich auf den Erfolg der Bremer über mehrere Jahrzehnte hinweg. Der SV Werder Bremen ist für seine offensive Spielweise bekannt und beliebt. So gab es einige legendäre Partien, die als „Wunder von der Weser“ in die Fußballgeschichte eingegangen sind. Werder konnte schier aussichtslose Spiele doch noch drehen.

SV Werder Bremen: Erfolge

Anfang der 1980er begann die Glanzzeit der Bremer. Werder wurde zum Bayern-Jäger Nummer Eins. Dabei galt Werder lange Zeit als Talentschmiede. An der Weser wurden Stars nicht teuer eingekauft, sondern selbst gemacht. Erfolg stellte sich durch Konstanz ein.

Nur eine eingespielte Truppe war zu Spielen wie dem 6:2 gegen Spartak Moskau im UEFA-Pokal von 1987/1988 nach einem mit 1:4 verlorenem Hinspiel fähig. Während des Spiels drohte zudem der Spielabbruch wegen Nebels – ein typisches „Wunder von der Weser“. Werder war über die Jahre fast immer international präsent, so baute sich der Mythos Werder immer weiter auf. Rein nach erspielten Bundesligapunkten gehört der SV Werder Bremen nach Bayern München und dem BVB zu den drei besten Mannschaften der Bundesliga-Geschichte.

Momentan sucht Werder einen Weg in die Zukunft, um an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen zu können. Dabei setzt man auf frische Ideen und die Wiederentdeckung alter Tugenden – bis jetzt allerdings noch unerfolgreich.

SV Werder Bremen: Titel

SV Werder Bremen holte insgesamt viermal die Deutsche Meisterschaft und erreichte siebenmal die Vizemeisterschaft. Außerdem holten die Bremer bei ihrem bis dato einzigen Ausflug in die 2. Bundesliga ebenfalls die Meisterschaft und stellten einen bis heute ungebrochenen Punkterekord auf.

Im DFB-Pokal fühlt sich der SV Werder Bremen traditionell sehr wohl, denn sie konnten den goldenen Pott schon sechsmal an die Weser holen. Bremen war auch international immer für Überraschungen gut, aber mit dem ganz großen Wurf hat es leider nicht so häufig geklappt. Wertvollster Titel ist hier der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger von 1992. Es folgte 1998 der Sieg im UI-Cup. Zuletzt erreichte Bremen 2009 das Finale im UEFA-Cup. In diesem Wettbewerb stehen zudem drei Halbfinalteilnahmen für Werder zu Buche.

SV Werder Bremen – Wissenswertes rund um den Fußballklub

  • Mit über 40.700 Mitgliedern einer der 15 größten Sportvereine in Deutschland.
  • Werder Bremen hat neben Fußball auch Abteilungen wie Leichtathleti k, Schach oder Turnspiele und Gymnastik.
  • SV Werder Bremen verfügt über ein Team für e-Sports.
  • Traditionell brisantes Nordderby mit dem HSV.
  • Die Karte bei Google Maps zeigt, wie dicht das Stadion an der Weser liegt.

SV Werder Bremen: Abstieg

Auch als Gründungsmitglied der Bundesliga blieb den Bremern ein Abstieg nicht erspart. In den 1970er Jahren fand ein schleichender Niedergang statt. Viel Geld wurde falsch angelegt, sodass ein Starensemble nicht als Team funktionieren wollte. 1980 war es dann soweit: Werder musste in die 2. Bundesliga absteigen.

An der Weser zogen sie ihre Lehren daraus und stiegen direkt als Meister der 2. Bundesliga wieder auf. Manager Willi Lemke und Trainer Otto Rehhagel sollten auf Seiten der Verantwortlichen über Jahre ein tolles und erfolgreiches Team bilden. Mit frischen Ideen und Spielwitz überrollte Werder die 2. Bundesliga, wobei der Torschützenkönig von Werder damals schon über 35 Jahre alt war. Bis heute konnte Werder den erneuten Abstieg in die Zweitklassigkeit zwar verhindern, zuletzt zogen sich die Wolken an der Weser aber immer öfter zusammen. In den letzten zehn Jahren kam Werder über mittelmäßige Leistungen nicht hinaus.

SV Werder Bremen: Stadion

Das Weserstadion ist schon seit 1930 die Heimat des SV Werder Bremen. Bis heute hat sich der Name des Stadions nicht verändert und es ist im Besitz des Klubs. Aktuell tritt Wohninvest als Stadionsponsor auf. Insgesamt finden 42.100 Zuschauer in der Arena Platz. 25.000 Dauerkarten konnte Werder in den letzten Jahren an den Mann bringen.

Der Umbau des Weserstadions zu einer reinen Fußballarena kostete 50 Millionen Euro. 2011 konnte der SV Werder sein neues „altes“ Stadion vollständig in Betrieb nehmen. Alle Sitzplätze sind überdacht. Auf dem Dach der Arena sind Solarzellen angebracht, um auch in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit ein Zeichen zu setzen. Fans können das Stadion nicht direkt erreichen, doch der Klub stellt bei seinen Heimspielen einen Shuttle-Service zur Verfügung. Anwohner hatten sich erfolgreich über die Verkehrsbelastung beschwert.

SV Werder Bremen – Trainer

SV Werder Bremen und Otto Rehhagel als Cheftrainer konnten Fans bis Mitte der 1990er Jahre in einem Atemzug nennen. Seit des Wiederaufstiegs in die Bundesliga konnte sich der Verein alsBayern-Jäge r etablieren. Die größten nationalen und internationalen Erfolge verbinden sich mit der Ära Rehhagel. Danach folgte ein Auf und Ab in der Bundesliga mit verschiedenen Trainern.

Unter Thomas Schaaf fand Werder wieder in die Spur und konnte 2004 das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal bejubeln. Von 1999 bis 2013 dauerte die Ära Schaaf. Im Anschluss suchte der Verein wieder nach dem richtigen Coach für die neue Zeit. Im Vorstand haben auch ehemalige Werderaner das Kommando übernommen. Seit 2017 hat Florian Kohfeldt das Ruder an der Seitenlinie in der Hand. Unter Kohfeldt blitzt das Potential des Teams wieder auf. Leider kämpfte Werder zuletzt oft gegen den Abstieg.

SV Werder Bremen: Vereinsfarben und Trikot

Grün-Weiß“ sind die Vereinsfarben des SV Werder Bremen. Diese Farben spiegeln sich auch in Werders Heimtrikot wider. Das Trikot von Ausrüster Umbro ist Grün und hat weiße Ärmel. Die Hose ist weiß. Bei den Stutzen vereinen sich die beiden Vereinsfarben. Sie sind grün-weiß gestreift. DasAuswärtstrikot von SV Werder Bremen ist hingegen komplett weiß. Auch Hose und Stutzen sind weiß. Das Trikot weist lediglich einige Längsstreifen in einem dunkleren Weißton auf.

Nach einigen farblichen Experimenten sind beim SV Werder Bremen die traditionellen Farben beim Heimtrikot zurück, was auch die Fans wieder freut. Besondere Akzente mit seinem Trikot setzte auch seinerzeit Tim Wiese im Tor der Bremer. Er hatte eine Vorliebe für knallige Farben. So avancierte er nicht nur wegen seiner Paraden zu einem Hingucker. Aktuell geht es bei Werder etwas ruhiger bei den Trikotfarben zu.

SV Werder Bremen: Top-Transfers

MitRudi Völler bekamen die Bremer ihren ersten Fußballer des Jahres in Deutschland in den 1980ern. Die Reihe der Spieler, die in Bremen groß geworden sind, ist lang. Johan Micoud, Miroslav Klose, Ailton oder Mesut Özil stehen hier als Beispiel für den Bremer Weg. An der Weser haben sie es immer wieder geschafft, durch Scouting Spieler früh zu entdecken.

Was Transfers angeht, pflegt der SV Werder gutes hanseatisches Denken, denn zur soliden Wirtschaft gehört: Günstig einkaufen, um teurer zu verkaufen. Das hat bei Werders Rekordtransfererlös geklappt, denn bis heute sind die 27 Millionen Euro Ablöse für Diego Rekord in Bremen. Aktuell hat Bremen sich durch viele Leihen verstärkt. Spieler aus der Jugend bringen frischen Wind und Sturmoldie Claudio Pizarro sorgt für Erfahrung auf dem Platz.

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