"System unfair": UEFA setzt sich für Zeitstrafe ein

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UEFA-Schiedsrichter-Direktor Pierluigi Collina

Turin - Die Europäische Fußball-Union (UEFA) will sich für die Einführung einer Zeitstrafe bei groben Fouls stark machen.

Wie UEFA-Schiedsrichter-Direktor Pierluigi Collina in Turin vor dem Europa-League-Finale zwischen dem FC Sevilla und Benfica Lissabon erklärte, werde man bei den Regelhütern des IFAB (International Football Association Board) einen entsprechenden Antrag einbringen. Es geht bei der UEFA-Initiative darum, dass im Falle einer Verletzung eines Spielers durch ein Foul die Mannschaft, die foulgespielt hat, für eine bestimmte Zeit dezimiert wird.

Laut Collina ist das bisherige System „unfair“, weil die Mannschaft, deren Spieler gefoult wurde, in Unterzahl weiterspielen müsse, solange der blessierte Akteur behandelt werden muss. „Der Übeltäter hat in diesem Fall einen Vorteil“, sagte Collina. Abhilfe soll eine Zeitstrafe bringen, solange der angeschlagene Spieler behandelt wird.

sid

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