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«Think positive»: Thioune will für HSV-Aufstieg «alles tun»

HSV-Coach
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Strebt mit dem Hamburger SV den Wiederaufstieg an: Trainer Daniel Thioune.

Hamburg (dpa) - Trainer Daniel Thioune vom Hamburger SV blickt trotz des erneut gefährdeten Saisonziels Aufstieg in die Fußball-Bundesliga nur positiv nach vorn.

«Ich bin 2020 zum HSV gekommen, weil ich mit dem HSV unbedingt in die 1. Liga will. Dafür werde ich alles tun. Think positive! Es stehen noch sechs Spiele an, nach denen wir diese Liga am 23. Mai verlassen können», sagte der 47 Jahre alte HSV-Coach der «Sport Bild».

Hinter dem VfL Bochum (57 Punkte) und Greuther Fürth (54), die beide eine Partie mehr absolviert haben, liegen die Hamburger (50) vor dem Nachholspiel am 22. April (20.30 Uhr/Sky) beim SV Sandhausen auf dem Relegationsplatz, sie spüren aber die Verfolger im Nacken. «Wenn der Ist-Zustand nach dem 34. Spieltag nicht Platz drei, zwei oder eins ist, dann würde ich es nicht als gescheitert bewerten, sondern als Mission unerfüllt betrachten», sagte der als Entwickler geholte Coach angesichts des erneuten Neuaufbaus mit jungen Kräften im Kader.

Obwohl seine Vorgänger Hannes Wolf 2019 und Dieter Hecking 2020 nach dem Scheitern im Aufstiegskampf ihre Posten einbüßten, sieht sich Thioune beim HSV nicht als Wackelkandidat. «Verlustangst habe ich nicht. Ich habe mich darauf eingelassen, Trainer zu sein – und letztlich werden wir an Ergebnissen gemessen. Wenn ein Verein zu der Lösung kommt, den Trainerposten zu verändern, dann ist es nicht das, was ich mittrage, aber ertragen muss», sagte der vom VfL Osnabrück geholte Coach und betonte: «Beim HSV verspüre ich jedoch volles Vertrauen von allen Verantwortlichen.»

© dpa-infocom, dpa:210421-99-290809/2

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