Kritik, Frankreich-Spiel und Freistoßsturz

Müller im Interview: "Ein guter Trick"

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"Den Arsch aufgerissen": Thomas Müller, Torjäger und Kämpfer.

Santo Andre – Andere Spieler verkriechen sich in diesen Tagen, in denen die Nationalmannschaft mit Kritik konfrontiert wird – Thomas Müller nicht. Er stellt sich. Das Interview:

Der Bayern-Stürmer über den Umgang mit Kritik, das Frankreich-Spiel und seinen Freistoßsturz.

Mal ganz sachlich: Wie bewerten Sie den bisherigen Turnierverlauf?

Thomas Müller: Über das 4:0 gegen Portugal haben alle gesagt: Hurra hurra – aber das ist auch super gelaufen. Elfmeter – Tor. Standardsituation – Tor. Rote Karte für Portugal, wir haben noch ein paar Konter – da schaut natürlich alles besser aus. Das Ghana-Spiel war dann unser schwächstes bezüglich Zuordnung und Spiel nach vorne. Das USA-Spiel war ein Schritt nach vorne. Die erste Halbzeit gegen Algerien war ein Rückschritt. Wir müssen an einigen Schrauben drehen, um mal ein richtig gutes Spiel auf den Platz zu bringen. Wir wollen insgesamt eine bessere Performance liefern.

Ausblick auf Frankreich.

Thomas Müller: Wird ein anderes Spiel, die werden uns den Ball nicht hinlegen.

Was, wenn Sie morgen gegen Frankreich im Viertelfinale ausscheiden?

Thomas Müller: Für mich unbefriedigend. Doch ich möchte nicht, dass einige Jungs, die alles gegeben haben, dastehen würden wie die letzten Deppen. Als Bayern-Spieler kann ich, wenn ich im Finale verliere, nicht Hurra rufen. Im Nachhinein könnte ich sagen, dass wir eine gute WM gespielt haben, doch würde ich sicher nicht mit einem lachenden Auge im Flieger sitzen. Wir werden am Freitag alles raushauen, versuchen, die Fehler, die wir gemacht haben, abzustellen

Zeigen Sie wieder Ihren Freistoßtrick aus dem Algerien-Spiel, den Sturz beim Anlauf?

Thomas Müller: Ich finde es einen guten Trick – denn im Endeffekt hat er funktioniert, wenn man die Bilder sieht: Die Verteidigung hat kein bisschen reagiert, und wenn der Lupfer 30 Zentimeter höher kommt, stehe ich alleine vorm Tor.

Und warum sind Sie derjenige, der es machen muss?

Thomas Müller: Ich bin halt prädestiniert.

Das Interview führte Günter Klein - das vollständige Interview finden Sie hier!

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