Co-Trainer der Nationalmannschaft

Thomas Schneider: Jogis Neuer lebt in Straubing

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Thomas Schneider.

Düsseldorf - Thomas Schneider ist neuer Co-Trainer von Jogi Löw. Doch wer ist dieser Mann, der im vergangenen Jahr für einige Zeit den VfB Stuttgart betreute. Wir stellen ihn vor.

Jogi Löw hat einen neuen Kollegen – und es ist sogar ein halber Bayer geworden! Thomas Schneider (41) tritt ab Oktober die Nachfolge von Hansi Flick als Co-Trainer beim DFB an, Nationalcoach Löw sprach am Dienstag von einem „Trainer, der mir schon sehr häufig positiv aufgefallen ist“. Und der nun als „Berater“ neben Löw weiterführen soll, was Hansi Flick lange Jahre „mit Herz und Kopf ausfüllte“, wie der Bundestrainer sagte. Schneider soll bei den EM-Qualispielen gegen Polen und Irland Anfang Oktober erstmals zur Mannschaft stoßen, die Vereinbarung mit dem DFB wurde ganz brandaktuell erst am Montag endgültig festgezurrt. Und sie sorgte für ein wenig Verwunderung!

Schließlich war lange spekuliert worden, dass ein Mann aus dem Unterbau des Fußballbundes neben Löw installiert wird. Diese Option hält man sich als zusätzliche Verstärkung des Trainerteams für ein strapaziöses Turnier wie eine EM oder WM weiter offen.

Bleibt nun die Frage: Wer ist eigentlich dieser Schneider? Ganz einfach: In Duisburg geboren, in Stuttgart zur VfB-Bundesliga-Ikone geworden, in Bayern zum Trainer gemacht! Bei der Jugend des FC Dingolfing machte Schneider seit 2007 seine ersten Schritte als Trainer, danach erst absolvierte er seine Fußballlehrer-Ausbildung beim DFB.

Gemeinsam mit Augsburg-Trainer Markus Weinzierl teilte er sich seinen Fahrtweg, wohnhaft ist Schneider mit seiner Familie in Straubing. Den Bundestrainer aber kennt er nicht in erster Linie von der Seitenlinie, sondern aus der gemeinsamen Zeit in Stuttgart – als Schneider noch Spieler war. Löw, ab 1997 dort sein Trainer, sagte: „Thomas Schneider war ein sehr junger, hochtalentierter Spieler, leider auch immer mal wieder von Verletzungen gebeutelt – sonst hätte er wahrscheinlich auch eine große Karriere gemacht.“ Aber, was blieb: „Seine Idee, Fußball zu spielen, ist das, was ich mir vorstelle.“

Auch in puncto Loyalität und Menschlichkeit passe es, betonte Löw, sodass nach einigen Gesprächen die Entscheidung endgültig pro Schneider ausfiel.

mic

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