Fast alle tippen auf Bayern - nur Heynckes nicht

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Begehrtes Objekt:die Meisterschale.

Düsseldorf - Das Votum der Bundesliga-Trainer ist fast einhellig: Der FC Bayern geht als klarer Favorit ins Titelrennen. Nur drei Herren haben einen anderen Tipp - auch Jupp Heynckes.

Der Rekordmeister als Favorit, der Titelverteidiger als “Herausforderer“ - der FC Bayern München ist im Duell mit Borussia Dortmund der heißeste Anwärter auf den Gewinn der deutschen Meisterschaft. Das ist die fast einhellige Meinung der Erstligatrainer in einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa vor der am 5. August beginnenden 49. Bundesliga-Saison.

16 der 18 Fußball-Lehrer trauen dem FC Bayern den Titel zu, zehnmal wurde auch Titelverteidiger Dortmund genannt. Bayer Leverkusen geht eher als Außenseiter ins Rennen, sechs Trainer sehen den Vorjahres-Zweiten aber zumindest als Mitfavoriten. Das Spitzentrio der Vorsaison macht den Titel unter sich aus. Einen anderen Verein hat kein Trainer auf der Rechnung - obwohl Mehrfachnennungen möglich waren.

Kult-Trainer! Echte Typen am Spielfeldrand

Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Nicht nur als Spieler, auch als Trainer feierte Franz Beckenbauer den größten Erfolg im Fußballgeschäft: Er gewann die Fußball-Weltmeisterschaft (1974 und 1990). Nach seiner Zeit bei der deutschen Nationalmannschaft trainierte er Olympique Marseille.  © getty
Auch in der Bundesliga saß der „Kaiser“ auf der Bank. Zwei Mal übernahm er den Trainerposten als Interimscoach beim FC Bayern München. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
In der Historie der Fußball-Bundesliga hat sich Pál Csernai als Pionier der Raumdeckung unvergessen gemacht. 1980 und 1981 führte er den FC Bayern München zurück an die Spitze der Bundesliga. Eigentlich hätte Max Merkel nach der Entlassung von Gyula Loránt im Juli 1977 den Posten des Cheftrainers übernehmen sollen. Die Mannschaft sprach sich jedoch für Csernai aus, der bis dato Assistenztrainer war.  © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Er war kurz davor, Trainer der Deutschen Nationalmannschaft zu werden. Doch Christoph Daum verbaute sich mit einem haarsträubenden Zwischenfall die Trainerkarriere. „Ich tue das, weil ich ein absolut reines Gewissen habe.“ - ein Satz, der in der Bundesliga absoluten Kultstatus genießt. © getty
Nachdem ihm der Konsum von Kokain nachgewiesen wurde, hat Bayer Leverkusen den Trainer fristlos entlassen, sein Vertrag als Bundestrainer wurde aufgelöst. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Den Spitznamen, den ihm Max Merkel verpasste, wurde er nicht mehr los: Häuptling ondulierte Silberlocke. Den deutschen Fußballfans blieb Jupp Derwall als Nationaltrainer mit der längsten Serie ohne Niederlage (23 Spiele) in Erinnerung. © getty
Am 26. Juni 2007 starb Derwall nach kurzer, schwerer Krankheit. © getty
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Nach ihm ist das größte Stadion Österreichs benannt, und sein Name steht für absoluten Offensivfußball: Ernst Happel. © getty
In Österreich zum Trainer des Jahrhunderts ernannt, feierte Happel seine größten Erfolge jedoch hauptsächlich im Ausland. 11 Monate nachdem er 1992 das Amt des österreichischen Nationaltrainers angetreten war, verstarb Happel an Lungenkrebs. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Der SC Freiburg und Volker Finke - es war eine endlos scheinende Ära. 16 Jahre lang trainierte Finke die Breisgauer ohne Unterbrechung, ehe er im Dezember 2006 nach einer erfolglosen Hinrunde seinen Rücktritt zum Saisonende bekannt gab. © getty
Nach einer unglaublichen Aufholjagd in der Rückrunde bildete sich gar eine Faninitiative („Wir sind Finke“), die den Verein dazu aufforderte, Finke als Trainer zu behalten. Die Fans scheiterten jedoch. Danach zog Finke weiter zu den Urawa Red Diamonds in der J. League. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Auch er ist in der Bundesliga ein Dauergast und gehört quasi schon zum Inventar: Friedhelm Funkel. Seine Sporen verdiente sich Funkel bei Bayer 05 Uerdingen. Später trainierte er den MSV Duisburg, mit dem er 1998 ins DFB-Pokalfinale einzog.  © getty
In Duisburg musste Funkel seinen Stuhl im März 2000 räumen, als der Verein auf dem letzten Tabellenplatz lag. Nach Stationen in Rostock und Köln erlebte Funkel bei Eintracht Frankfurt die erfolgreichste Zeit seiner Karriere.  Am 3. Oktober 2009 übernahm Funkel das Traineramt von Lucien Favre bei Hertha BSC. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Er ist der harte Hund bei FCB und verlieh so manchem Rohdiamanten aus der Bayernjugend den letzten Schliff. Hermann Gerland brachte als Amateurtrainer Stars wie Philipp Lahm oder Bastian Schweinsteiger hervor. © getty
Nach seiner Anfangszeit beim FCB trainierte er unter anderem Tennis Borussia Berlin, den 1. FC Nürnberg und Arminia Bielefeld. 2001 kehrte er nach München zurück. Seit April 2009 ist er Co-Trainer beim FC Bayern. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Er war der letzte Trainer der DDR-Fußball-Nationalmannschaft, doch den meisten ist er als harter Hund bei Energie Cottbus bekannt. Mit Cottbus schaffte Ede Geyer den Durchmarsch von der Regional- in die Bundesliga und führte seine Mannschaft zuvor bereits ins DFB-Pokalfinale. © getty
Nach seiner Entlassung in Cottbus kehrte er zunächst zum FC Sachsen Leipzig, später dann zu Dynamo Dresden zurück. Obwohl er das Team in die dritte Liga führte, wurde er entlassen. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Das Wort „Kulttrainer“ müsste neben seinem Namen im Wörterbuch stehen: Der Trainer Rudolf "Rudi" Gutendorf steht als Rekordhalter gar im Guiness Buch der Rekorde. 55 verschiedene Stationen als Trainer hat Gutendorf inzwischen in seinem Lebenslauf stehen. © getty
Unter anderem war er als Nationaltrainer in den Ländern Australien, Bolivien, Trinidad, Volksrepublik China, Fidschi, Tonga, Tansania, Nepal und Ruanda aktiv. 1997 erhielt er gar das Bundesverdienstkreuz. Demnach hat Gutendorf „in hervorragender Weise als Entwicklungshelfer im sportlichen Bereich das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland im Ausland gefördert.“ © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Er ist nicht nur Kult, er gehört auch zur Deutschen Fußballgeschichte wie kein anderer. Als Trainer führte Sepp Herberger 1954 die Deutsche Nationalmannschaft zum ersten WM-Erfolg der deutschen Nachkriegsgeschichte. Bereits zur Zeit der Nazis hatte er das Amt des Reichstrainers inne. Bei der Entnazifizierung wurde er als Mitläufer eingestuft. Legendär sind seine Sprüche wie “Der Ball ist rund“, „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ und „Das Spiel dauert 90 Minuten“. © dpa
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Kult in Mainz, Kult in Dortmund, Kult beim ZDF - in kürzester Zeit hat sich Jürgen Klopp in die Herzen der Fußballfans gecoacht.  © getty
Obwohl er bereits Trainer in Dortmund war, feierte „Kloppo“ bei der Mainzer Aufstiegsparty ausgelassen mit. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Die Trainerstationen von Horst Köppel scheinen endlos: Bielefeld, Uerdingen, Dortmund, Düsseldorf, Insbruck, Frankfurt, Gladbach, Al Wahda, ja selbst die Deutsche Nationalmannschaft hat der Trainer in seiner Agenda stehen. © getty
Dort war er 1983-1984 Co-Trainer. Am 26. April 2009 wurde Horst Köppel als neuer Trainer beim FC Ingolstadt 04 vorgestellt. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Brauchen Sie einen Kulttrainer? Hans-Peter Latour sucht derzeit einen Job. In der Bundesliaga hat der Schweizer dabei nicht die beste Duftnote hinterlassen. Der 1. FC Köln hat ihn im November 2007 nach anhaltender Erfolgslosigkeit in der zweiten Liga entlassen. © getty
Latour kehrte zu Grasshopper-Club Zürich zurück. Sein Vertrag dort wurde nicht verlängert. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Neben Ottmar Hitzfeld gilt er als erfolgreichster deutscher Trainer. Udo Lattek ist aus der Bundesliga-Geschichte genauso wenig wegzudenken, wie der Fußball auf dem Rasen. Allein mit Bayern München holte Lattek sechsmal den Titel. © getty
Neben Trappattoni ist er der einzige Trainer, der alle drei Europapokale gewinnen konnte. Das letzte Mal stand der Kultcoach 2000 auf dem Platz und rettete Borussia Dortmund im Saisonfinale vor dem drohenden Abstieg. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Unvergessen hat sich Ewald Lienen nicht nur durch seine zahlreichen Engagements in der Bundesliga und in Griechenland gemacht, sondern mit seiner akribischen Arbeitsweise. © getty
Während dem Spiel notiert er seine Gedankengänge auf einem Block. Diese Eigenart brachte ihm den Spitznamen „Zettel-Ewald“ ein. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
„Loddar“ würde so gerne Trainer in Deutschland sein, darf es aber nicht. Noch kein Bundesligist wollte mit dem Ex-Nationalspieler zusammenarbeiten. Absolut kultverdächtig. © getty
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Er ist mit 81 Toren Rekordtorschütze beim SC Freiburg, war Spielertrainer beim FC Frauenfeld, holte mit VfB Stuttgart 1997 den DFB-Pokal und führte die Schwaben ein Jahr später ins Finale des Europapokals der Pokalsieger. © getty
Doch dass aus ihm einmal der Bundes-Jogi werden würde, daran hätte nach unglücklichen Stationen in Istanbul, Karlsruhe, Adanspor, Innsbruck und Wien wohl keiner gedacht. 2004 holte Jürgen Klinsmann Löw in den Trainerstab der Nationalmannschaft. Nach Klinsis Abschied hat der DFB Löw im Juli 2006 als neuen Trainer der DFB-Auswahl vorgestellt. © getty
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Wer kennt ihn nicht? Werner „Beinhart“ Lorant. Selbst dem größten Anti-Fußball-Fan ist der ehemalige Löwendompteur ein Begriff. Nach seiner Ära beim TSV kann er zwölf weitere Trainerstationen vorweisen. In der Türkei, Zypern, China oder in der Slowakei, ja selbst in der Bezirksoberliga war Lorant auf der Trainerbank zu bewundern. © getty
Zudem sorgte er in Oliver Pochers Kompetenzteam für Aufsehen, als er eine aus Promis zusammengewürfelte Fußballtruppe coachte, die gegen den FC Bayern antrat. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Ein Trainer liegt am Boden, hält sich schmerzverzerrt die Hände vors Gesicht. Na, klingelt‘s? Norbert Meier sorgte in der jüngsten Bundesligageschichte für einen handfesten Skandal. Seine Kopfstoß-Schwalbe gegen Kölns Albert Streit brachte dem Fußball-Trainer ein dreimonatiges Berufsverbot ein.  © getty
Sein damaliger Club MSV Duisburg kündigte seinen Vertrag. Danach bekam Meier einen Job bei Fortuna Düsseldorf. © getty
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In München bleibt Max Merkel unvergessen: Als Trainer führte der Österreicher die Löwen 1966 zu ihrem bisher einzigen Meistertitel. Nach seiner erfolgreichen Karriere als Trainer machte Merkel als Zeitungs-Kolumnist von sich reden. © getty
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Der Name Hans Meyer ist in der Bundesliga die Definiton des Wortes Kulttrainer. Meyer war der erste Trainer aus den ostdeutschen Bundesländern, der einen Verein aus dem Westen in die erste Bundesliga führte. Legendär auch seine Stationen in Nürnberg und Gladbach. © getty
Doch zu Kultstatus stieg Meyer vor allem durch seinen Umgang mit den Medien auf. Sarkasmus und Selbstironie gaben sich hier die Klinke in die Hand. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Der Mann mit dem Schnauzer trainierte in der Bundesliga bereits jeden „kleineren“ Verein, der Rang und Namen hat. Über 500 Mal saß Neururer in der Bundesliga bereits auf der Trainerbank. Seine größten Erfolge feierte er mit dem VfL Bochum. Er führte den Verein in die erste Liga zurück. © getty
In der Saison 2003/2004 fand sich Bochum zwischenzeitlich sogar auf Platz eins der Tabelle wieder. Am Ende erreichte der VFL den 5. Platz, qualifizierte sich für den Uefa-Pokal. 2005 trennten sich die Wege. Zuletzt arbeitete Neururer in Duisburg. © getty
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Er ist einer der erfolgreichsten Fußballtrainer im Ausland: Otto Pfister ist in seiner Karriere schon viel rumgekommen und trainiert fern ab von Europa seit 1972 mehrer Vereins- und Nationalmannschaften in Afrika und Asien. Obwohl gebürtiger Deutscher, arbeitete Pfister nie in seinem Heimatland. Zuletzt war er als Nationaltrainer Kameruns aktiv. © getty
Bei der Afrikameisterschaft 2008 führte er sein Team bis ins Finale, kündigte jedoch sein Engagement fristlos, als der Verband seinen kompletten Trainerstab unvorangekündigt austauschte. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Er kasierte als Trainer von Borussia Dortmund die höchste Niederlage der Bundesliga-Geschichte (0:12), feierte mit Werder Bremen große Erfolge und führte den 1. FC Kaiserslautern als Aufsteiger zur Meisterschaft. Zur endgültigen Kultfigur im deutschen (und griechischen) Fußball stieg Rehhagel jedoch bei der Fußball-Europameisterschaft 2004 auf. © getty
In Deutschland als „König Otto“ bekannt, tauften ihn die Griechen nach dem EM-Erfolg „Rehakles“. 2004 stand gar zur Debatte, Rehhagel als Bundestrainer nach Deutschland zurückzuholen, doch der zum Ehrenbürger von Athen ausgezeichnete Fußball-Trainer lehnte ab. © getty
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Erich Ribbeck steht für einen der dunkelsten Punkte in der Geschichte der deutschen Nationalmannschaft. Unter „Sir Erichs“ Leitung schied Deutschland bei der EM 2000 bereits in der Vorrunde aus.  © getty
Der „Gentleman“, wie er von den Medien getauft wurde, hat mit 10 Siegen, sechs Unentschieden und acht Niederlagen die schlechteste Bilanz aller bisherigen Bundestrainer. © getty
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Peter „Radi“ Radenkovic  hat seinen eigenen Song, bei Benny Lauth singen die Löwen-Fans nach jedem Treffer den Klassiker von Jennifer Lopez und auch der Kulttrainer Aleksandar Ristić hatte in Düsseldorf seine eigene Stadionhymne. „Hier kommt Alex“, ein Klassiker der Toten Hosen, brüllten die Fortuna-Fans während seiner Amtszeit von den Rängen. © dpa
Dreimal trainierte „König Alex“, wie ihn die Fans tauften, die Fortuna. Ristic war einer der unterhaltsamsten Trainer der Bundesliga. Zuletzt arbeitete er in Uerdingen. © getty
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Winnie Schäfer war lange Zeit das Gesicht des Karlsruher SC. Bis 1998 lagen die Geschicke des Sportclubs in seiner Hand. Unter ihm gingen Stars wie Oliver Kahn, Jens Nowotny oder Mehmet Scholl hervor. Nach seiner Zeit beim KSC folgten zwei glücklose Stationen in Stuttgart und bei Tennis Borussia Berlin. Danach kehrte Schäfer der Bundesliga den Rücken. Legendär war sein Intermezzo in Kamerun. © getty
Als Nationaltrainer konnte er 2002 den Gewinn der Afrikameisterschaften feiern. Wegen Differenzen aufgrund angeblich ausstehender Gehalts- und Prämienzahungen trennten sich die Wege. Seit Dezember 2007 ist Schäfer Trainer des Al Ain Club. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Der Kneipenwirt, der als Trainer auf dem Fußballplatz landete: 1991 holte der damalige Frankfurt-Manager Bernd Hölzenbein Dragoslav Stepanovic zur Eintracht. Der Spruch „Lebbe geht weider“ machte „Stepi“ nach der verpassten Meisterschaft 1992 unvergessen. © getty
Inziwschen war Stepanovic gar in China als Trainer aktiv. Anfang Oktober 2009 wurde er wegen schlechter Ergebnisse beim serbischen Fußball-Erstligisten Vojvodina Novi Sad gefeuert. © getty
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Als erste Frau in Deutschland hat Tina Theune eine Fußballlehrerlizenz erhalten. Beim DFB machte sich Theune als erfolgreiche Trainerin der Nationalmannschaft verdient gemacht. Die Liste ihrer Erfolge ist lang, unvergessen bleibt jedoch der Triumph bei der Weltmeisterschaft 2003. © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
Kult zum Genießen: „Ein Trainer ist nicht ein Idiot! Ein Trainer sehen was passieren in Platz. In diese Spiel es waren zwei, drei oder vier Spieler, die waren schwach wie eine Flasche leer! Struuunz! Strunz ist zwei Jahre hier, hat gespielt zehn Spiele, ist immer verletzt. Was erlauben Strunz?! Ich habe fertig!“  © getty
Die Kult Trainer der Fußball Bundesliga
„Es gibt nur einen Rudi Völler.“ Ob als Spieler oder später als Trainer, Rudi Völler ist kult. Nur knapp schrammte er 2002 bei der Weltmeisterschaft an dem ganz großen Erfolg vorbei. © getty
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Er feierte den letzten großen Erfolg als Nationaltrainer. 1996 holte „Börti Börti Vogts“ den EM-Titel. Trotz des Erfolges hatte Vogts bei den Medien und Fans einen schweren Stand. © getty
Nach der erfolglosen WM 1998 trat Vogts zurück. Später war er auch Trainer der schottischen Nationalmannschaft. © getty
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Er feierte beim FC Bayern München das erste Double der Fußabll-Bundesliga und gewann mit dem FCB in der Saison 1968/69 die Deutsche Meisterschaft: Branko Zebec. © getty
Neben unzähligen sportlichen Erfolgen sorgte Zebec auch für negative Schlagzeilen. Vor allem seine Alkoholsucht warf einen Schatten auf seine Leistungen als Trainer. © getty
Louis van Gaal gilt als "General" oder gar "Louis van Groll". Doch weil der Niederländer immer wieder Herz zeigt und auch lustige Sprüche parat hat, haben ihn die Fans des FC Bayern nach kurzer Anlaufzeit lieben gelernt © Getty

Eine “ganz enge Kiste“ erwartet Bayern-Coach Jupp Heynckes, der Vorjahressieger Dortmund trotz der “eigenen großen Ambitionen“ als “natürlichen Favoriten“ bezeichnete. “Sie haben eine eingespielte Mannschaft. Ich bin als Trainer neu in München.“ Auch seinen ehemaligen Club hat Heynckes auf der Rechnung. “Bayer hat sich mit André Schürrle und Ömer Toprak gut verstärkt.“

Jürgen Klopp, der in der Vorsaison mit dem BVB schon drei Spieltage vor Saisonende den sensationellen Coup perfekt gemacht hatte, schiebt dem Münchner Starensemble die Favoritenrolle zu. “Wir sind der erste Meister in der Geschichte des Fußballs, der wirklich als Herausforderer und nicht als Titelverteidiger in die nächste Saison geht“, sagte der Meistercoach, der in Nuri Sahin (Real Madrid) seinen Denker und Lenker ziehen lassen musste.

Die wichtigsten Bundesliga-Transfers der Sommerpause

Viele der etablierten Vereine haben letztes Jahr enttäuscht. Sie versuchen nun, mit teuren Transfers zu alter Stärke zurückzufinden. Spektakulärster Transfer war der Wechsel von Nationaltorhüter Manuel Neuer zu Bayern München. Dieser Transfer erhitzte monatelang die Gemüter. Letztendlich wechselte Neuer für eine Ablöse von 18 Mio. nach München, dazu können noch bis zu sieben Mio. erfolgsabhängiger Zuschläge kommen. © getty
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Nach mühsamen Verhandlungen verpflichtete der FC Bayern Jerome Boateng von Manchester City. Der Nationalspieler soll vorwiegend in der Innenverteidigung eingesetzt werden. © getty images
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Schon in der Hinrunde der vergangenen Saison war klar, dass Shooting-Star André Schürrle vom 1. FSV Mainz 05 zu Bayer Leverkusen wechseln wird. Der Flügelstürmer kam für 8 Mio. Euro. © getty images
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Einer der vielen Rückkehrer in die Bundesliga: Der giftige Rechtsverteidiger Rafinha - früher beim FC Schalke 04 aktiv - wechselte vom FC Genua zum FC Bayern. © getty images
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Der dänische Nationalspieler William Kvist wechselte vom FC Kopenhagen zum VfB Stuttgart. © getty images
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Freistoßspezialist Mehmet Ekici wechselte vom FC Bayern zum SV Werder Bremen. © getty images
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Mittelfeldstratege Andreas Ottl wechselte vom FC Bayern zu Hertha BSC Berlin. © getty images
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Thomas Kraft wechselte vom FC Bayern zu Hertha BSC Berlin. © getty images
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Der kroatische Nationalspieler Ivan Perisic kam vom FC Brügge zu Borussia Dortmund. © getty images
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Abwehrrecke Andreas Wolf wechselte vom 1. FC Nürnberg zum SV Werder Bremen. © getty images
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Ilkay Gündogan wechselte vom 1. FC Nürnberg zu Borussia Dortmund. © getty images
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Der schwedische Nationalspieler Oscar Wendt kam von Rosenborg Trondheim zu Borussia Mönchengladbach. © getty images
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Der holländische Jungnationalspieler Jeffrey Bruma wechselte vom FC Chelsea zum Hamburger Sportverein. © getty images
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Zweitliga-Bomber Nils Petersen wechselte von Energie Cottbus zum FC Bayern. © getty images
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Spielgestalter Lewis Holtby kehrte nach einem Leihgeschäft aus Mainz zum FC Schalke 04 zurück. © getty images
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Michael Mancienne wechselte vom FC Chelsea zum Hamburger SV. © getty images
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Linksverteidiger Christian Fuchs wechselte vom FSV Mainz 05 zum FC Schalke 04. © getty images
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Srdjan Lakic kam vom 1.FC Kaiserslautern zum VfL Wolfsburg. © getty images
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David Alaba kehrte nach einem Leihgeschäft mit 1899 Hoffenheim zurück zum FC Bayern. © getty images
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Markus Rosenberg kehrte nach einem Leihgeschäft vom FC Santander zurück zu Werder Bremen. © getty images
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Patrick Ochs kam von Absteiger Eintracht Frankfurt zum VfL Wolfsburg. © getty images
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Hasan Salihamidzic kehrt zurück in die Bundesliga. Er wechselte von Juventus Turin zum VfL Wolfsburg. © getty images
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Der israelische Stürmer Itay Shechter kam von Maccabi Tel Aviv zum 1. FC Kaiserslautern. © getty images
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Jermaine Jones kehrte nach einem Leihgeschäft mit den Blackburn Rovers zurück zum FC Schalke 04. © getty images
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Der FSV Mainz 05 verpflichtete den zuvor bereits ausgeliehenen Malik Fatih von Spartak Moskau. © getty images
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Mit einer beeindruckenden Torquote von 34 Treffern in 36 Spielen kam Garra Dembe'le' von Levski Sofia zum SC Freiburg. © getty images
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Sascha Riether wechselte vom VfL Wolfsburg zum 1.FC Köln. © getty images
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Rauhbein Maik Franz kam von Eintracht Frankfurt zu Aufsteiger Hertha BSC. © getty images
Sokratis Papastathopoulos kommt auf Leihbasis vom FC Genua zu Werder Bremen © Getty
Christian Träsch wechselt zum VfB Stuttgart zum VfL Wolfsburg © dpa
Ciprian Marica wechselt vom VfB Stuttgart zum FC Schalke 04. © dpa
Aleksandar Ignjovski wechselt vom TSV 1860 München zu Werder Bremen © dpa
Josip Simunic wechselt von 1899 Hoffenheim zu Dinamo Zagreb © Getty
Eintracht Frankfurt hat Angreifer Mohamadou Idrissou vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach verpflichtet. © Getty
Eljero Elia wechselt vom Hamburger SV zu Juventus Turin © dpa
Aliaksandr Hleb kommt vom FC Barcelona zum VfL Wolfsburg © Getty
Ivo Ilicevic wechselt vom 1. FC Kaiserslautern zum Hamburger SV © dpa
Per Mertesacker geht von Werder Bremen zu Arsenal London © dpa

Für Klopp wäre es “Wahnsinn“, wenn die Bayern den 23. Meistertitel verfehlen, “bei dem, was die Münchner einsetzen“. Doch auch dem “ewigen Zweiten“ aus Leverkusen traut Klopp wie die Kollegen Marcus Sorg (Freiburg), Stale Solbakken (Köln), Markus Babbel (Hertha BSC), Lucien Favre (Mönchengladbach) und Heynckes den Meister-Coup zu. Bayer sei “brutal stark“ und ein “großer Herausforderer“, meinte Klopp, dessen Team Schalkes Ralf Rangnick und der Mainzer Thomas Tuchel am 5. Mai 2012 wieder ganz vorn sehen. “Dortmund hat gute Chancen auf den erneuten Titelgewinn“, sagte Rangnick.

Acht Trainer legten sich dagegen eindeutig auf die Münchner fest, die ihren ohnehin starken Kader noch einmal für knapp 44 Millionen Euro verstärkt haben. Neben Nationaltorhüter Manuel Neuer, der aus Schalke losgeeist wurde, sollen Jerome Boateng und Rafinha der Abwehr neue Stabilität verleihen. “Bayern wird unangefochten Meister“, betonte Nürnbergs Dieter Hecking. Er sieht auch die Verpflichtung von Heynckes als Nachfolger von Louis van Gaal als großes Plus, weil er “es schafft, die Spieler richtig anzusprechen“.

Außer dem “stärksten Kader“ (Hannovers Mirko Slomka) spricht laut Solbakken auch die “meiste Erfahrung mit der Doppelbelastung von nationalem und internationalem Geschehen“ für die Bayern. Die würden sich nicht noch einmal die Schale vor der Nase wegschnappen lassen, weil sie als Vorjahres-Dritter besonders “gereizt“ seien, glaubt der Ex-Münchner Babbel. Seine Einschätzung spiegelt den allgemeinen Tenor der Liga wider: “Bayern, Dortmund und Leverkusen. Alle drei haben viel Potenzial und Qualität.“

dpa

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