Viele Verletzte

Transfer-Überlegungen bei Union

Oliver Ruhnert
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Oliver Ruhnert ist der Geschäftsführer Sport des 1. FC Union Berlin. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Berlin (dpa) - Angesichts der weiter angespannten Personalsituation beim Überraschungsclub 1. FC Union will Manager Oliver Ruhnert Wintertransfers nicht ausschließen.

«Wir denken definitiv darüber nach», sagte der Geschäftsführer Sport in einer digitalen Medienrunde. Die Wahrheit sei aber auch, «dass wir aus wirtschaftlichen Gründen im Grunde keine Möglichkeiten haben», bemerkte Ruhnert. Es sei in der kommenden Transferperiode schwer, etwas zu finden, «was passend ist und das wir uns leisten können». Dazu kommt die wegen der Corona-Pandemie weiter angespannte Einnahmesituation vor allem wegen der weiter fehlenden Zuschauer.

Wann die derzeit verletzten Max Kruse, Joel Pohjanpalo, Nico Schlotterbeck und Anthony Ujah wieder zur Verfügung stehen, ist unklar. Beim 2:1-Heimsieg in der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund standen auch die angeschlagenen Christian Gentner und Marcus Ingvartsen sowie der gesperrte Robert Andrich nicht zur Verfügung. Innenverteidiger Florian Hübner ist derzeit nur für einen Teileinsatz bereit. «Richtig ist, wir sind in einigen Bereichen auf Kante genäht. In den zentralen Bereichen sind wir besonders betroffen», erklärte Ruhnert.

Liverpool-Leihspieler Taiwo Awoniyi ist aktuell noch der einzige zentrale Stürmer. «Wir dürfen nicht so blauäugig sein zu sagen, das geht immer gut», bemerkte der 49 Jahre alte Union-Manager. Ob die Eisernen im Winter auf dem Transfermarkt aktiv werden, ist auch vom Comeback-Zeitpunkt bei den verletzten Profis abhängig.

© dpa-infocom, dpa:201219-99-753402/2

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