Transfer-Gerüchte

Aubameyang nach China? Das sagt der BVB-Sportdirektor

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Pierre-Emerick Aubameyang soll sich mit einem chinesischen Spitzenklub einig sein.

Dortmund - Ein chinesisches Portal berichtet, dass Pierre-Emerick Aubameyang im Sommer nach China wechseln soll - für eine astronomische Ablösesumme.

Update vom 06. Januar 2018, 13.03 Uhr:

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat Medienberichte über einen Wechsel von Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang im kommenden Sommer zum chinesischen Meister Guangzhou Evergrande dementiert. „Spekulationen um Auba sind für uns nichts Neues. Das nervt uns auch nicht mehr wirklich. In den letzten Monaten ist er angeblich schon zu fünf Clubs transferiert worden“, sagte Sportdirektor Michael Zorc am Samstag der Deutschen Presse-Agentur im Trainingslager des BVB in Marbella.

Update vom 06. Januar 2018, 10 Uhr: Macht „Auba“ im Sommer den Abflug? Wie die Bild unter Berufung auf das chinesische Portal Sina Sports berichtet, soll der Gabuner nach der Spielzeit 2017/18 ins Reich der Mitte wechseln. Sein neuer Arbeitgeber wäre demnach Serienmeister Guangzhou Evergrande. Laut des chinesischen Portals steht eine Ablösesumme von 72 Millionen Euro im Raum. Weder der Spieler, noch sein aktueller Arbeitgeber Borussia Dortmund, haben sich bisher zu den Wechselgerüchten geäußert.

Update vom 10. April 2017: Am Dienstag steht für Borussia Dortmund das Viertelfinale in der Champions-League gegen den AS Monaco an. Wir haben die Infos, wie Sie die Partie live im TV und im Live-Stream verfolgen können. 

Update vom 30. März 2017: Am 26. Spieltag der Bundesliga kommt es zum Spitzen-Duell zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund. Wir haben die Infos, wie Sie das Kracher-Duell live im TV und Live-Stream sehen können.

Update vom 10. Februar 2017: Pierre-Emmerick Aubameyang wechselte bekanntermaßen in der Winterpause nicht nach China, stattdessen geht er weiterhin für die Borussen auf Torejagd. Vielleicht auch am Samstag gegen die Lilien aus Darmstadt? Wir verraten Ihnen, wie Sie das Bundesliga-Spiel Darmstadt 98 gegen Borussia Dortmund live im TV und Live-Stream sehen können.

Update (15.40 Uhr): Mittlerweile hat der BVB dementiert, dass ein solches Angebot für Aubameyang vorliege. „Borussia Dortmund hat dazu nichts vorliegen und mit hypothetischen Sachen beschäftigen wir uns nicht“, sagte BVB-Sprecher Sascha Fligge auf dpa-Anfrage.

Dass sich in China gutes Geld verdienen lässt, hat sich bei Fußballprofis auf der ganzen Welt herumgesprochen. Immer mehr von ihnen schlagen lukrative Verträge in Europa aus, um noch lukrativere in Fernost anzunehmen. Gerade wechselten Carlos Tevez, Oscar und Axel Witsel ins Reich der Mitte - für Ablösesummen und Gehälter, von denen sie in Europa nur hätten träumen können. Bald erreicht der China-Wahnsinn im Weltfußball vielleicht eine neue Dimension.

150 Millionen-Angebot für Aubameyang

Der chinesische Serienmeister und Oscar-Klub Shanghai SIPG soll 150 Millionen Euro für Dortmunds Pierre-Emmerick Aubameyang geboten haben. Das behauptet der italienische Sportreporter Tancredi Palmeri auf Twitter. Der 27 Jahre alte Aubameyang soll beim Club aus Shanghai - zu dem der Brasilianer Oscar vom FC Chelsea gerade für 61 Millionen Euro gewechselt ist - umgerechnet 41 Millionen Euro im Jahr verdienen. Ein Wechsel nach China würde den Gabuner damit sowohl zum teuersten, als auch zum bestbezahlten Fußballprofi der Welt machen - noch vor Christiano Ronaldo, Lionel Messi (beide knapp über 40 Millionen pro Jahr) und dem (ebenfalls gerade nach China gewechselten Carlos Tevez (knapp über 40 Millionen pro Jahr) machen. 

Und Dortmund?

Eines vorab: Das astronomische Angebot aus China ist bislang lediglich von einer einzelnen Person verbreitet worden. Deswegen ist nicht davon auszugehen, dass es stimmt. Fakt ist aber, dass Tancredi Palmeri kein Dampfplauderer, ist sondern ein gut informierter Reporter, der für CNN und die italienische Gazzetta dello Sport arbeitet. Keine Frage: Aubameyang ist ein überdurchschnittlich guter Spieler, der noch dazu hervorragend zum BVB passt. Aber: Die Aussicht, 150 - in Worten Einhunderfünfzig - Millionen Euro Ablöse für einen Spieler zu bekommen, für den man selber nur läppische 13 Millionen bezahlt hat, dürfte die Verantwortlichen in Dortmund zumindest ins Grübeln bringen, wenn an dem Gerücht was dran sein sollte.

Hier der Palmeri-Tweet im Wortlaut:

mae

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