Umbruch-Stimmung

Alles neu bei Türkgücü München: Wer wird am Sonntag gegen Verl auf dem Platz stehen?

Albion Vrenezi bei einem Testspiel von Türkgücü München gegen FC Erzgebirge Aue
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Für Türkgücü München ein Königstransfer: Albion Vrenezi (l.) kickte in der vergangenen Saison noch in der 2. Liga für Regensburg.

Bei Türkgücü München wird in der kommenden Saison alles anders: Stadion, Trainer und Spieler. Die Startelf steht ach kurz vor dem Auftakt gegen Verl noch nicht fest.

München – Die Texte zum Start der neuen Saison bei Türkgücü München kann man eigentlich auf Abruf speichern. Es gab einen radikalen Umbruch, zahlreiche Neuzugänge sowie Abgänge, ein neuer Trainer steht an der Seitenlinie. 16 Spieler wechselten dieses Mal nach München, 17 Kicker trennten sich von Türkgücü.

Neuer Dirigent an der Seitenlinie ist Petr Ruman, der zuvor Greuther Fürth II trainierte. Und beim Pressegespräch am Freitag gleich etwas zu verkünden hatte: Als Kapitän wird der 35-jährige Mergim Mavray die Münchner in der kommenden Saison – und somit auch beim Auftakt gegen den SC Verl am Sonntag um 14 Uhr – auf das Feld führen.

Türkgücü München: Transfers zum Saisonstart - Sechziger-Chef stichelt gegen Kothny

„Er hat einen super Charakter, zeigt immer eine klare Kante“, sagt Ruman. Generell seien aber alle Jungs heiß auf die neue Saison.

Aufgrund des regen Transferbetriebs hatte 60-Sportchef Günther Gorenzel verlauten lassen, er habe den Eindruck, dass es bereits für die Anzahl der Transfers Punkte gebe. Max Kothny ließ das kalt: „Für die Anzahl gibt es noch keine Punkte“, sagte Türkgücüs Geschäftsführer, „Grundsätzlich tätigen wir aber auch keinen Transfer, bei dem wir nicht zu 100 Prozent überzeugt sind, dass es funktioniert.“

Türkgücü München: Wird sich die Startelf von Ruman erst „am Sonntag um 13 Uhr“ entscheiden?

Hat Ruman seine Startelf ob des üppigen Kaderangebots schon gefunden? „Wenn ich erst am Sonntag um 13 Uhr entscheide, wer spielt, wäre die Laune vom Präsidenten (Hasan Kivran, Anm. d. Red.) vermutlich nicht so gut“, sagt Ruman. Mit Kivran habe er unter der Woche noch mal eine Dreiviertelstunde telefoniert und sich die Vorstellungen des Mäzens erklären lassen. Fazit: „Damit kann ich leben.“

Leben kann Ruman sicherlich auch mit seiner Sturmreihe um Sercan Sararer, Neuzugang Albion Vrenezi – vergangene Saison Stammspieler bei Jahn Regensburg – und Petar Sliskovic. Sliskovic, so erklärte es Ruman, wird nämlich sicher bleiben: „Ich habe im Trainingslager mit Petar eine Abmachung getroffen. Er ist ein fester Bestandteil von uns.“

Türkgücü München: Von Grünwald ins Olympiastadion - Umzug ab dem 10. Spieltag

Ein fester Bestandteil wird bei Türkgücü München in der kommenden Saison auch das Olympiastadion sein. Die ersten vier Spiele müssen aufgrund des Einbaus der Rasenheizung im „Oly“ zwar sicher noch im Grünwalder Stadion stattfinden, spätestens ab dem 10. Spieltag soll dann dauerhaft im Olympiastadion gekickt werden. (nms)

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