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Peter Hyballa trotz Minus-Kulisse sicher: „Das Olympiastadion ist ein klarer Vorteil“

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Von: Vinzent Fischer

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Wählte vor dem Heimspiel gegen Viktoria Köln erneut klare Worte: Türkgücü Münchens Trainer Peter Hyballa.
Wählte vor dem Heimspiel gegen Viktoria Köln erneut klare Worte: Türkgücü Münchens Trainer Peter Hyballa. © Werner Scholz/Imago Images

Nur wenige Tausend Fans sehen die Heimspiele von Türkgücü München im Olympiastadion. Trainer Peter Hyballa sieht die geringe Auslastung dennoch als Pluspunkt.

München - Immer wieder steht Türkgücü München* vor dem gleichen Problem. Kaum ein Zuschauer findet den Weg zu den Heimspielen des Vereins. Gerade einmal 1.228 Besucher zählte des Portal „liga3-online.de“ in der laufenden Saison im Durchschnitt, der drittschlechteste Wert der Liga. Zu Beginn spielte Türkgücü noch im Stadion an der Grünwalder Stadion, inzwischen läuft die Mannschaft von Trainer Peter Hyballla im altehrwürdigen Olympiastadion auf.

Türkgücü München-Trainer Hyballa mit überraschender Erkenntnis

Doch gerade dort ist die Stimmung aufgrund der Minus-Kulisse nicht gerade berauschend. Besonders mit Blick auf den Stadtrivalen TSV 1860 München dürfte das die Vereinsverantwortlichen ärgern, können sich die Löwen doch regelmäßig auf die frenetische Unterstützung ihrer Fangruppen verlassen.

Peter Hyballa kommt dennoch zu einem überraschendem Schluss. „Bis jetzt sage ich: Olympiastadion ist ein klarer Vorteil“, betont der 45-Jährige auf der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Viktoria Köln. „Mit meinem Coaching komme ich da an die Spieler ran, in den lauten Stadien ist das schwieriger“, begründet Hyballa seine Meinung. Der ehemalige Jugendtrainer von Borussia Dortmund* ist schließlich für seine emotionalen Auftritte an der Seitenlinie bekannt.

Türkgücü München vor Heimspiel gegen Viktoria Köln verletzungsgeplagt - Kapitän Mavraj fällt weiter aus

Die Bilanz im Olympiastadion gibt dem Trainer allerdings recht. Beide Heimspiele in der Kultstätte hat Türkgücü München in dieser Saison für sich entschieden. Trotzdem gehen die Münchner geschwächt in das Heimspiel gegen Viktoria Köln. „Paterson Chato ist gesperrt, Basti Maier ist krank. Yomi Scintu, Furkan Zorba und Mergim Mavraj fehlen weiterhin“, weiß Hyballa auf der Pressekonferenz zu berichten.

Und auch die letzten Spiele geben wenig Grund zur Hoffnung. Die beiden Auswärtsspiele gegen die Würzburger Kickers und den SV Meppen gingen jeweils verloren, hinzukommt das peinliche Totopokal-Aus beim Regionalligisten TSV Aubstadt. Gegen das Kellerkind Viktoria Köln ist für die Elf von Peter Hyballa also Wiedergutmachung angesagt. (Vinzent Fischer)

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