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Türkgücü München: Trainingslager, Testspiele und Kaderplanung - Vorbereitung läuft auf Hochtouren

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Von: Dominik Mittermaier

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Türkgücü München im Sommertrainingslager 2020 in Bad Wörishof - In der Winterpause geht es für die Mannschaft nach Belek in die Türkei.
Türkgücü München im Sommertrainingslager 2020 in Bad Wörishof - In der Winterpause geht es für die Mannschaft nach Belek in die Türkei. © Imago

Türkgücü München um Trainer-Neuzugang Andreas Heraf wird am 2. Januar 2022 sein Trainingslager in Belek antreten. Ligakonkurrent TSV 1860 München ist auch vor Ort.

Belek - Es stehen spannende und vor allen Dingen entscheidende Wochen für Türkgücü München* an. Im neuntägigen Trainingslager in der Türkei muss die Mannschaft von Heraf den Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde legen, die im Zeichen des Abstiegskampfes stehen wird. Und das alles mit einem neuen Trainer, und womöglich verändertem Kader. Am jetzigen Kader werden vor dem Re-Start noch einige Änderungen vorgenommen, kündigte Geschäftsführer Max Kothny an. Der Kader sei zu groß, daher werden noch einige Akteure den Verein im Winter verlassen müssen, erklärte der 24-Jährige. Kothny schließt aber auch mögliche Verstärkungen nicht aus. In Belek gilt es für die Spieler sich ihrem neuen Übungsleiter zu zeigen.

Nach dem Trainingslager soll entschieden werden, auf welcher Position eventuell noch Handlungsbedarf herrscht und welche Spieler sich für eine Rolle bewerben, die über die sporadische hinaus geht. Zudem bekommt der neue Trainer Andreas Heraf einen ersten Eindruck, wo die Mannschaft aktuell steht und in welcher Verfassung sie ist, sowohl physisch als auch mental. Das Trainingslager und dessen intensive Trainingseinheiten stellt für Heraf eine ideale Möglichkeit dar, die Stärken und Schwächen seiner Spieler kennenzulernen. Auch umgekehrt sollen den Spielern die Anforderungen und die Philosophie des neuen Trainers näher gebracht werden.

Türkgücü erwarten zwei interessante Begegnungen in der Türkei

Dabei helfen sollen zwei Testspiele in der Türkei. Am 8. Januar trifft der abstiegsgefährdete Drittligist auf Eskişehirspor. Der traditionsreiche Klub spielt aktuell in der zweiten türkischen Liga. Zwei Tage später geht es gegen den rumänischen Erstligisten FC Botoșani. Echte Gradmesser für die Mannschaft von Andreas Heraf vor dem Saisonstart.

Am 11. Januar ist die Rückreise geplant, bevor es vier Tage später dann zum Jahresauftakt gegen den Hallescher FC ins Leuna-Chemie-Stadion geht. Die Partie gegen den direkten Konkurrenten bedeutet gleich ein sechs-Punkte-Spiel. Nur ein Punkt trennt die beiden Mannschaften. Türkgücü könnte im besten Fall, mit einem Sieg, auf Platz 13 klettern. Ein wichtiger und richtungsweisender Schritt in Richtung Klassenerhalt. Eine Woche später kommt es dann bereits zum Münchner Stadtderby gegen 1860 München, die sich ebenfalls in Belek auf die Rückrunde vorbereiten.

Ähnlich wie die Sechziger entschieden sich die Verantwortlichen von Türkgücü dafür, das Trainingslager in der Türkei zu absolvieren. Zuletzt hatten mehrere Profi-Vereine, wie der SV Werder Bremen, ihr Trainingslager, aufgrund der vierten Corona-Welle, abgesagt. Für 1860-Geschäftsführer Gorenzel überwogen jedoch die Vorteile eines Trainingslagers. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA (Dominik Mittermaier)

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