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TV-Kritik: Das Rio für Rheumagebeugte

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Ja, Olli, ganz schön was los hier!“, jubilierte Katrin Müller-Hohenstein am Donnerstag gleich zur Begrüßung

München - Das Rahmenprogramm zum ersten EM-Viertelfinale hat das ZDF einmal mehr aus dem Rio de Janeiro für Rheumagebeugte gesendet. Nur der blöde Fußball störte. Die TV-Kritik von Jörg Heinrich:

Unter dem Motto „Wenn bei Kati die rote Sonne im Meer versinkt“, übertrug das ZDF auch am Donnerstag wieder das Rudi-Schuricke-Gedächtnisfußballturnier der Witwen- und Waisenkasse Usedom. Damit unterstützte das Zweite in vorbildlicher Weise den „Tag des Schlafes“, der am Donnerstag, wie immer am 21. Juni, von Millionen Deutschen mit frühzeitigem Wegdämmern gefeiert wurde. „Ja, Olli, ganz schön was los hier!“, jubilierte Katrin Müller-Hohenstein gleich zur Begrüßung. Und tatsächlich muss man sagen: Im Vergleich zu manchem buddhistischem Schweigekloster im vorderen Hinterhimalaja präsentierte sich die Stimmung auf Usedom einmal mehr überragend. Es ging dermaßen granatenmäßig ab, viele nennen Heringsdorf bereits das Rio de Janeiro für Rheumagebeugte. Hier trifft Kneipp auf Kneipe! Nur der blöde Fußball störte.

Sie zieht sich gleich aus: So sexy war die letzte EM

Was war das für eine heiße EM! Zwar hat es für die Deutschen nicht zum Titel gereicht, aber Spanien hatte es irgendwie ja auch verdient. Und heiße Anblicke gab es so oder so. Public Viewing im FKK-Club, Kleid-Lupf-Jubel und Nackte mit Bodypaintings: Wir zeigen die heißesten Fotos der EM 2012. © Getty
Diese Dame wusste wohl schon vor dem Finale, was sie vorhat. © Getty
Hier gibt es eine Kostprobe zu sehen © Getty
Und hier: ALLES! © Getty
Auch diese Outfits konnten Italien nicht den Finalsieg sichern © dpa
Was für ein süßes Outfit © dpa
Da findet man schnell Freunde © dpa
I-TA-LIA! © dpa
Wie machen diese Spanier das nur © Getty
JAAAAAA! © Getty
Sexy? Ansichtssache! © Getty
Diese Damen haben sich viel Mühe gegeben © Getty
Man weiß schon, wieso die irischen Fans ausgezeichnet wurden © dpa
Public Viewing mal anders: Auch die Prostituierten im Saunaclub "Das 5. Element" in Eichenzell verfolgen die EM-Spiele mit Interesse - und sie ließen sich dabei von der Deutschen Presse-Agentur dpa ablichten. © dpa
Und wenn's mal zu langweilig wird ... © dpa
... vertreiben sich die Damen halt anderweitig die Zeit. © dpa
Sie lässt gerne was blitzen © dpa
Hübsches Styling © dpa
Sie hält die Russen-Flagge beim Spiel Portugal gegen Spanien hoch © dpa
Und sie die spanische © AP
MitLEIDEN beim Finale © Getty
Und jetzt bemühen Sie sich mal ... © AP
... dieser Frau NICHT in den Ausschnitt zu gucken. © AP
Mitfiebern beim Finale © dpa
Spanien steht Kopf beim Endspiel © Getty
DAS ist Leidenschaft! © dpa
Kreativ: ein Outfit in den Ukraine-Farben © dpa
Sie zieht sich gerne knapp an © dpa
Sehr knapp! © dpa
Diese Spanien-Anhängerin zeigt spontan, was sie unterm Rock trägt. Und zwar ... © dpa
... das da! © dpa
Sie lieben Fußball, und wir lieben sie! © Getty
Zwei Damen zeigen sich nackt bzw. mit Bodypainting im EM-Spielort Charkow  © Getty
Wir wissen gar nicht, welches Wortspiel wir da zuerst machen sollen © Getty
Das mit den Ohren? © Getty
Oder das mit den Bällen? © Getty
Da kommt Freude auf © dpa
Popeye ist auch da © dpa
Suche Ticket, biete hübschen Anblick © dpa
Ein Päuschen © dpa
Ob diese Dame Erfolg hatte? Wir fürchten: nein! © AP
Ein Foto eines Erinnerungsfotos © AP
Wer SO aussieht, darf gerne SO posen © dpa
Am Samstagm 16. Juni trafen sich Porno-Darstellerinnen in Berlin zum Event "SexySoccer" © Getty
Das Ergebnis war eher zweitrangig © Getty
Aber verraten werden soll es natürlich dennoch: Dänemark gewann mit 13:1 gegen Deutschland © Getty
Hübsche Anblicke © Getty
Ob das jeder so ansehnlich findet? © dpa
Auch im Fernsehen kicken leicht bekleidete Frauen - dank des TV-Senders Comedy Central © Comedy Central
Dort wird, auch mit Micaela Schäfer, der "C-Cup" ausgetragen, zu sehen in den Halbzeitpausen der Abendspiele © Comedy Central
So sehen die Engländerinnen aus © Comedy Central
Da wird einem ganz schwindlig © dpa
Was für ein Foto © dpa
Sie hat die Finger schön © dpa
Uff! © dpa
Bussi © dpa
Schade, dass Irland draußen ist © dpa
Sexy ist das vielleicht nicht - aber skurril © dpa
So gefällt uns die EM © dpa
Hui © Getty
So schön kann leiden sein! © AP
Wer sich so zum Public Viewing begibt, zieht Blicke auf sich © dpa
Und findet auch schnell Verehrer © dpa
Eine schöne Dänin © Getty
Zwei nicht ganz so schöne Iren © AP
Die schon wieder © AP
Was für ein Ganzkörperkondom © AP
Ein meer aus Schwarz-Rot-Gold © AP
Jaaaaaaaa! © dapd
Hui © dpa
Auch in Schwarz-Rot-Gold gibt's solche Outfits © dpa
Oben ohne? Es ist warm © dpa
Tolle Brüste © dpa
Na ja, wobei ... © dpa
Sie kann sich nicht entscheiden © dpa
Wow! Muss heiß sein in Danzig © dpa
Diese Dame drückt Tschechien die Daumen © Getty
Und das zeigt sie auch © Getty
Diese Anblicke lieben wir! © Getty
Urks! © dpa
Wo schauen denn diese Schönheiten hin? © dpa
Nicht nur Frau'n sind bei der EM schön anzuschau'n (Reimt sich) © dpa
Fiese Werbung für einen Nachtklub in der Ukraine - aber schön anzuschauen halt schon © dpa
Ohne Holland fahr'n wir in die K.o.-Runde © dpa
Schauen Sie diesem Mann bitte nur zwischen die Beine, wenn Sie SEHR gute Nerven haben © dpa
Tänzerinnen kurz vor der EM-Eröffnung © dpa
Was macht diese Dame an ihrer rechten Brust? © AP
Diese hautengen Polska-Shirts sind omnipräsent © dpa
Und sie sind auch: schön! Und: sexy! © dpa
Eines war fast schon zu erwarten © AP
Und zwar dass diese Damen hier auftauchen © AP
Die NACKTivistinnen von FEMEN demonstrierten vor dem Warschauer Nationalstadion © AP
Uargh! © dpa
Unter jedem furchteinflößenden Anzug steckt ein furchteinflößender Mann © dpa
Schicke Taschen © dpa
Auf diesem Shirt unterschreibt Mark van Bommel sicher gerne © dpa
Hui, diese Dame ist beliebt © AP
Einmal neben dem Ball posieren! © AP
Hui! © AP
Welch ein Lächeln! © AP
Glückwunsch zum Titel, Spanien. Bis zur WM 2014. Dann sind aber wir Deutschen dran! © Getty

„Kuck i dent, or kuck i EM?“, mögen sich auch am Donnerstag viele ZDF-Zuschauer gefragt haben. Frau Müller-Hochnotpein eröffnete den Abend bewusst besinnlich und erkundigte sich bei Kahn, ihrem Ollischnarch, nach dem überraschend schnellen Ende der Vorrunde: „Dies ist ein Moment zum Innehalten. Gab‘s Highlights in der Vorrunde?“ Hier hätte sich der Drucktitan mit einem schlichten „Nö“ elegant aus der Affäre ziehen können. Er kramte dann aber doch, hehe, ein paar unvergessene Momente raus, die wir aber schon wieder vergessen haben.

Danach folgte schockierenderweise ein so richtig interessantes Gespräch über so richtigen Fußball mit Schweiz-Schiri Urs Meier. Der sympathische Urs, der übrigens kein Gel in den Haaren hat, sondern Haare im Gel, erzählte sehr lebendig von den Sorgen eines Torrichters. „Er könnte genauso gut eine Münze aufwerfen, das ist eine Lotterie.“ An dieser Stelle hätte KMH einhaken und das schmutzige Spiel ansprechen können, das der Blattersepp seit Jahren mit den elektronischen Hilfsmitteln im Fußball treibt. Aber das wäre für Heringsdorfer Verhältnisse dann doch zu weit gegangen in Sachen gnadenlos-knallharter Information. Die Frau ist schließlich Strandkorbschubse, und keine Fußballjournalistin.

Apropos Strandkorb: Bevor zu viel Fußball ins Spiel kam, wurde Meier zügig aus dem Bild entfernt, und KMH fuhr mit einem Bericht über die Krise der polnischen Strandkorbindustrie fort. Dabei erfuhr man auch, dass der Strandkorb 1882 für die rheumakranke Elfriede erfunden wurde, eine frühe Besucherin des ZDF-Fußballstrandes. Anschließend irrte eine polnische Lady Gaga durchs Bild, und die Gruppe Culcha Candela sang ein Lied. Aber erst, nachdem Mutter Hohenstein fürs Publikum in Heringsdorf den Namen der Kapelle mit „Heiße Kultur“ übersetzt hatte. Im Chor der Heißkultur-Combo hupfdohlte die niedliche Jerome-Boateng-Schwester und Kevin-Prince-Boateng-Halbschwester Avelina Princess Boateng, die von Hohenstein gleich mit zahllosen Fragen angefallen wurde: „Hamse Kontakt zu Ihrem Bruder, was erzählta?“ Avelina ertrug die Fragerei mit viel Wimpernklimpern so charmant, dass man sich gefragt hat: Kann nicht Boatengchen auf der Bühne bleiben, und Hohenstein heimgehen?

Twitter-Jeannine-Jeanette bewies dann noch, dass sie vom Sport ebenso wenig versteht wie vom Internet, und improvisierte über den Namen der weniger bekannten italienischen Sportzeitung „Gazetta de, äh, Sport“. Muss man nicht kennen, Jeanette! Obwohl: Ist hübsch pink! Bereits nach einer halben Stunde ging’s erstmals um das gestrige Spiel Tschechien - Portugal. Da haben wir aber schon in den „Tag des Schlafes“ reingefeiert.

Jörg Heinrich

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