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TV-Zoff: Darum schmiss Scholl zwei Sendungen beim Confed Cup

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Von: Florian weiß

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Moderator Matthias Opdenhövel (l.) und Experte Mehmet Scholl im ARD-Studio während der U21-EM.
Moderator Matthias Opdenhövel (l.) und Experte Mehmet Scholl im ARD-Studio während der U21-EM. © Screenshot ARD

Zoff zwischen der ARD und TV-Experte Mehmet Scholl. Der Ex-Bayer soll zwei Übertragungen während der U21-EM und des Confed Cups geschmissen haben.

Hamburg - Spätestens seit der Fußball-WM 2014 gelten Moderator Matthias Opdenhövel und Experte Mehmet Scholl als das TV-Duo der ARD für Live-Fußball. So auch während des Confed Cups. Allerdings fehlte Ex-Bayern-Spieler Scholl bei zwei Übertragungen. Der Grund: Laut Bild gab es hinter den Kulissen ordentlich Zoff. Was war passiert?

Vor dem ersten Halbfinale des Turniers in Russland habe das Erste im Rahmen der Übertragung eine ausführliche Berichterstattung über die Doping-Vorwürfe gegen Russlands Fußballer geplant. Scholl soll davon nicht begeistert gewesen sein, fand das Thema uninteressant und wollte stattdessen lieber die Leistungen der Nationalmannschaft beim Turnier und der U21-Junioren bei der EM würdigen. Ein Wortgefecht soll die Folge gewesen sein, an dessen Ende Scholl das Studio noch vor Sendebeginn verließ. Für den 46-Jährigen sprang Thomas Hitzlsperger ein, die TV-Zuschauer bemerkten nichts.

„Meinungsverschiedenheiten kommen in den besten Familien vor“, erklärte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky auf Nachfrage des Blattes. „Wir werden das in den nächsten Wochen intern klären.“ Wie geht es nun weiter, endet gar die Zusammenarbeit zwischen dem Sender und Scholl?

Ein klärendes Gespräch habe es zwar noch nicht gegeben, heißt es, doch das Tischtuch scheint auch noch nicht zerschnitten zu sein. „Es ist alles prima zwischen der ARD und mir“, so Scholl zur Bild. „Ich freue mich auf die WM 2018.“

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