2:3 bei Tabellenführer Freiburg / Aygün verletzt

Ingolstadt verliert nach Achterbahnfahrt

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Necat Aygün (FCI, r.) im Kopfballduell mit Mohamaodou Idrissou

Den Katapultstart gab’s nur am Freitag im Europapark. Beim Abstecher nach Rust wollte Trainer Thorsten Fink seinen FC Ingolstadt vorübergehend vom Abstiegskampf ablenken.

Einige Schanzer ließen sich vom neuen „Mega­coaster“ in 2,5 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer schießen.

Am Sonntag gab’s mit 2:3 gegen den SC Freiburg erneut eine Achterbahnfahrt: Der FCI kam beim Tabellenführer nur schwer in die Gänge. Nach 15 Minuten lagen er mit 0:2 zurück. Zwischenzeitlich schafften sie den Ausgleich, doch am Ende verloren die Schanzer mit 2:3.

„Wir haben gute Moral bewiesen und uns super verkauft“, resümierte Fink angetan: „Wir haben uns gegen die Niederlage gestemmt. Die Mannschaft hat alles gegeben.“

Freiburg stürmte wie wild los: Zunächst parierte der starke Torwart Michael Lutz einen wuchtigen Kopfball von Mo Idrissou und verhinderte die frühe Führung (2. Minute). In der achten Minute eine Schlüsselszene: Abwehrchef Necat Aygün foulte kurz vor dem Strafraum, verletzte sich dabei am Knie und musste sich auswechseln lassen. Doppelt bitter, denn Julian Schuster verwandelte zum 1:0 (9.). Freiburgs Freistoßspezialist sorgte auch für das 2:0 (15.). Idrissou spitzelte seine Hereingabe diesmal ins Tor. Die Schanzer gaben nicht auf, aber offensiv war die Gegenwehr überschaubar. Die Freiburger hätten bis zur Pause das 4:0 aus der Hinrunde wettmachen können, ließen aber etliche Großchancen liegen.

Dann kam der Moment, den Fink so lange beschworen hatte: „Die Gerechtigkeit kehrt irgendwann zurück“, hatte der Trainer noch unter der Woche gesagt. Er bezog sich dabei auf eine Serie von zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen gegen den FCI. In Freiburg war es so weit: Valdet Rama schindete einen unberechtigten Elfmeter, den ­Daniel Jungwirth eiskalt verwandelte (49.).

Plötzlich war der FCI wieder im Spiel. Steffen Wohlfarth verwandelte einen verunglückten Rückpass von Ivica Banovic zum Ausgleich (56.). Doch der machte seinen Fehler mit dem Siegtreffer, einem Kopfballaufsetzer, umgehend gut (68.).

Fink kündigte nach Abpfiff an: „Jetzt müssen wir das Heimspiel gegen Mainz gewinnen, wenn wir die Klasse halten wollen.“

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