FCI: Keine Angst vor den Killerspielen

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Wer hat hier vor wem Angst? Torwart Michael Lutz fürchtet sich nicht vor dem SC Freiburg

Eins, zwei, drei – aus und vorbei? Dieser Abzählreim ist alles andere als lustig. Es geht um den Spielplan des FC Ingolstadt.

Nach dem unglücklichen 0:0 gegen Schlusslicht Wehen Wiesbaden kommt es knüppeldick für die Schanzer, jetzt Vorletzte.

Am Sonntag, 14 Uhr, geht es gegen Spitzenreiter SC Freiburg. Es folgt ein Heimspiel gegen den Tabellenzweiten FSV Mainz und das Derby beim drittplatzierten 1. FC Nürnberg. „Es gilt jetzt, den Kopf hoch zu tun und nach vorne zu sehen“, sagt Torwart Michael Lutz mutig. Der Keeper erklärt: „Wenn wir in Freiburg verlieren, sagt auch niemand was. Das ist einfacher als Wehen. Freiburg wird sich nicht hinten reinstellen.“ Keine Angst vor den Killerspielen!

Dafür will auch Thorsten Fink sorgen. Der Trainer wird seinen Spielern das Video vom Ingolstädter 4:0-Sieg aus der Hinrunde zeigen. „Dann sehen sie, dass sie auch gewinnen können. Warum soll das jetzt umgekehrt ausgehen?“, fragt er. „Wir wollen frech aufspielen und sind auch als klare Außenseiter nicht chancenlos. Wir wollen Minimum einen Punkt mitnehmen.“

Doch das soll längst nicht alles sein. Fink selbstbewusst: „Gegen Mainz rechne ich fest mit drei Punkten. Die werden eher müde Beine haben als wir. Die können wir ärgern. In Freiburg und Nürnberg sind alle positiv. Da und da ein Pünktchen, dann wäre Wehen vergessen.“

Da sind sie wieder, die schmerzhaften Gedanken an Wehen, das verweigerte Tor, den verweigerten Elfmeter. „Wir können Freiburg sicher Paroli bieten. Aber wenn der Ball hinter der Linie ist, muss der Schiedsrichter auch mal pfeifen. Vielleicht muss man ja das Netz durchschießen“, sagt Fink voller Sarkasmus. Die Mannschaft mag er nicht in die Mangel nehmen. Seine schützende Hand habe er sich in der Vergangenheit „schon zwei, drei Mal eingeschlagen“. An Gegenständen, wohl gemerkt. „Ich habe die Mannschaft schon öfters zusammengeschissen. Aber der Schuss ist immer nach hinten losgegangen“, berichtet Fink.

Vor der Schwerstarbeit gegen das Toptrio der Liga stellt er daher das Vergnügen, reicht eine weitere Scheibe Zuckerbrot. Am Freitagabend machen die Schanzer einen Abstecher in den Europapark Rust. „Zur Ablenkung“, erklärt Fink: „Um die Mannschaft dann am Samstag wieder konzentriert beim Training zu haben. Das tut uns im Moment gut.“

Tobias Kimmel

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