Luhukay bleibt ganz locker

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Keine Angst vor Greuther Fürth: Jos Luhukay

Etwa 1000 Fans werden den FC Augsburg am Freitag zum Derby gegen die SpVgg Greuther Fürth (18 Uhr, Playmobil-Stadion) begleiten.

Die Angst muss unter Trainer Jos Luhukay zu Hause bleiben. „Angst ist ein schlechter Begleiter“, sagt der neue FCA-Coach: „Wir gehen von unserer Stärke aus und schauen dann, was der Gegner dagegenstellt.“ Das gilt in seinen Augen nicht nur für Kontrahenten wie Abstiegskandidat VfL Osnabrück, der vor einer Woche mit 3:0 abgefertigt wurde.

Nein, das gelte auch gegen potenzielle Aufsteiger wie Fürth. „In dieser Liga müssen wir uns vor niemandem verstecken“, sagt Luhukay, und schiebt nach: „Das ist keine Überheblichkeit. Die Qualität ist einfach da!“ Nach seiner ersten vollen Woche als FCA-Trainer konnte er keine Unterschiede zu den Topteams der Liga feststellen. Das spiegelt sich auch in seiner Taktik wider. Da gebe es auch auswärts gegen den stärksten Angriff der Liga keine Mauertaktik.

Egal ob Heim- oder Gastspiel, für Luhukay gilt stets: „Wir müssen die Initiative ergreifen und Druck machen.“ Den Posten als zweiter Stürmer neben Michael Thurk („Fürth steigt nicht auf, weil wir gewinnen“) lässt er bis zum Spieltag offen. Dann entscheidet er zwischen Imre Szabics und Francis Kioyo. Für den verletzten Sandor Torghelle kehrt Elton da Costa in den Kader zurück. Er ist einer von neun Spielern (plus dem ausgeliehenen Daniel Baier), deren Verträge zum Saisonende auslaufen.

Mit einem Dreier in Fürth wäre die Verhandlungsgrundlage geschaffen, meint Manager Andreas Rettig. Er möchte „unmittelbar dann verhandeln, wenn wir die Klassenzugehörigkeit gefühlt erreicht haben. Das können 38, 39 oder 40 Punkte sein. Mit 38 Punkten, fünf Spieltage vor Schluss, können wir zumindest mal nach Terminen suchen.“ Schließlich sei auch der Verein darauf aus, das so schnell wie möglich zu erledigen. „Der Verein sitzt auf keinem hohen Ross. Die Spieler müssen auch nicht ,Bitte, bitte’ sagen, dass sie ein Angebot bekommen“, stellt Rettig klar: „Wir sind gleichberechtigte Partner.“ Er wolle sich nur den Aufwand sparen, zweigleisige Verträge auszuknobeln. Was Neuzugänge angeht, hielt der Manager wie immer still. Nach kicker-Informationen soll sich Kaiserslauterns Kapitän Axel Bellinghausen mit dem FCA einig sein.

Tobias Kimmel

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